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MoH: Frotline: Interview mit den Entwicklern


1 Bilder MoH: Frotline: Interview mit den Entwicklern
Wenn man sich die Verkaufserfolge der bisher erschienen MoH-Teile als Grundlage nimmt, darf man sicherlich davon ausgehen, dass die Fangemeinde nicht gerade klein ist. PC-Jünger befinden sich bereits in dem „spielerischen Genuss“ von Moh:AA, während die PS2-Anhänger leider noch auf MoH: Frontline warten müssen. Um sich die Wartezeit etwas zu verkürzen, haben die Leute von GamePro nun ein interessantes und sehr aufschlussreiches Interview, welches sie mit den Entwicklern geführt haben, online gestellt. Da die bisherigen Informationen über das kommende Ego-Shooter Spektakel eher spärlich ausgefallen waren, wird man hiermit einige vielversprechende Eindrücke gewinnen. Neben bereits möglichen bekannten Fakten und visuellem Material gesellen sich auch detaillierte Ausführungen in Sachen Story dazu. Grundlegend führt man zunächst den aktuellen Entwicklungsstand des Spiels auf, und der befindet sich auf „Alpha“ – also kurz vor der Fertigstellung. Wie bereits bekannt sein dürfte, wird einem das Spiel 20 Level bieten, die sich in sechs Missionen gliedern, nebst diversen Zusatzaufgaben. Neu dürfte hingegen sein, dass man das Game nicht mit der Landung an der Atlantikküste (Normandie) beginnt, sondern bereits „zwei Level eher“ einsteigt – quasi die Vorbereitung des amerikanischen D-Days! In diesem beiden Level befindet man sich am „Omaha Beach“ und wird dazu einen neuen und wichtigen Charakter kennen lernen (Private Marty Barnes), der für den späteren Verlauf des Spiels sehr wichtig wird. Fast nebenbei wird in diesem Zusammenhang der Umfang der Game-DVD enthüllt, der mit einigen Extras und zusätzlichen Möglichkeiten den potentiellen Gamer erfreuen soll. Allgemein dürfte, gehe ich jetzt von aus, auch das primäre Spielziel jedem Interessierten relativ geläufig sein: Die Sicherstellung der Nazi-Pläne für HO-IX Tarnkappen Flieger. Um diese primäre Aufgabe erledigen zu können, gilt es erst einmal die Geheimoperation „Market Garden“ zu absolvieren. Dies wird den Gamer unter anderem an Schauplätze in Holland führen, zum Einsatz an die Brücke von Nijmegen oder aber er muss britische Truppen unterstützen (stationiert in Arnheim) um schlussendlich die Produktionsstätte und damit die Pläne des Flugzeugs zu finden und entsprechend auszuheben. Somit hat man hier ein weiteres Indiz für die zeitliche und vor allem geschichtliche Nähe, die ja bereits die Vorgänger bestens präsentiert haben. Natürlich dürfen auch die passenden Waffen für einen solchen Auftrag nicht fehlen, auf die man gleichfalls im Interview eingeht. Allerdings wird es keine wirklichen Neuerungen gegenüber den ersten Teilen geben. Man vertritt den Standpunkt, dass man „Bewährtes nicht ändern muss“ – womit die Entwickler nicht ganz unrecht haben. Man fügte aber gleichfalls an, dass man einige obskure Waffen aus dem zweiten Weltkrieg wiederfinden wird – neben den bereits bekannten Waffen. Auch gleich bleiben wird die Anzahl der Waffen, die pro Einsatz zur Verfügung stehen. In Sachen Waffenfunktion verspricht man aber in jedem Fall Realismus und vor allem noch besseres Handling.
Interessant dürfte auch die Äußerung sein, dass es in MoH: Frontline keinen Multiplayer-Modus geben. Die Begründung ist relativ einfach: Die Entwicklungszeit hätte sich min. verdoppelt. Außerdem wollte man sich ganz und gar den Möglichkeiten im Single-Player Modus widmen, damit diese so authentisch wie möglich wirken. Dazu erwähnt man auch, dass die Möglichkeit, eine Truppe zu befehligen bzw. zu steuern, nicht integriert hat. Wie oben schon angesprochen wird man einen Helfer finden, aber die Truppensteuerung bleibt außen vor. Wie hier ja auch schon berichtet wurde, stellte man die Frage, ob man zum Szenario passendes „Schlachtgetümmel“ vorfinden wird. Grundsätzlich ja, lautet die Antwort, aber für die eigenen Aktionen werden diese Ansammlungen vermieden werden, da man von ausgeht, dass dies zu Unübersichtlichkeit führen wird.
Abschließend sollte man auch noch sagen, dass der bisherige Veröffentlichungstermin, wurde hier auch schon mit dem 06. Juni 2002 angegeben, wohl nicht zutreffen wird. Laut GamePro wird das Game mit einem Release-Termin in USA mit „Juni 2002“ benannt. Demnach werden wir hier, angesichts auch der Umgestaltung, die für die Deutsche Version von Nöten sein wird (wie bei den Vorgängern eben auch), wohl noch ein wenig länger als Juni warten müssen.

Van_Helsings Meinung:
Also grundlegend ist es mir relativ egal, ob das Game jetzt im Juni oder später kommt: Hauptsache es kommt *g*! MoH: Frontline bzw. die Serie hat mich vom ersten Moment an fasziniert und mich viele Stunden an das Joypad gefesselt. Story als auch die zu lösenden Missionen und Aufgaben standen in einem verdammt guten Verhältnis und haben einen so gut wie nie im Unklaren gelassen. Schwierigkeitsgrad und gesamtes Erscheinungsbild sind auf einem hohen Niveau angesetzt, haben nicht frustriert (was selten vorkommt) und die bisherigen Teile haben davon auch im weiteren Spielverlauf nichts verloren – und ich denke, dass man dies ebenfalls von Frontline erwarten darf. Gesamt gesehen sind die Ausführungen der Entwickler, wie meist bei einem Interview, sehr, sehr ausführlich gehalten und ich habe hier wirklich nur einen Bruchteil zusammen gefasst. Wer sich das Original durchlesen mag, der sollte sehr gute Englischkenntnisse mitbringen, andernfalls wird man sich mit dem Verstehen doch etwas schwer tun. *g*

Quelle: www.gamepro.com

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