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Medal of Honor Frontline: Realistisch gut! - Leser-Test von Van_Helsing


1 Bilder Medal of Honor Frontline: Realistisch gut! - Leser-Test von Van_Helsing
Bevor ich mich dem Spiel in all seinen Einzelheiten widme, mag ich folgendes – quasi zur Erklärung ;) – vorne wegschicken: Als Grundlage für dieses Review diente die Original US-Version von „Medal of Honor: Frontline“. Somit dürfte klar sein, dass mögliche Abweichungen zur deutschen Version sehr wahrscheinlich sind, was nichts anderes heißt, dass Spieler der dt. Version das eine oder andere Neue beim Lesen entdecken werden *g*.

Tja, wieder einmal dreht es sich um die „Medal of Honor“ – die (frei übersetzt) Ehrenmedaille. Den Begriff bzw. die Bedeutung der „Medal of Honor“ habe ich schon einmal in einem anderen Review zur sehr populären Serie erklärt, und deshalb komme ich hier gleich zur eigentlichen Story, bzw. zum Spiel hinter der Story. Diejenigen unter Euch, denen die Bedeutung der „Medal of Honor“ nicht geläufig ist, folgen einfach diesem Link: http://www.gamezone.de/reviews_userreview_lesen.asp?gameid=6284&revid=9118&rand=1606154610 . Nun aber endgültig zum Spiel ... ;)

Wir schreiben das Jahr 1944, genauer gesagt schreibt man den historischen Monat Juni im Jahre1944.... Der 24 Jährige Leutnant James „Jimmy“ Patterson, ein Pilot der „Air Transport Corps“ überflog mit seinen völlig überladenen C-47 Truppen-Transporter, die Küste der Normandie. Nicht nur, dass der Flugtransporter überladen war, „Jimmy“ hatte auch mit überaus miesem Wetter und einer mehr als schlechten Sicht zu kämpfen. Und als ob dies noch nicht genug sei, geriet er mitten in ein Feuergefecht der deutschen Truppen, und es blieb ihm nichts anders übrig, als auf einem offenen Feld, das lediglich von Hecken umzäumt bzw. geschützt wurde, Not zu landen. Eine weise Entscheidung, angesichts des Loch in der Tragfläche und einem brennendem Motor. Aber trotz der Notlandung überlebten nur „Jimmy“ und vier seiner Besatzungsmitglieder...
Die Überlebenden, unter der Führung von „Jimmy“, kämpften sich nur mit ihren Pistolen, ein paar Granaten und einem Gewehr in Richtung Küste vor, was für die Gruppe bedeutete, dass sie sich durch eine Vielzahl von feindlichen Wehrmachtsstellungen kämpfen mussten. Dennoch hatten sie Glück, denn sie trafen auf eine kleine französische Widerstandsbewegung, welche die Information bekommen hatte (Feindradio hören zahlte sich aus), das die lang erwatete und starke alliierte Staffel auf dem Weg in die Normandie war, und diese Information gaben sie auch an „Jimmy“ und seine Gruppe weiter. Diese Widerstandsbewegung erklärte sich bereit, gleichfalls in den Kampf zu ziehen und sicherte „Jimmy“ jegliche Unterstützung im Kampf gegen die Deutschen zu. Daraufhin schlossen sich „Jimmy“ und die restlichen Überlebenden den Widerstandskämpfern an, eine Möglichkeit, die für 5000 andere der alliierten Truppen zu spät kam, denn sie hatten ihr Leben schon vorher ausgehaucht...
Dank dieser Wiederstandsbewegung konnten aber „Jimmy“ und seine Männer sicher in einer kleinen Stadt, nördlich von Quinéville, am östlichen Ende der französischen Normandie-Halbinsel ankommen. Dort stellte man „Jimmy“ und seiner Crew ein Fischerboot zur Verfügung, mit dem sie, weit weg von den Deutschen Minengebieten, die ankommenden Alliierten erreichen konnten. Nachdem „Jimmy“ die Truppen – dank des Fischerbootes – erreicht hatte, wechselte er auf das Transportschiff „USS Thomas Jefferson“ über, um seine Rückkehr nach Frankreich in Zusammenarbeit mit den Alliierten vorzubereiten.
Und nun scheint seine große Stunde gekommen zu sein... Voll ausgerüstet für den Kampf stand „Jimmy“ nun Schulter an Schulter mit seinen neuen Kameraden der 116ten Infanterie auf dem Landungsboot, welches die Küstenzüge der Normandie ansteuerte und dabei lauschte er aufmerksam den stillen Gebeten seiner ebenfalls bewaffneten Kameraden, denn keiner wusste, was wirklich auf sie zukommen würde... Leutnant James Patterson ist zurück gekehrt nach Frankreich, um sich auf einen mehr als harten Weg zu machen und nicht einmal Gott weiß, welchen Ausgang das Unterfangen haben wird .....

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