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Medal of Honor Frontline: Gib mir Feuerschutz - Leser-Test von photographiker


1 Bilder Medal of Honor Frontline: Gib mir Feuerschutz - Leser-Test von photographiker
Die Story um „MEDAL OF HONOR: FRONTLINE“ dürfte sich mittlerweile herum gesprochen haben. Darum möchte ich sofort mit dem berüchtigten „Sprung ins kalte Wasser“, so wie auch das Spiel beginnt, mein Review zum Titel beginnen. Um meinen persönlichen Rückblick etwas „farblicher“ zu gestalten, werde ich die erste Mission „D-Day“ und den Anfang der zweiten Mission „In die Bresche“ als Beispiele hinzu ziehen.

Du findest dich am Morgen des 6. Juni 1944 in einem Higgins-Landungsboot wieder, welches Kurs auf den Dog Red Sector von Omaha Beach nimmt. In den verbleibenden 30 Sekunden, bis sich die Frontklappe des Landungsbootes öffnet, kannst du noch einen Blick in die Gesichter der Soldaten werfen. Auch wenn der Anblick die momentane Verfassung der Soldaten recht gut rüber bringt, wirken die Texturen bei ungünstigem Hintergrund sehr flach. Genial sind dagegen die Bewegungen, während der Eine sich seinem Reizhusten völlig hingibt, schaut der Andere rechts und links – ja er duckt sich während eine Granate neben dem Boot einschlägt. „Noch 10 Sekunden“ schallt es von vorn - höchste Zeit also, dass du deine Spielfigur mit dem ANALOG-CONTROLLER, welcher sich hervorragend auf die eigenen Bedürfnisse abstimmen lässt, bewegst. Die Bewegungen im Boot sind allerdings nur auf die Blickrichtung deines Soldaten beschränkt. Dies sollte aber völlig ausreichen, um die gigantische Atmosphäre in „Ruhe“ zu genießen. Da platscht es rechts und links - die ins Wasser fliegenden Granaten lassen das Wasser hoch spritzen. Dazu zwei Bomber im Tiefflug, knatternde Geschütze und einschlagende Granaten am Strand.
Die Frontklappe des Higgins-Landungsbootes öffnet sich und du findest dich unter Wasser wieder. Die wechselnde Akustik ist verblüffend. Dumpf peitschen Geschosse aus MG’s in die Tiefe, von Luftblasen begleitet markieren sie ihren zurückgelegten Weg an deinem Körper vorbei. Die Kontrolle deiner Spielfigur liegt allein bei der Strömung, welche dich bis zum Strand spült. Dort angekommen, liegt das Leben der Spielfigur in deiner Hand.

Die meisten Befehle bekommst du in sauberem Deutsch mitgeteilt, wobei auch diese edle Akustik im Lärm von Geschützen, Granaten und Fliegern untergehen kann.
Solltest du aus eben genannten Grund oder im Eifer des Gefechts deine Aufgabe einmal nicht verstanden haben, ist dies weniger tragisch. Erstens gibt es die START-TASTE, welche dir neben einer Pause auch die Aufgaben auflistet. Die Erfüllten sind in Form eines Kreuzes abgehakt, die noch Offenen werden mit einem leeren Quadrat markiert. Zweitens hast du während deines Einsatzes die Möglichkeit Kontakt zum Hauptquartier per SELECT-TASTE aufzunehmen. Wird selbige einmal gedrückt, bekommst du ohne das Spiel anzuhalten die aktuelle Anweisung am oberen Bildschirmrand eingeblendet. Ein zweiter Druck auf die Select-Taste gibt dir noch ein paar Tipps auf den Weg. Solltest du hier zu hastig sein, kann es schon mal vorkommen, dass sich beide Texte leicht überlagern und somit unlesbar werden. Grundsätzlich sollte man dies in einer Phase der Deckung tun.

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