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Medal of Honor: Allied Assault (dt.) - Spannung im Zweiten Weltkrieg - Leser-Test von vollpropeller


1 Bilder Medal of Honor: Allied Assault (dt.) - Spannung im Zweiten Weltkrieg - Leser-Test von vollpropeller
Kriege wie der Zweite Weltkrieg werden als mögliches Szenario in Filmen und Computerspielen immer beliebter. Mit Medal of Honor: Allied Assault brachte das Entwicklerteam von Electronic Arts nun einen weiteren EGO Shooter auf den Markt, in dem Sie als US-Lieutenant Mike Powell die Welt von den deutschen Truppen befreien sollen.

Medal of Honor: Allied Assault spielt sich genau so spannend, wie der Film "private James Ryan" anzuschauen ist. Sie schleichten mit gezogener Waffe durch die gassen eines verlassenen Dorfes, plötzlich Fallen Schüsse. Neben Ihnen schlagen die Kugeln eines Scharfschützen ein, mit letzter Kraft springen Sie in Deckung, ziehen ihr Snipergewehr und schalten die Feinde nach und nach aus.
Wie die immer wieder gesehenen Scenen bekannter Filme erleben auch Sie in Medal of Honor: Allied Assault was es früher bedeutet haben muss, mit dem Feind Auge in Auge zu stehen.

Das Spiel beinhaltet sechs Kapitel mit insgesamt 26 Levels. Zu Beginn führt Sie Ihre Mission in die schönen Siedlungen von Algerien, später dann ins verschneite Norwegen, oder Sie müssen an der legendären Schlacht am Ohama Beach den Mann stehen. Schliesslich gehts in Richtung deutsches Kernland. Umgebungen sind stets sehr abwechslungsreich, so dass Sie sowohl unter freiem Himmel, als auch in unterirdischen Bunkern unterwegs sind.
Verantworlich für die rundum sehr schöne Grafik ist die bekannte Quake 3 Engine.

Sie aggieren relativ häufig in kleineren oder größeren Teams. Die computergesteuerten Mitspieler verhalten sich relativ schlau, suchen bei Beschuss die Deckung und treffen gut. Besondere Taktiken ist dem Team jedoch ein Fremdwort.

Vor den Missionen erfahren Sie durch eine Karte sowie einen Sprecher alle wichtigen Details zum Auftrag, sowie zu den Gegebenheiten vor Ort. Die Missionsziele liegen pro Einsatz zwischen drei und acht, so dass Sie z.B. zuerst einen Piloten retten müssen, dann ein paar Feinde ausschalten, und anschliessend eine Person auffinden müssen. Viele Möglichkeiten, wie Sie zum Ziel der Mission gelangen, haben Sie allerdings nicht. Die Missionen sind meist sehr linear aufgebaut. Eine durchdachte Story oder Zwischensequenzen sind leider nicht vorhanden, selbst das Ende kommt kurz und überraschend.

Insgesamt 17 Gegnertypen wollen in Medal of Honor: Allied Assault zur Strecke gebracht werden. Die Gegner sind stets realistisch gehalten, so dass Sie nicht auf Monster oder Zombies treffen werden. Auch sogenannte Zwischen-Endgegner, wie z.B. in Return to Castle Wolfenstein, fehlen.
Die KI der Gegner ist dafür sehr ausgefeilt. Sie greifen gerne im Verbund an, suchen geschickt Deckung, und treffen vor allem auf kurzen Distanzen ihr Ziel. In sicherer Deckung kommt es sogar mal vor, dass die Gegner einfach ihr Waffe empor strecken, und auf gut Glück drauf losballern.

Gelegentlich haben Sie die Möglichkeit in eines der Fahrzeuge zu steigen. Sie fahren jedoch nicht immer selbst, sondern stehen z.B. auf der Ladefläche, ballern aus allen Rohren, während der Fahrer Sie gekonnt zum nächsten Ziel bringt. Später sitzen Sie direkt am Steuer eines Panzers, können jedoch nicht aussteigen, sonder müssen lediglich mit der Kanone alles in Schutt und Asche legen.

Wenn Sie zu Fuß unterwegs sind, stehen Ihnen insgesamt vierzehn Schiesseisen zur Verfügung. Das Angebot reicht von historischen Pistolen wie der MP 40 über zwei Scharfschützengewehre bis hin zum Raketenwerfer. Sie schleppen aber nie alle Waffen mit sich rum, sondern lediglich die für eine Mission benötigten.

Der Mulitplayermodus von Medal of Honor: Allied Assault bietet den klassischen Deathmatch Modus sowie zwei ähnliche, weiter Modi.

Anforderungen:

Für die volle Grafikpracht wird eine CPU mit 1Ghz, sowie 256 MB und eine Geforce 3 Grafikkarte benötigt. Für mittlere Detailstufe reicht schon eine 700 Mhz CPU. Die Installationsgröße beträgt wuchtige 1,4 GB.


Fazit:

Medal of Honor: Allied Assault ist ein rundum gelungenes Spiel mit ein paar Schwächen. So ist die Story sehr mager ausgefallen, und der Mutliplayermodus lässt auch mehr erwarten. Doch für Ego Shooter Fans, welche viel Action und Spannung im Zweiten Weltkrieg suchen, ist Medal of Honor: Allied Assault eine gute Wahl.

Negative Aspekte:
schwache Story, Multiplayer

Positive Aspekte:
schöne Grafik, viel Spannung, Sound

Infos zur Spielzeit:
vollpropeller hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 9.2/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 10/10
    Steuerung: 10/10
    Sound: 10/10
    Atmosphäre: 8/10
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