Login
Passwort vergessen?
Registrieren

Medal of Honor: Allied Assault (dt.) - Allein gegen den Rest der Welt - Leser-Test von Berte


1 Bilder Medal of Honor: Allied Assault (dt.) - Allein gegen den Rest der Welt - Leser-Test von Berte
Die MEDAL OF HONOR-Reihe konnte bisher nur auf der Playstation zeigen, welch Potential in ihr steckt. Und jetzt, nur wenige Wochen nach dem Erscheinen von RETURN TO CASTLE WOLFENSTEIN (RTCW) ist endlich auch für die PC-Freaks die Stunde gekommen, in der Helden geboren werden und Geschichte geschrieben wird. Gleich zwei gute Ego-Shooter, die auch noch fast zeitgleich in die Läden kommen – kann das gut gehen? Und wie!! MEDAL OF HONOR – ALLIED ASSAULT (MOH) hat trotz der ähnlichen Thematik fast gar nichts mit der Konkurrenz gemein, außer der Tatsache, dass mich beide Spiele schlaflose Nächte gekostet haben.

Wir schreiben das Jahr 1944. Der Krieg hält die gesamte Welt in seinen Klauen. Ihr Name ist Mike Powell und sie stehen in Diensten des OSS – des „Office of Strategic Services“. Sie sind der Mann für's Grobe, der immer dann auf den Plan tritt, wenn alle anderen schon bei den Fischen ruhen. Sie operieren im Geheimen, sind tödlich wie 3 Wochen alte Milch und natürlich im Nahkampf ebenso versiert, wie im Bombenbasteln und Sabotieren.
In einem eindrucksvollen und ziemlich patriotischen Intro (das von RTCW war allerdings besser animiert) wird gleich deutlich, worauf sie sich einstellen müssen: fliegende Bombensplitter, Luftangriffe, Sirenengeheul und Explosionen.
Von jetzt an geht es in einem atemberaubenden Trip um die ganze Welt und fast könnte man meinen, dass das Schicksal der gesamten Welt in ihren Händen ruht.

Die einzelnen Missionen sind derart spannend, dass man ständig mitten im Geschehen ist. Ein paar Beispiele:
- Die Landung an der Normandie. Gemeinsam mit meinen Kameraden springe ich aus dem Truppentrabsportboot. Die Luft ist bleischwer von Gewehrkugeln. Gleich 4 MG-Nester haben sich auf der Hügelkuppe verschanzt. Überall Rauch, Explosionen, sterbende Soldaten. Ich mittendrin! Die einzigen Verstecke sind aufgestellte Metallkreuze. Meine Mission: bis zur Absperrung gelangen und die MG-Nester ausheben. Na dann viel Spaß!

- Sabotage. Eine geheime Waffenfabrik der Nazis! Nachdem ich mir unauffällig eine Uniform und Papiere besorgt habe, dringe ich bis ins Innerste der Fabrik vor. Wer mich bemerkt, sieht als letztes die rauchende Mündung meiner schallgedämpften Pistole. Schnell ein paar Sprengladungen platziert und schon kann das Tohuwabohu losgehen. Natürlich geht der Alarm los. Von jetzt an stürmen ganze Heerscharen von Nazis auf mich ein. Ich muss es aus der Fabrik schaffen, denn draußen steht ein von den Norwegern gekaperter Zug und nur so kann ich diesen Ort verlassen. Hoffentlich können die Norweger lange genug ausharren!

- Panzer. Es ist uns gelungen einen geheimen Prototyp eines neuen Panzers zu stehlen. Auf geht es durch die Ruinen einer verlassenen Stadt. Ganze Häuserwände fallen meiner Kanone zum Opfer, doch zwischen den Ruinen lauern Scharfschützen, Panzerabwehrkanonen oder auch andere Panzer. Langsam, aber zielstrebig bahne ich mir meinen Weg bis zum nächsten Ort. Der Panzer muss über eine Brücke, aber die ist vermint. Also steige ich aus und suche mir einen hoch gelegenen Ort, an dem ich alles überblicken kann. Während mein Panzer immer weiter vordringt, halte ich mit dem Scharfschützengewehr die feindlichen Soldaten vom Auslöser fern. Doch es kommt noch schlimmer! Gegnerische Panzer greifen an! Während ich mich der Nazis erwehren muss, die versuchen meinen Glockenturm zu stürmen, gebe ich gleichzeitig mit dem Fernglas Koordinaten an die Luftabwehr weiter, die dann die feindlichen Panzer ausradieren. Puh, das war knapp!

e_gz_ArticlePage_Default