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Maximo: Ritter in Unterhosen - Leser-Test von Tobsen KLees


1 Bilder Maximo: Ritter in Unterhosen - Leser-Test von Tobsen KLees
Den alten Hasen unter den Zockern ist bestimmt noch das Spiel Ghosts & Goblins bekannt. Nun schickt Capcom den inoffiziellen Nachfolder Maximo ins Rennen. Aber die parallelen zu dem vor gut 10 Jahren erschienen Game, für das Mega Drive und den Super Nintendo sind unübersehbar. Nur das es nun geschickt in gute 3D Grafik verpackt wurde. Capcom werkelte an dem Titel gut eineinhalb Jahre, nun stellt sich die Frage ob das Game an seinen Vorgänger herankommt.

Aufbau:

Wie in dem alten Klassiker Ghosts and Goblins kämpft man wieder mit einem Ritter gegen allerhand Untote und Monster. Dabei hüpft und schlägt man sich durch große Welten. Aber man sollte sich nicht ein brutales, schauriges Spiel jetzt vorstellen, sondern eher ein grusel-lustiges Spiel. Denn die Gegnerschar und auch ihr Verhalten ist sehr lustig in Szene gesetzt. So verwandelt sich ein Magier in ein Baby damit man ihm nicht an den Kragen gehen kann, denn wie sollte den auch ein großer edler Ritter einen armes wehrloses Baby mit einem Schwert schlagen. Auch tauchen aus dem Boden sehr viele Gegner urplötzlich auf und wollen dem Ritter eins auswischen. Aber zum Glück trägt man ja als Ritter ein Schild, mit dem man die Schläge abwehren kann. Wenn dann doch mal ein Hieb, Tritt oder sogar Biss des Gegners trifft, verliert das Alterego seiner Rüstung und steht am Ende nur noch in weißen Unterhosen mit roten Herzen da. Dies stellt wohl eine sehr innovative, wenn aber auch schon im inoffiziellen Vorgänger da gewesene, Energieanzeige da.
Die Gestaltung der Levels ist sehr abwechslungsreich und interaktiv. So ändern sich viele Abschnitte durch Erdbeben etc. schlagartig und ein vorher noch offener Weg ist nun verschlossen.
Die Anzahl der Waffen beläuft sich generell auf 30. Wobei vieles jedoch nur Addons zu den anderen Waffen sind. Zusätzlich kann man aber auch Sonderfeatures erlernen wie zum Beispiel eine Zusatzattacke die Donner auslöst und alle Gegner in der unmittelbaren Umgebung platt macht.
Als gute Idee ist auch zu bewerten das man in diesem Spiel Münzen sammeln muss, für die man die Bonuswaffen und die Möglichkeit zu speichern kaufen kann.

Grafik:

Die Grafik des Games erweist sich als sehr solide und Ruckelfrei. Das Spiel läuft mit 60 Frames per Second sehr weich über den Bildschirm. Auch ist die Texturauflösung sowie die Animation der Charaktere sehr gut gelungen und lässt kaum Wünsche offen. Ebenfalls ist die Umgebung sehr detailliert und zeigt viele Objekte wie Bäume und Statuen etc auf.
Das einzige was man an der Grafik bemängeln könnte ist das etwas leichte Kantenflimmern, welches aber nur bei genauem Hinsehen zu sehen ist.

Gameplay:

Der Ritter lässt sich sehr einfach und genau steuern. Auch ist die Tastenbelegung gut gewählt, man kann sehr schnell alle Kombis etc erreichen und ausführen. Desweitern zeigt sich bei diesem Spiel ein sehr schnelles und arcadelastige Gameplay, was dem Spaß jedoch keinen Abbruch tut. Hierdurch macht das Spiel gleich noch mehr Spaß.

Fazit:

Mit Maximo liefert Capcom ein sehr solides und spaßiges Spiel ab, welches durch gute Grafik und Steuerung überzeugen kann. Wer Ghosts and Goblins schon mochte wird mit diesem Spiel eine große Freude haben, denn der inoffizielle Vorgänger bekommt eine Spitzenfortsetzung. Wurde ja langsam auch mal Zeit :-)

Negative Aspekte:
sehr schwer

Positive Aspekte:
Grafik, Gameplay

Infos zur Spielzeit:
Tobsen KLees hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 8.8/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 9/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 10/10
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