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Max Payne: MAXimaler Spielgenuß - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder Max Payne: MAXimaler Spielgenuß - Leser-Test von CONQUEROR [Quelle: Remedy]
Wer schnell genug war und sich den Titel Max Payne noch vor der Indizierung besorgen konnte, der hat sich ein echtes Spitzenspiel ins Haus geholt. Die Abenteuer des zu unrecht des Mordes verurteilten Polizisten sind wirklich packend und fesseln einen zwar nur kurz aber dafür richtig an den Monitor. Grafisch befindet sich das Spiel auf dem absolut allerneuesten Stand-anders gesagt: man findet momentan kaum etwas besseres. Fantastisch animierte Figuren, durch die Luft sirrende Kugeln, von der Wand platzende Kacheln-die Entwickler haben unvorstellbares geleistet. Dazu kommt eine Klasse Story, welche äusserst düster ist und mit comics weitererzählt wird die superbe gezeichnet sind und den Spieler praktisch immer wieder ermutigen weiterzumachen. Das das Spiel stark vom Film Matrix inspiriert ist, merkt jeder, sobald er einmal die Slow-Motion Taste gedrückt hat. Max Bewegungen (und die seiner Gegner) werden daraufhin verlangsamt, man hat jedoch den Vorteil, immer noch schneller zielen zu können. Von diesen Szenen kann man praktisch nicht genug bekommen und glücklicherweise ziehen sich diese praktisch über das gesamte Spiel hin. Man hat allerdings nur einen bestimmten Vorrat dieser Slow-Motion Zeit und sollte diese daher sehr vorsichtig einsetzen. Um seine Gegner in ihre Schranken zu verweisen steht Max ein Arsenal an weitestgehend gängigen Waffen zur Verfügung, von der aus praktisch jedem amerikanischen Actionfilm bekannten Beretta bis zum Scharfschützengewehr, dass seine Opfer mit einer schicken Animation der fliegenden Kugel schlafen legt. Um seinerseits nicht allzu schnell ins digitale Gras (obwohl ich im ganzen Spiel nicht ein einziges Büschel Gras gesehen habe :-)) zu beissen setzt Max schmerztötende Pillen (Painekillers) ein. Diese brauchen allerdings ein wenig um ihre volle Wirkung zu entfalten. Auf seinem Weg die Antworten auf den Tod seiner Familie zu finden verschlägt es Max in die düstersten Viertel von New York, in ein Mafia-Restaurant das unfreundlicherweise sofort nach dem eintreten feuer fängt,in einen geheimen Regierungsbunker und zuletzt in ein gigantisches Hochhaus. Die Bedienung geht dabei mit sehr wenigen Tasten und damit sehr sehr komfortabel von der Hand. Kommen wir zur Kehrseite des ganzen: Die Grafik ist zwar Spitze aber leider auch sehr dunkel, na ja, bei einem New York im Winter kann man wohl nix sagen. Aber es ist schon sehr nervig dass das Spiel praktisch nach 2 Wochen durch ist. 20 Stunden durchschnittliche Spielzeit sind einfach nicht sehr lange und für ca. 90 DM sehr wenig. Max Payne ist intensiver Spielgenuß aber eben nur sehr kurz. Darüber hinaus ist das Spiel wahrlich nicht für Kinder geeignet da die Story sehr morbide und das Spiel nicht weniger brutal ist. Zwar gibt es einen entschärften Modus, den man aber getrost vergessen kann, da er die Comics deaktiviert, ohne die die Story praktisch undenkbar ist.
Ein weiteres Manko ist, dass das Spiel keinen Multiplayermodus hat und so nur solospieler fordert. Die Programmierer haben übrigens einige Eastereggs versteckt z.B. einen Vamir in einem Hotellzimmer, der tot am Boden liegt und mit seinem Blut noch BUFF auf den Boden geschrieben hat. Das Spiel dürfte bald eine ziemlich starke Community besitzen, denn es enthält leistungsfähige Leveleditoren und noch einiges Mehr, das zur gestaltung eigener Levels und Mods einlädt. Auf www.mpzone.de (momentan leider offline) können bereits viele Mods heruntergeladen werden. Das Spiel wird sowohl den Nachteil der kurzen Spielzeit teilweise kompensieren können.

Negative Aspekte:
Viel zu kurz

Positive Aspekte:
Die Slow-Motion Szenen

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 9.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 0.0/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 9/10
    Steuerung: 10/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 9/10
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