Login
Passwort vergessen?
Registrieren

Max Payne: Interaktiver Jon-Woo-Film - Leser-Test von S-NESsie


1 Bilder Max Payne: Interaktiver Jon-Woo-Film - Leser-Test von S-NESsie [Quelle: Remedy]
[Übersicht]
Max Payne ist ein Spiel, dass man vom Genre her zwischen Ego-Shooter und Actionadventure stellen muss: Zwar muss man eigentlich nur ballern und hier und da einen Knopf drücken, jedoch ist die Third-Person-Perspektive mehr Action-Adventure-Mässig...
Das Spiel hebt sich vor allem durch die geniale Grafik und das "Bullet Time"-Feature ab, dazu später mehr.


[Die Story]
Der Titelheld heisst Max Payne, das steht mühr Maximum Payne - maximaler Schmerz. Die Story wird vom Spiel unheimlich gut erzählt: Das Spiel läuft als Rückblende ab... Wenn man ein neues Spiel startet, sieht man in einem Movie Max auf dem Dach eines Hochhauses stehen und er sagt, dass es nun vorbei sei und damit seine Geschichte einen Sinn mache, msse er einige Zeit zurückgehen. Dann wird die Geschichte durch Comics mit Sprachausgabe sowie das eigentliche Spiel weitererzählt: Max kommt nach Hause, aber findet seine Frau Michelle und das Baby nicht... An dieser Stelle übernimmt man die Steuerung, max zckt seine Dienstwaffe, eine Beretta-Pistole und geht die Treppe hinauf. Hinter einer Tür warten die ersten Gegner, hat man die erledigt, findet man Baby und Frau tot vor, die Story rollt... Max lässt sich als Undercoverbulle in die Drogenszene einschleusen, jedoch wird der Einzigste Mann, der von seiner Identität weiss, erschossen. Max hat nun die Bösen und die guten in Form der Polizei gegen sich. Man steuert nun Max auf seinem Rachefeldzug gegen das Böse.


[Das Spiel - Singleplayer]
Man steuert Max wie beschrieben in einer Third-Person-Perspektive, sieht also den Helden die ganze Zeit über und mit Egoshootersteuerung: Mit 4 Richtungstasten läuft man Vorwärts, Zurück, nach links und recht, mit der Maus dreht man sich und zielt.
Bevor man sich in die Action wirft, erklärt ein Tutorial den Umgang mit Waffen, Gegenständen wie etwa Telefonzellen und den Einsatz des Bullet-Time-Features...
Während des ganzen Spieles erledigt man dann seine Gegner mit diversen Schiessprügeln, darunter eine Desert Eagle, eine Shotgun oder Uzis...
Die Designer gaben sich alle Mühe, das Flair von Filmen wie Matrix, Hard Boiled Hotel, Face/Off oder Bladerunner ins Spiel einzubringen und das (© 2002 SNES) ist ihnen auch gelungen... Auffälligstes Merkmal ist das Bullet-Time-Feature: Wenn man sich in eine Richtung bewegt und die Maustaste 2 drückt, springt Max mit vorgehaltenen Knarre und es wird eine Zeitlupe aktiviert, so dass man in Ruhe zielen und sich vor allem den Flug von Max in Ruhe ansehen kann... Viele Details können das geniale Spielerlebniss noch steigern: Erledigt man zum Beispiel den letzten Gegner in einem Raum, so wird ebenfalls die Zeit erlangsamt und man sieht, wie die Kugel einschlägt und der Gegner zu Boden fällt... Und richtig John-Woo-Feeling kommt spätestens auf, wenn man zwei Berettas oder zwei Uzis aufnimmt: Dann kann man diese als "Dual" waffe benutzen: Max nimmt in jede Hand eine... Ein weiteres gneiales Feature: Man kann sehen, wie die Kugeln durch die Luft sausen, und mit einer guten Grafikkarte gleich ganz viele davon!
Obwohl man das ganze Spiel über eigentlich immer das Selbe tut, nämlich Menschen umbringen, kommt dank der guten Story nie Langeweile auf... Bis man das Spiel durchhat vergeht einige Zeit, während der man sich an der wunderbaren Grafik ergötzen kann.
Anfänger und Profis werden dank 3+1 Schwierigkeitsgraden nicht entäuscht: Auf der einfachsten Stufe hat man eigentlich immer genug Munition und Painkillers (Medizin) und darf sooft speichern wie man will. Auf den nächsten beiden werden Munition und PKs knapper, ausserdem darf man pro Level nur begrenzt speichern. Last, but not least wird dann im "New York Time"-Modus auchnoch die Zeit begrenzt, die man zur Verfügung hat, um zum ende des Levels zu kommen.


e_gz_ArticlePage_Default