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Max Payne: In der Kürze liegt die Würze - Leser-Test von feuergolem


1 Bilder Max Payne: In der Kürze liegt die Würze - Leser-Test von feuergolem
Lange hat es gedauert, bis Max Payne schließlich in den Läden stand. Hatten doch schon die ersten Screenshoots die
Spielewelt verrückt gemacht. Nachdem dann auch noch der Bullet Time Modus in einem Preview Video gezeigt worden war,
war der Spitzenplatz in den Most Wanted Charts auf dauer belegt.

Doch dann nach vier Jahren Entwicklungszeit war es endlich soweit,
die finnische Spieleschmiede Remedy Entertainment hatte Max Payne fertiggestellt.
Es gibt mehrere Gründe, wieso das Spiel erst jetzt und nicht schon vor einem Jahr auf den Markt gekommen ist.
Neben dem Willen der Entwickler, ein perfektes Game zu erstellen, liegt der andere Grund in der Tücke der Technik.
Das Spiel verlangt so viel Leistung, dass die Entwickler der PS2 Version gezwungen waren das Maximum aus ihere Plattform herraus zu hohlen.

Wir befinden uns im New York der 90er Jahre. Max Payne ist ein junger, braver Cop.
Er leistet zwar gute Arbeit, seine Frau und sein kleines, wenige Monate altes Töchterchen sind ihm aber viel wichtiger.
Daher lehnt er es auch ab, als Undercover Agent der DEA gefährliche Infiltrationen durchzuführen.
Mit seinem schönen Haus und seiner wunderbaren Familie konnte Max Payne seinen American Dream of Life verwirklichen.
Aber eines Abends wendet sich das Schicksal gegen ihn. Junkies, die auf der extrem gefährlichen Droge Valkyr high sind,
haben seine Frau und seine Tochter umgebracht. Max Payne hat nichts mehr zu verlieren und geht zur DEA.
Die Junkies haben bereits in seiner Wohnung die Kugeln von Max Payne zu spüren bekommen,
doch nun möchte er sich an den Urhebern der Valkyr-Droge rächen. Die ganze Sache wird für Max Payne sehr schwierig,
als sein Freund Alex vor seinen Augen erschossen wird und er der Tat verdächtigt wird. Nun hat er nicht nur die Mafia,
sondern auch das NYPD im Nacken.


In einem kurzen, abwechslungsreichen Tutorial lernst du die wichtigsten Steuerungsmöglichkeiten von Max Payne kennen.
Obwohl du in der Dritt-Person-Perspektive spielst, gleicht die Steuerung einem First-Person-Shooter.
Mit dem Gamepadbewegt sich Max Payne vorwärts und mit dem Analogstick wird gezielt und geschossen.
Einige Special-Moves, wie Seitwärts- und Rückwärts-Rollen bringen zusätzlichen Spielspass.
Die Steuerung ist sehr angenehm, im Third-Person-Bereich gibt es kaum eine bessere
und sie kann auch mit First-Person-Shootern problemlos mithalten.
Die Kameraperspektive kann zum Teil mit dem Gamepad verändert werden, zum Teil passt sie sich automatisch ihrem Umfeld an.
Auf jeden Fall bietet sie keinerlei Anlass zur Kritik.


Max Payne bietet zusätzlich zur normalen Steuerung ein Special-Feature, das bisher nur in Filmen zu sehen war.
Mit einer speziellen Taste wird der Bullet Time Zeitlupen-Modus aktiviert,
der vor allem durch den Film Matrix und John Woo Filme berühmt geworden ist.
Ist der Modus aktiviert ändert sich natürlich auch die Steuerrung etwas.
In Zeitlupentempo kannst du auf die Gegner zuspringen, auf sie schiessen und zusehen, wie die Kugeln auf sie zu zufliegen.
Du kannst den Kugeln der Gegner ausweichen und beherrschst ausserdem neue Moves. Nahezu unglaublich sieht es aus,
wenn du dich so vor einer Handgranate rettest. Der Bullet Time Modus kannst du nicht unbegrenzt einsetzen.
Eine Sanduhr zeigt an, wie lange der Modus maximal noch aktiv sein kann. Danach dauert es eine gewisse Zeit,
bis der Modus wieder voll aufgeladen ist. Die Bullet Time Effekte kommen auch manchmal als Grafik-Feature ins Spiel.
Es gibt Szenen, in denen du mit der Kugel zusammen auf einen Gegner zufliegst.


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