Login
Passwort vergessen?
Registrieren

Max Payne: Die Rache ist mein - Leser-Test von gromit666


1 Bilder Max Payne: Die Rache ist mein - Leser-Test von gromit666 [Quelle: Remedy]
Ohne Probleme reiht sich Max Payne in die Riege der namhaften Rächer wie Steven Seagal, Charles Bronson, Sylvester Stallone, Bruce Willis ein und setzt sich in gekonnter Action gegen seine Gegner durch.

Zur Story:
Max Payne ist ein Undercover-Ermittler, der fälschlicherweise des Mordes an seiner Frau und seinem Kind beschuldigt wird. Er weiß, daß Jack Lupino, der Don der Punchinello-Familie für diese Tat verantwortlich ist, doch die Beweise sprechen gegen ihn. Die Polizei fahndet nach ihm und auch die Killer der Mafia-Familie sind ihm auf den Versen. Nur er allein, kann die wahren Mörder seiner Familie finden und zur Rechenschaft ziehen. Seine einzigsten Freunde sind seine Verzweiflung, seine Waffen und ein heruntergekommene Russe, der ihm ab und wann aus der Patsche hilft.

Gameplay:
Das Spiel selbst besticht durch ein relativ einfaches Handling mittels Maus und Tastatur. Gespielt wird nicht aus der 'Ich-Perspektive' wie in diversen Ego-Shootern, sondern man schaut dem Helden stets über die Schulter; was aber der Steuerung und den Sichtverhältnissen nicht schadet. Das Spiel ist ab einem Pentium 450 spielbar. Auf meinem P500 ist das Spiel im Anzeige-Modus 1024x768 ohne Probleme lauffähig.

Grafik:
Die Geschehen spielt sich in einer grafisch sehr gut gelungenen Umgebung ab. Die Personen sind gut dargestellt. Die Grafik schafft es, die düstere 'Einsamer Wolf' - Atmosphäre am heimischen PC zu vermitteln.

Sound:
Die Hintergrund-Musik ist passend und auf Dauer nicht nervtötend. Schade nur, daß die Texte allesamt auf englisch gesprochen werden. Aber die kurzen Dialoge kommen fast so gut wie in einem Film.

Spiel selbst:
Das Spiel wartet mit allerhand Waffen auf; beginnend bei einem einfachen Baseball-Schläger, über eine Schrotflinte und einer Doppel-Uzi bis hin zu Granaten und Molotov-Cocktail. Das Spiel lebt zwar von seiner Action, jedoch sind auch verschieden Aufgaben und Rätsel zu lösen, um im Level weiter zu kommen. Die Zwischensequenzen sind in einem Comic nachempfunden. So zeigen Bilder mit Sprechblasen (die Dialoge werden aber gesprochen) das weitere Spielgeschen an. Gut gelungen sind meines Erachtens auch einzelne Kapitel, die Paynes Schuldgefühle seiner Familie gegenüber demonstrieren sollen. Diese Kapitel spielen Alpträume von Payne nach (ist übrigens grafisch gut umgesetzt, z.B. durch Korridore die scheinbar nicht enden wollen).
Ein besonders nettes feature ist das sogenannte Bullet-Time. Dies ermöglicht Max Payne entweder seine gesamte Umgebung oder nur sich selbst kurzfristig in einen 'Zeitlupen-Modus' zu versetzen. Das ist in einigen Situationen sehr hilfreich, denn Max ist schliesslich nicht unverwundbar; im Gegenteil, nach ein paar Treffern verabschiedet er sich vom PC-Leben.

Tips:
Auf einigen Fanpages gibt es einen Patch, der das Optionsmenü und ein paar kleinere Details ins deutsche übersetzt.
Für Eltern: Das Spiel hat auch einen sogenannten 'Parental Lock', mit dem die Gewaltdarstellungen des Spiels reduziert werden können. Denn das Spiel ist erst ab 18 Jahren freigegeben!

Fazit:
Ein gelungenes Spiel, das wie ich finde einiges mit 'Kingpin' gemeinsam hat. Jedoch durch die Aufmachung und Story viel mehr zu bieten hat. Auch und vielleicht gerade weil es nicht ein einfaches 'Shoot'Em Up' ist, macht das Spiel für mich besonders empfehlenswert.

Negative Aspekte:
Fast alles englisch

Positive Aspekte:
Neues Feature: Bullet-Time

Infos zur Spielzeit:
gromit666 hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    gromit666
  • 8.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 0.0/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 9/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 9/10
e_gz_ArticlePage_Default