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Max Payne: Action, Action, Action! - Leser-Test von Vilo


1 Bilder Max Payne: Action, Action, Action! - Leser-Test von Vilo [Quelle: Remedy]
Max Payne, ein Spiel das mich stundenlang an den PC gefesselt hat. Vor allem, weil die Story des Spiels einfach rundum gelungen ist und in der Form auch durchaus verfilmt werden könnte, wie es übrigens auch geplant ist. Gleich zu Anfang, möchte ich zu dieser auch ein bisschen was erzählen:

Der in New York arbeitende Police Officer Max Payne, Abteilung "Undercover", führt ein glückliches und zufriedenes Leben. Er hat eine schöne Frau und eine kleine neugeborene Tochter. Er hat ein tolles Haus am Stadtrand und für ihn scheint der amerikanische Traum in Erfüllungen gegangen zu sein. Bis, ja bis zu seinem wohl schrecklichsten Tag im Leben. Und hier beginnt das Spiel: Max kommt nach Hause und merkt ziemlich schnell, dass etwas nicht stimmt. An die Wand ist mit Blut ein Zeichen gemalt, das ihm bis zu diesem Tage fremd gewesen ist. Als er ein Stockwerk nach oben geht, hört er bereits seine Frau schreien, gemischt mit laut brüllenden Männerstimmen. Max versucht auf dem schnellsten Weg über die Badezimmertür in das Schlafzimmer zu gelangen, aus dem die Schreie kommen. Leider ist diese durch irgend etwas versperrt. Als er also außen herum geht, begegnet ihm auch sofort der erste Täter. Max schreit noch: " Stop, NYPD!" Als dieser aber nicht reagiert, macht Max von der Schusswaffe Gebrauch und tötet ihn. Sekunden später befindet er sich im nächsten Raum. Was er dort zu sehen bekommt, ist einfach nur schrecklich. Sein neugeborenes Baby liegt auf dem Boden! Tot! Mit einem Lacken zugedeckt. Max stammelt die ganze Zeit nur noch: "No, NO, please God...!" Einen Raum weiter, erschießt Max den zweiten Täter und sieht dann, als wenn das im ersten Raum nicht schon genug gewesen wäre, seine Frau tot auf dem Bett liegen. Er nimmt sie in den Arm und schreit: " Nooooooo!" Nun, ab genau diesem Moment, ist Max ein anderer Mensch. Dazu kommt noch, dass ihm ein Mord an seinem besten Freund Alex, den ein anderer begangen hat, vorgeworfen wird. Somit hat er nicht nur die Unterwelt, sonder im Prinzip die ganze Stadt gegen sich. . Er tauscht seinen Anzug gegen eine dunkle Lederjacke und seinen Gesichtsausdruck von nett auf düster und versucht aufzuklären und zu rächen, warum sein Kind und seine Frau sterben mussten. Max, hat nichts mehr zu verlieren...

Keine Angst! Ich habe jetzt nicht vor das ganze Spiel bzw. die Story zu "spoilern", aber ich wollte euch nur mal einen kleinen Eindruck geben, wie toll und nervenaufreibend die Story von "Max Payne" gemacht ist. Diese wird durch den Spieler, eingeblendete actioncomicartige Zwischensequenzen und immer wiederkehrenden Radio und TV Nachrichten (auch im Comic Stil gezeigt) weiter getragen. Dabei werden die Sprechblasen natürlich vor gelesen und schon alleine der Sprecher von Max Payne verdient einen Oscar für seine Leistung. Auch ist Max in diesem Spiel fast immer alleine und findet nur immer neue Tagebücher von Feinden, die ihn auch entsprechend weiter bringen. Nun, und düster ist das Spiel die ganze Zeit über. Das liegt schon daran, dass durchgehen Nacht ist und New York stetig von einem Schneesturm heimgesucht wird.

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