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Master of Orion 2: Battle at Antares - Auf zu neuen Sternen ! - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder Master of Orion 2: Battle at Antares - Auf zu neuen Sternen ! - Leser-Test von CONQUEROR
Schröder und Konsorten schlagen sich im Bundestag die Köpfe ein und das alles wegen kleiner Probleme wie der Arbeitslosigkeit oder weil sich mal wieder jemand auf Staatskosten vergnügt hat. Dafür haben sie natürlich keine Zeit, schließlich haben sie ein Sternenreich zu regieren ! Da geht’s nicht um Länder sondern um ganze Planeten, eine Krise kann schon mal ne waschechte Raumschlacht werden und so was wie Arbeitslosigkeit kennen ihre Bürger schon gar nicht – schließlich müssen die rund um die Uhr forschen, im Schiffshangar ackern oder für Nahrungsnachschub sorgen . Hört sich utopisch an? Ist aber so ! Im Strategiespiel Master of Orion 2. 3 Dinge braucht der frischgebackene Imperator (Also sie): Ein treues und produktives Volk, eine mächtige Raumflotte, die unliebsame Konkurrenten in ihre Schranken verweist und einen 1A Geheimdienst, der dafür sorgt, dass die neuen Forschungsdurchbrüche nur uns und nicht der ganzen Nachbarschaft dienen. Das Spiel läuft in Spielzügen ab. Sie geben den Planetenbevölkerungen Aufträge, verhandeln mit anderen Völkern über alles mögliche und bewegen ihre Flotte. Je mehr Bevölkerung ihre Planeten haben, desto schneller sind dort die Bauvorhaben beendet. Allerdings spielt auch noch die Technologie eine Rolle – und zwar überall. Sie können ihren Forschern Forschungsgebiete zuweisen, die diese dann mehr oder weniger schnell erforschen. Das Ergebnis sind neue Gebäude, Waffen , und noch ein Haufen anderes. Hierbei müssen sie weise wählen: Erforschen sie neue Waffen und Ausrüstung für ihre Bodentruppen kann es sein, dass die bösen Nachbarn ihre veraltete Flotte aus dem All (dies geschieht übrigens in eigenen kleinen Taktikschlachten zwischen den Raumflotten) pusten und den Planeten kurzerhand mit Bomben zupflastern – schlecht fürs Ego. Es liegt also an ihnen, einen sinnvollen Mittelweg zwischen den Forschungsgebieten zu finden, der alles wichtige abdeckt. Dabei hilft ihnen auch ein Tausch mit den anderen Völkern – schließlich muss es ja nicht immer Krieg sein. Außerdem sind da auch noch die (abschaltbaren) zufälligen Angriffe der Antarianer, einem technisch hochentwickelten Volk, dass sie erst später in seine Schranken weisen können. Während sie also ihre Planetetn bebauen, Forschung betreiben und Schiffe bauen, sollten sie eines nicht ausser Augen lassen: Die Imperatorwahl. Dieses stolze Amt kann nur der beste und mächtigste unter den Herrschern besteigen und falls das passiert, hat er das Spiel gewonnen. Sie sollten sich also ins Zeug legen um selbst der Favorit für den begehrten Posten zu werden. Master of Orion 2 ist trotz des beträchtlichen Alters, dass es inzwischen auf dem Buckel hat, immer noch fesselnd. Es macht einfach Spaß ein Imperium aufzubauen, Kriege zu führen und Planeten zu erschließen. Die Grafik ist natürlich nicht mehr die neueste, auch nicht der Sound, aber Master of Orion hat etwas vom Civilization – Charme:
Egal wie alt es auch werden mag, man spielt es einfach immer wieder gerne. Unglaubliche Spieltiefe gepaart mit erstaunlich einfacher Steuerung – was will man mehr. Ich kann Master of Orion 2 jedem empfehlen, der sich ein bisschen für das Szenario und das Genre interessiert. Schließlich ist es inzwischen zum Budgetpreis zu haben. Tun sie sich selbst einen Gefallen und stürzen sie sich in eines der besten Strategiespiele die es je gab.
Es lebe der Imperator !

Negative Aspekte:
technisch nicht mehr auf der Höhe

Positive Aspekte:
umfangreich, fesselnd

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 7.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 5/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 5/10
    Atmosphäre: 10/10
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