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Mario Kart 64: Mario wie ich ihn mag ! - Leser-Test von Sesostris


1 Bilder Mario Kart 64: Mario wie ich ihn mag ! - Leser-Test von Sesostris
Ich möchte hier mal von meinen Erfahrungen mit dem "Kinderspiel" Mario Kart 64 Berichten, welches, im nachhinein betrachtet, gar kein solches ist.

Ich habe wahrhaftig Stunden um Stunden mit diesem Spiel zugebracht seit vorletzter Woche, ohne das mir dabei langweilig geworden wäre. Ich sah immer meiner kleinen 5 jährigen zu wie sie um die Hindernisse jagte und einen Rekord nach dem anderen brach. Sie freute sich immer wie wild wenn sie es nach einem Rennen aufs Treppchen schaffte.
Daher und weil sie mich oft anbettelte doch auch mal mitzufahren, willigte ich ein und fuhr zunächst mal zur Probe alleine.
Ich schreibe hier also nur meine reine und unverblümte Meinung, vom ersten Spiel an als ich es in die Finger bekam, bis hin zu dem Zeitpunkt als ich überzeugt war. :)

Zu Beginn des Spieles stand ich vor der Qual der Wahl, nachdem ich den Einzelplayer Modus gewählt habe, welchen Der Fahrer nehme ich denn und in welcher Schwierigkeit möchte ich denn Spielen.

Als Schwierigkeitsgrade gibt es verschiedene cm3 Klassen zur Wahl, ich nehme die 150 er Klasse da mir die 50er Klasse denn doch zu sehr nach Mofa-Rallye klingt.
Nun den Fahrer, was haben wir denn da?

Mario? Ist ja Kult, aber ne, den nimmt ja jeder.
Luigi? Na ja, ist mir zu grün, mag ich nicht.
Peach? Da ich mit Prinzessinnen wenig am Hut habe, nope.
Bowser? Das ist schon eher mein Fall, allerdings schreckt mich die mächtige und klobige Gestalt ab ;)
Kong? Also als Affe will ich nicht über die Piste sausen.
Toad? Fliegenpilz, na ja...mal sehen
Yoshi? Dieses niedliche Uhrviech, engere Wahl..
Wario? Nein, diese böse Grinsvisage mag ich schon mal gar nicht.

Ok, ich entscheide mich, für jetzt, mal für Toad, den Fliegenpilz. (Oder was immer er auch darstellt)

Es geht weiter, ich kann nun wählen, zwischen 4 Verschiedenen Cups, (zu Deutsch Pokale), wobei da auch schon wieder der Schwierigkeitsgrad der Strecken bestimmt wird, dennoch wähle ich zunächst mal den "Mushroom Cup" da er ja der erste ist und demnach auch der einfachste zu sein scheint...was natürlich auch so ist ^_^ (welch Scharfsinn)

kaum Hab ich den Cup gewählt, stehe ich auch schon in der Startaufstellung. Eine Ampel kommt ins Bild und es geht Los...
Aber, nanu... ich komm erst mal gar nicht von der Stelle, scheinbar war mein Dauer-Gas beim Start nicht sonderlich gut. Unter johlendem Gelächter meiner kleinen und ein wenig hin und her Gehschliere komme ich endlich voran und kann mich an den ersten vor mir fahrenden heranpirschen, als plötzlich vor mir einige Bunte Karos auftauchen, denen ich nicht mehr ausweichen kann...aber nichts passiert außer das einige Symbole am Bildschirmrand aufflackerten. "Drück unten, drück unten"... rief die kleine was ich dann auch tat und irgendwie einen blinkenden Stern erwischte, der mich befähigte die anderen mit einer bloßen Berührung von der Strecke zu befördern...durfte ich mir dann erklären lassen :)

Das Rennen lief so weiter und ich lernte noch andere nützliche Gemeinheiten kennen um anderen das Rennen schwerer zu machen, beispielsweise diese verfluchten Roten Schildkröten Panzer, welche mich, in Führung liegend, andauernd von hinten erwischten so das ich im hohen Bogen in die Luft flog und wieder hinterher fahren musst *hmpf*. Oder auch nicht schlecht, ein blinkender Fliegenpilz mit dem ich durch das stetige drücken der untern Taste zur wahren Raketenkugel angetrieben wurde...allerdings stellte sich das als unglaublich nutzlos heraus, denn ich hatte das Gefühl die anderen seien dennoch genauso schnell wie ich. Aber wie mir klein Ellena versicherte war das normal. Nützliches für mich gab's aber auch, ich bekam z.b. ein Symbol (ein Blitz) der beim Abfeuern alle anderen Mitstreiter zu Miniatur-Rennern verwandelte über die ich mühelos hinweg rauschen konnte. Eine Warnung sprach mir meine Tochter dazu auch aus, ich solle bloß nie versuchen über Bowser oder den Affen zu fahren, was ich natürlich als besserwisserischer Vater direkt testen musste und auf der Stelle bestraft wurde indem ich wieder einmal im hohen Bogen in die Luft flog. Zuletzt will ich noch eben die Bananen verfluchen die dort anscheinend in jeder Kurve extra auf meinen weg gelegt wurden, mir kam es auch da wieder so vor als seien die nur für mich bestimmt. Mit meinem eh noch nicht sicheren, eher an einen besoffenen errinnernden, Fahrstil nahm ich mit erstaunlicher Sicherheit wirklich jede mit... was auch immer mit großem Gelächter bedacht wurde, seitens meiner kleinen Profi Kart Fahrerin.
Aber zu guter Letzt überstand ich mein erstes Rennen überraschender weise als dritter, nicht zuletzt, dank des coachings meiner 5 jährigen Tochter.

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