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Maniac Mansion: Back to the roots! - Leser-Test von ElBurro


1 Bilder Maniac Mansion: Back to the roots! - Leser-Test von ElBurro
Diese Review widme ich einem der besten Games der Videospielgeschichte. Es ist eines der Kultgames von Lucas Arts, die Ende der 80er, Anfang der 90er die Spielergemeinde auf der ganzen Welt verzückte. Es ist: Maniac Mansion von 1987. Ein revolutionäres Point & Click Adventure, welches für NES, Amiga und den PC erschien. 1993 erschien dann der langersehnte Nachfolger des Spiels: Day of the Tentacle: Maniac Mansion 2. Es war ebenso erfolgreich wie sein Vorgänger. Dieser Titel erschien allerdings nicht mehr für den NES, sondern ausschließlich für den PC.

Der Schüler Dave versucht mit zwei seiner Kollegen, die der Spieler aus sieben Charakteren auswählen kann, seine Freundin Sandy aus den Händen Dr. Fred's zu befreien. Der hatte sie aufgrund eines Meterioiteneinschlags gefangen genommen, um mit ihr einige Versuche durchzuführen. Aber Dr. Fred lebt nicht alleine in seiner riesigen Villa, sondern seine Schwester Edna, sein Sohn Ed und ein Tentakel leben ebenfalls in dem Anwesen.

Das Gameplay ist ebenfalls revolutionär: Es wurde das erste Mal, das von Lucas Arts selbst entwickelte SCUMM (SCripting Utily for Maniac Mansion) System eingebracht, welches bis heute in vielen Point & Click Aventures Anwendung findet. Es ist in sofern revolutionär, weil jetzt die Befehle wie "Gehe zu", 2
"öffne" oder "benutze" nicht mehr eingetippt werden müssen, sondern sie in einer Leiste am Bildschirmrand automatisch zur Verfügung stehen.
Wie schon erwähnt muss der Spieler zu Beginn des Spiels aus sieben verschiedenen Personen auswählen. dabei sollte aber gut überlegt sein, wer Dave auf seiner Suche nach Sandy begleitet, denn jeder Charakter hat andere Eigenschaften. Wählt man beispielsweise Bernard, muss man sich darauf gefasst machen, dass er panische Angst vor dem eigentlich nicht gefährlichen Tentakel hat. Andere Personen, wie zum Beispiel Syd haben keine Angst daran vorbeizulaufen.
Allerdings kann man auch während des Spiels zwischen den drei ausgewählten Charakteren wechseln. Im Spiel selber, kann man auch diverse Gegenstände einsammeln, um sie so miteinander zu kombinieren oder sie mit anderen Gegenständen aus dem Haus benutzen.
Lustig aber auch manchmal frustrierend ist, dass man in manchen Räumen auf die Bewohner es Hauses trifft. Dabei muss man aufpassen, denn nicht alle sind dem Spieler Freundlich gesonnen. So tut einem das grüne Tentakel überhaupt nichts, die anderen wie Ed oder Edna versuchen aber sofort den Spieler zu fangen, um ihn in den Kerker zu sperren. Sind erstmal alle drei Charaktere im Kerker gefangen, muss man seinen letzten Spielstand laden, weil es kein Entrinnen daraus gibt.
Die Story ist an Originalität nicht mehr zu übertreffen. Immer wieder versüßen Wendungen in der Story das Spielgeschehen. Ich sag nur Alien Polizei...

Da das Spiel von 1990 ist darf man eigentlich nicht über die Grafik urteilen. Für damalige Verhältnisse war sie einfach Standard, da sie noch vom C64 stammt. Die NES Version ähnelt den anderen Versionen ziemlich.
Ebenfalls ist der Sound hoffungslos veraltet. Piepsige Geräusche ertönen, wenn das Spiel mit Musik untermalt wird. Aber sollte man darüber nicht hinwegblicken? Ich meine ja, denn bei solchen einzigartigen Kultgames kommt es doch nicht auf Sound oder Grafik an, sondern eher auf den Spielwitz und das, was das Spiel so einzigartig macht und gemacht hat!

FAZIT:
Maniac Masion ist einfach Kult! Es ist eines der Spiele, die auf der großen Point & Click welle von Lucas Arts mitschwammen, die immer wieder einzigartige Spieleschätze hervorbrachte. Leider ist diese heute eher abgeebbt. Ich hoffe trotzdem, das Lucas Arts sich auf seine Alten Stärken besinnt und zum Beispiel Monkey Island 5 irgendwann mal

Negative Aspekte:
öde Grafik&Sound

Positive Aspekte:
Innovatives Gameplay, lustige Story

Infos zur Spielzeit:
ElBurro hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    ElBurro
  • 7.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 5/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 6/10
    Atmosphäre: 10/10
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