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Magic Carpet: Fliegender Teppich - Leser-Test von tillitom


1 Bilder Magic Carpet: Fliegender Teppich - Leser-Test von tillitom
Magic Carpet war eines der ersten Games, mit denen sich Bullfrog einen Namen gemacht hat. Dieses Game kam 1994 auf dem PC heraus und wurde auch für Playstation und Saturn produziert. Diese Versionen erschienen erst zwei Jahre später, 1996. Heute liegt das Game nurnoch in den Regalen der Second Hand Läden herum, da die Ausstattung eines neueren Systems zu hoch für Magic Carpet sind. Wer jedoch die Möglichkeit besitzt, einen Windows 95 oder 98 Rechner aufzusetzten, sollte es sich nicht entgehen lassen, das Game zu spielen.

Story:
Dank eines großen und mächtigen Magiers wurde die bekannte Welt in 75 kleine Welten geteilt. Jetzt ist es soweit, dass diese kleinen "Archipele" von Monstern und kleinen machthungrigen Magiern belagert werden.
Der Spieler schlüpft in die Rolle eines solchen Magiers, der die 75 Archipele wieder zusammenfüheren will. Dazu verwendet er seinen fliegenden Teppich um immer mehr Mana zu sammeln und so mächtiger zu werden. Mana ist das Produkt, mit dessen Hilfe der Magier seine Kraft bekommt. Man erlangt es, indem man mit dem Feuerballzauber auf Drachen oder Lindwürmer schießt und diese vernichtet. Danach liegt an der Stelle, an das Monster getötet wurde eine goldene Mana Kugel. Diese muss nur noch in die eigene Farbe umgewandelt werden und dann in den Magierturm gebracht werden. Der Magierturm wird am Anfang des Games erbaut. Nachdem dieser fertig ist, steigt ein Ballon auf, der die in des Magiers Farben herumliegenden Mana Kugeln aufsammelt. Er sucht sie auch automatisch. Jedoch ist man in diesem Game nicht alleine. Bis zu sechs andere Magier bauen ihre Türme auch in dieser Welt. Diesen Gegnern kann man aber ihre Mana Kugeln abjagen, in dem man an diesen vorbeifliegt und sie mit dem Mana Zauberspruch in seine eigene Farbe umwandelt.
Um sich gegen die Monsterhorden und die anderen Magier zu schützen, muss man sich neue Zaubersprüche zulegen. Diese findet man in roten Amphoren, die in den verschiedenen Welten herumliegen. Die meisten dieser Zaubersprüche sind irgendwelche Kampfzauber. Es gibt jedoch auch Power Ups wie zeitlich begrenzten Geschwindigkeitsschub und Schildmagie, natürlich Heilungssprüche und sogar Naturkatastrophenzauber. Also, rauf auf den Teppich und zum Angriff blasen.

Grafik:
Die Grafik von Magic Carpet war für die damaligen Verhälnisse sehr ansprechend. Im Hintergrund sah man immer irgendwelche Nomaden oder anderes Fußvolk umherstreifen, das, wenn man sich entfernte, immer undeutlicher zu erkennen war. Hat man einen Feuerball zum Beispiel auf eine Gruppe mit Bäumen gefeuert, sah man diese auch brennen. Die 3D Effekte verliehen dem Spiel noch zusätzlich einen Reiz. Herumfliegen mit einem Teppich und dabei auf Monster und andere Gegner schießen. Eine Kreuzung aus Descent und einem Flugsimulator.

Sound:
Der Sound war auch nicht schlecht gemacht. Man hörte das niederprasseln des Feuers, genauso wie die Fluggeräusche des Teppichs. Einige Sounds wurden jedoch nicht soo schön umgesetzt.

Fazit:
Im Großen und Ganzen war Magic Carpet ein super Ballerspiel. Da es nicht mehr in den Aufträgen gab als herumzufliegen, Items einzusammeln und Monster und Magier abzuballern, wurde das Gehirn nicht so angestrengt und man spielte das Game in einem Hops durch. Natürlich musste man sich mit der Steuerung erst mal vertraut machen.

Negative Aspekte:
wenig handlung

Positive Aspekte:
fliegen und ballern

Infos zur Spielzeit:
tillitom hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    tillitom
  • 7.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 7/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 8/10
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