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Mafia erneut in der Kritik


1 Bilder Mafia erneut in der Kritik
Wie bereits in einer News, die hier im Februar veröffentlicht wurde (http://www.gamezone.de/news_detail.asp?nid=7288&nf=&rand=2503093904) , steht das Game Mafia: City of Lost Heaven ziemlich in der Kritik des italienischen Chefs der „Anti-Mafia Polizei“ Roberto Centaro. Nun wurde das Thema, wie man auf Krawall Gaming Network nachlesen kann, erneut in der italienischen Presse nebst Aussagen von Centaro negativ publiziert. Ein passender Artikel der italienischen Tageszeitung „Il“ sorgt dafür, dass die Diskussionen um das Game – vorzugsweise dessen Inhalt – erneut die Gemüter bewegt und für Unstimmigkeiten sorgt. Nach der vorliegenden Meldung wird Centaro mit folgenden Worten zitiert: „ ... Ich werde alles in meiner Macht tun, um den Verkauf des Spiels zu verhindern. Dies ist eine mögliche Anleitung für werdende Mafiosi ...“. Darüber hinaus werde dieses Zitat sowie die grundlegende Haltung von Centaro von Innenminister Carlo Taormina gleichfalls unterstützt und bekräftig.
Ebenfalls zu diesem Thema will man auch eine Stellungnahme vom italienischen Distributor (Cividerte) erhalten haben. So heißt es, dass man über die Vorwürfe und Gedankengänge des Polizeichefs nichts gewusst habe. Außerdem greift man die potentielle Zielgruppe des Games als Argument auf. Demnach habe man verlauten lassen, dass sich das Spiel in jedem Fall an die „erwachsene Zielgruppe“ richtet und man könne so davon ausgehen, dass die Unterscheidungsfähigkeit von Realität und Fiktion vorhanden sei. Im Hinblick auf die Konfrontation mit den Aussagen des Polizeichefs sagte man weiter, dass man der Annahme sei, dass die Politiker und der Polizeichef „einfach nur überreagiert“ haben. So jedenfalls wird Pietro Vago, Chef von Cividerte, von der Zeitung „Il“ zitiert.

Van_Helsings Meinung:
Na ja, objektiv betrachtet ist dieser Vorgang ein in jedem Fall zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite bin ich durchaus in der Lage zu verstehen, dass man sich aufgrund eines vielleicht „schwierigeren Gameinhaltes“ diverse Gedanken macht und diese auch äußert. Auf der anderen Seite denke ich aber, wenn ich die Brücke zu Horror- und auch Pornofilmen schlage, dass hier grundlegend mit zweierlei Maß gemessen wird. Denn diese angesprochenen Streifen laufen im TV und sind damit eigentlich für jeden zugänglich und da macht sich keiner Gedanken! Und da schleicht sich bei mir unwillkürlich die Frage in den Kopf „wo ist hier der Fehler?“! Unterm Strich gehe ich aber eher davon aus, dass hier viel „heiße Luft produziert wird“ und man aktiv gegen das Game und dessen Vertreibung nicht wirklich vorgehen wird. Hunde die bellen, beißen bekanntlich nicht!
Ach ja, wer sich die Originalnews ansieht und durchliest, wird auf einen – grundlegend – interessanten Link im Test stoßen, bei dem angesprochen wird, dass in einem entsprechenden Report auf einer Nachrichtenseite die allgemeinen Schwierigkeiten in Sachen Games und deren Inhalte angesprochen werden. Leider kann dieser Artikel nicht eingesehen werden, da man die Rechte zum Lesen sich quasi erkaufen muss. Dies ist ein Hinweis, den man aber auch erst nach geforderter, respektive dann ausgeführter Registrierung im nächsten Schritt erhält.

Quelle: www.krawall.de

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