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Mafia: The City of Lost Heaven - Gangster sein ist fein - Leser-Test von agony


1 Bilder Mafia: The City of Lost Heaven - Gangster sein ist fein - Leser-Test von agony
Viele hatten sich bereits auf die langersehnte Veröffentlichung von Mafia gefreut. Nun ist sie endlich erhältlich und erscheint auf 3 CDs. Nach einer relativ langen Installationszeit und 1, 8GB weniger Festplattenspeicher ist die Installation erfolgreich. Neben einem lohnenswerten Blick in das Handbuch, erfuhr man bereits auf der Verpackung, dass man einen ausreichend schnellen PC besitzen sollte, um das Spiel auch genießen zu können. Unter 800MHZ lohnt es sich kaum, denn mit einem relativ schwachen PC und einer durchschnittlichen Grafikkarte sollte man die Details auf Minimum und die Bildauflösung auf z. B. 640x480 stellen. Erst ab 1GHZ beeindruckt Mafia mit seinen realistischen Grafiken.

Zur Story:

Das Spiel wird kinoreif erzählt. Es beginnt mit einer beeindruckenden Kamerafahrt durch die virtuelle Stadt Lost Heaven, welche zwar vorgerendert ist, jedoch fast übergangslos in die interessante 3D-Engine von Mafia übergeht. Die Hauptperson Tommy Angelo, ein Mafia-Mitglied, erzählt seine Geschichte einem Polizisten, was er erlebte und wie er zur Mafia kam. Denn er möchte aus seinen Geschäften aussteigen und sich ganz seiner Familie widmen.
In einer Art Rückblende wird die Geschichte vermittelt und das Spiel beginnt am Anfang von Tommys Mafia-Karriere, als er noch Taxifahrer in dieser Stadt war. Mafia spielt in den 30er Jahren und erinnert bereits am Anfang stark an Mafia-Filme wie der Pate.

Nun tritt der Spieler in die Rolle von Tommy und darf gleich die erste Mission erfüllen. Als Taxifahrer wird er in eine Schießerei verschiedener Mafiosi verwickelt und dazu gezwungen, die gegnerische Partei abzuhängen. Ein schwieriger Start, denn ungeübte Spieler werden hier einige Versuche benötigen.
Der Spieler wird perfekt in die Story integriert und agiert sozusagen in einem interaktiven Film. Zwar sind die Ziele und Ereignisse vorgegeben, doch bemerkt dies der Spieler meist nicht wirklich. Man fühlt sich in Tommys Rolle offensichtlich sehr wohl und wächst sozusagen in die Aufgaben des Mafiosos hinein.

Die riesige Stadt Lost Heaven ist in 3 Teile aufgeteilt, die darauf warten, entdeckt und erforscht zu werden. Verschiedenste Aufgaben werden dem Spieler anvertraut und lassen weitere Spannung aufkommen. Später erfordern die Missionen auch die Notwendigkeit, sich zu unterschiedlichsten Schauplätzen zu bewegen, z. B. zum Flughafen, zur Rennstraße oder zur First National Bank.

Nachdem Tommy nun Mitglied der Mafia geworden ist, erhält er diese Aufträge vom Don, den Chef dieser Mafia-Familie.

Die Familie vom "Don" wird stets vor neue Probleme gestellt und Tommy ist mitten im Geschehen dabei, um zu helfen und mitzumachen. Mehr und mehr wird er in die illegalen Machenschaften verstrickt, bis ihm sein Gewissen plagt.

Die sehr gut durchdachte und liebevoll in Szene gesetzte Story überzeugt auch die nicht Mafia-Fanatiker unter den Spielern. Nicht ohne Grund wurde das Spiel jahrelang entwickelt, um auch etwas zu präsentieren, was nicht nur ein gewöhnliches Spiel darstellt. Hier wurde neben beeindruckender Grafik auch eine fesselnde Geschichte erstellt, die eigentlich nur nach einer Verfilmung schreit.

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