Login
Passwort vergessen?
Registrieren

MX Superfly featuring Ricky Carmichael im Gamezone-Test


1 Bilder MX Superfly featuring Ricky Carmichael im Gamezone-Test

Mit "MX Superfly" lädt uns THQ ein mit 27 Profis die 125ccm und 250ccm Klasse der Supercross-Meisterschaften aufzuräumen. Mit dabei Ricky Carmichael persönlich, in dessen Rolle der Spieler schlüpfen kann. Dabei stehen uns eine recht hohe Anzahl verschiedener Rennen zur Auswahl, wie das obligatorische Einzelrennen, den Freestyle-Modus, elf verschiedene Minigames, den Mehrspieler-Mode und natürlich einen Karriere-Mode, welcher den Schwerpunkt des Games darstellt. Um das Angebot zu komplettieren wird auch noch ein Track-Editor mitgeliefert, welcher das völlig freie erstellen eigener Pisten erlaubt.

Bei einem Sportspiel dieser Art ist die Steuerung und ihre Möglichkeiten von schwerwiegender Bedeutung, schließlich gibt es auf zwei Rädern mehr zu tun als den Gashebel zu drücken, das Gleichgewicht will gehalten werden, die Sprungfedern vor dem Absprung gespannt und das Gewicht will möglichst vor dem Bremsen verlagert werden. All dies und noch viel mehr, wurde wunderbar in die Steuerung eingebaut. So ist es nach etwas Üben ohne weiteres möglich den richtigen Absprungpunkt zu finden um möglichst hoch zu springen um viel Zeit für die Tricks zu haben, deren Anzahl erst einmal erlebt werden will. Ganze Tastenkombinationen sind für sie reserviert, ohne jedoch das Pad mit zu vielen Funktionen zu belegen, da die Tricks erst durch das Drücken der Schultertasten aktiviert werden, welche mit festen Grund unter den Rädern zum Spannen der Federn benutzt werden. Getragen wird das Gameplay natürlich vom Karriere-Mode, welcher uns schon im ersten Rennen zeigt, dass die CPU-Gegner nicht vorhaben einem etwas zu schenken. Jeder Platz will hart erarbeitet werden und jeder Fehler rächt sich auf der Stelle. So macht Motocross Spaß.

Die Grafik weiß besonders durch ihre flüssige Darstellung zu gefallen, die selbst beim exzessiven Einsatz von Staub und herumfliegendem Match nicht ins Ruckeln kommt. Sehr gut vermittelt wird der Eindruck der Geschwindigkeit, ebenso reagiert die Steuerung prompt und ohne Verzögerung. Die Umwelt ist ausreichend detailliert, wofür man aber im Eifer des Gefechtes meist kein Auge über hat. Lediglich die Staubfontänen wirken mitunter etwas verpixelt, was man allerdings nur bei besonders guten Fernsehern die per RGB-Kabel angeschlossen sind bemerken sollte. Eher fallen einem da schon die nicht immer passenden Animationen beim Abstieg des Fahrers auf, welcher mitunter in der Luft zu sitzen scheint. Da man im Normalfalle aber versucht auf der Maschine zu bleiben, kann man wohlwollend darüber hinwegsehen.

Die Soundkulisse passt ebenfalls sehr gut zum Geschehen und schwankt zwischen Insel-Pop und Ami-HipHop. Besonders auffällig aber sind die wirklich gut gelungenen Motorsounds, denen man die Power förmlich anhört, wenn sich die Zweiräder den Berg hinaufquälen, aber auch wenn man sich mit dem Gas spielt versteht es der Sound sehr real zu klingen. So hört man am Motorsound wunderbar ob sich die Maschine auf Zug befindet, leer durchdreht oder kurz vorm überdrehen ist. In Verbindung mit der guten Steuerung kann man so ein wunderbares Fahrgefühl entwickeln.

  • Peter Grubmair"-"
  • "MX Superfly" ist ein Motocross-Game das sich nicht zu verstecken braucht. Alles was man von einem Game dieser Art erwarten kann wird auch geliefert, von den normalen Rennmodi bis hin zum wählbaren Outfit und Motorrad des Protagonisten. Trickspezialisten werden genauso zufriedengestellt wie die Speedfreaks und die Sprungkünstler. Der angenehm hohe Schwierigkeitsgrad verhindert ein zu schnelles durchspielen, ohne aber die Frustschwelle zu niedrig zu hängen. So macht es immer wieder Spaß gegen die CPU anzutreten.
MX Superfly (PS2)
  • Singleplayer
  • 7,5 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 8/10 
    Sound 7/10 
    Steuerung 7/10 
    Gameplay 8/10 
Pro & Contra
Flüssiges Gameplay
Für Speedfraks genauso geeignet wie für Trickkünstler
Bis auf die 11 Minigames kaum etwas
was diesen Titel von der Konkurrenz abheben würde
e_gz_ArticlePage_Default