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MX 2002 featuring Ricky Carmichael: Für Motocross-Fans top - Leser-Test von axelkothe


1 Bilder MX 2002 featuring Ricky Carmichael: Für Motocross-Fans top - Leser-Test von axelkothe
Motorrad-Fans fühlen sich auf der Playstation 2 wohl: Nach Namcos Straßenrennern in Moto GP und Acclaims futuristischen Extreme G – Rädern kommen nun die Motocrossräder dran: Neben dem hier getesteten MX2002 von THQ kam auch noch Infogrames MX Rider noch im gleichen Monat auf den hiesigen Markt.

Doch nun zum vorliegenden Titel: Wie im letzen Jahr konnte THQ auch für die neueste Ausgabe ihrer Schlammschlacht (und auch die 2003-Version) Ricky Carmichael als Namenspatron gewinnen. Dabei hat er nicht nur seinen Namen und sein Konterfei für die Verpackung geliehen und ein Vorwort für die Anleitung verfasst, sondern er war auch aktiv an der Entwicklung des Titels in beratender Funktion beteiligt.

Spielmodi:
Im Exhibition-Mode bestreitet ihr ein Einzelrennen gegen den Computer, oder Übungsrunden gegen die Zeit. In diesem Modus kann der Spieler aus 21 Fahrern und 15 Strecken wählen. Einige von den Strecken müssen allerdings erst im Karrieremodus freigespielt werden, ebenso wie die 250ccm Maschinen. Ziel ist ein Platz auf dem Treppchen. Im Freestyle-Mode dagegen komtm es nicht auf die Platzierung an, sondern hier spielt ihr auf Zeit: Sammelt Punkte mit hohen Sprüngen und spektakulären Manövern. Doch Vorsicht: Seid ihr zu übermütig und schafft es nicht, nach einem Stunt sicher zu landen, werden euch wieder einige Punkte abgezogen. Diese beiden Modi lassen sich auch zusammen mit einem Freund im wahlweise horizontalen oder vertikalen Splitscreen spielen. Leider bleiben im Zweispielermodus die Computergegner zu Hause.

Das Herzstück von MX2002 featuring Ricky Carmichael schließlich ist der Karrieremodus. Hier müsst ihr es von einem Nobody zu einem Motocrossstar bringen. Ihr startet in der 125ccm-Klasse und arbeitet euch hoch zu den Profis der 250ccm-Klasse. Doch zunächst müsst ihr euch im Karrieremodus einen eigenen Fahrer kreieren. Wählt zwischen verschiedenen Helmen, Anzügen, Rennstiefeln und Schutzbrillen aus. Anschließend müsst ihr ihm noch einen Namen und Startnummer verpassen. Nach der Wahl eines Motorrads könnt ihr euren Fahrer auf der Memory-Card abspeichern. Diesen selbst erstellten Fahrer könnt ihr dann übrigens auch in den anderen Spielmodi benutzen.
Ist das alles geschafft, kann endlich eure Karriere beginnen. In einem Veranstaltungsaklender sind alle Events eingetragen, aus denen ihr auswählen könnt. Dort finden sich zum Beispiel Trainingssitzungen, Freestyle-Wettbewerbe, Rennen und Seminare (Tutorial). Um in eine höhere Klasse aufzusteigen, müsst ihr am Ende des Monats unter den besten drei Fahrern sein.

Im Gegensatz zu so vielen Rennspielen gilt es bei MX2002 nicht nur, die Strecken gut zu kennen, sondern ihr müsst euch auch mit der Steuerung eures Motorrads vertraut machen. Diese hat nämlich einige Besonderheiten vorzuweisen: Neben Gas, Bremse und Powerslide habt ihr nämlich noch die Möglichkeit per Knopfdruck die Federung der Maschine vorzuladen, was euch zu besonders weiten oder hohen Sprüngen verhilft. Das zweite ist das Spiel mit der Kupplung. Bereits am Start kann man sich mit geschicktem Umgang mit der Kupplung einen Vorteil herausarbeiten, und nach Sprüngen lässt sie euch mit fast der selben Geschwindigkeit weiterfahren wie vor dem Sprung. Auf die zahlreichen Kunststückchen, die ihr während eines Sprungs ausführen könnt, könnt ihr im Rennmodus mehr oder weniger verzichten. Indian Air, Superfly und Hart Attack braucht ihr dafür im Freestylemodus, und lassen sich alle durch Druck auf L22 oder R2 in Kombination mit weiteren, normalen Tasten in die Wege leiten.

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