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Luigi's Mansion: Resident Luigi - Leser-Test von HALLofGAME


1 Bilder Luigi's Mansion: Resident Luigi - Leser-Test von HALLofGAME
Wer wünscht sich das nicht, irgendwann einmal in einer Lotterie den Millionengewinn oder eine tolle Villa abzuräumen? So selten ein solcher Gewinn auch sein mag, Klempner Luigi hat tatsächlich das unglaubliche Glück und wird auf diese überraschende Weise Besitzer einer riesigen Villa. Und das sogar, obwohl er sich überhaupt nicht daran erinnern kann, an irgendeinem Wettbewerb teilgenommen zu haben! Da ist die Freude trotz aller Verwunderung natürlich groß und gleich wird auch der berühmte Bruder Mario angerufen, denn wer will solch ein Glück schon alleine feiern? Und weil man sich doch auch gleich mal ansehen muß, was man überhaupt gewonnen hat, verabreden sich die beiden direkt in der Villa...

Luigi, die etwas unbeholfenere Hälfte der beiden Klempnerbrüder, braucht dann aber so lange für den Weg zur Villa, das es im wahrsten Sinne des Wortes zu spät ist für eine Feier! In stockdusterer Nacht steht er nämlich mit ungutem Gefühl vür der seltsam schimmernden Villa und von seinem Bruder weit und breit keine Spur! Fast könnte man meinen, hier spukt es, denkt der ängstliche Luigi und kaum ist der Gedanke verflogen stürzt sich auch schon ein echter Geist auf ihn! Luigi scheint verloren, eine erste böse Vorahnung über den Verbleib von Mario beschleicht ihn. So unerwartet der Geist kam, so unerwartet naht jedoch auch die Rettung! Ein kleiner seltsamer und sehr alter Mann taucht förmlich aus dem Nichts auf und ehe sich Luigi über den Staubsauger den dieser auf dem Rücken trägt, saugt dieser den ganzen Spuk auf und die beiden suchen gemeinsam das Weite.

Im Labor des berühmten Geisterforschers Professor Immanuel Gidd, kurz I.Gidd genannt, erfährt der verschreckte Luigi von diesem das volle Ausmaß der Katastrophe. Ganz offensichtlich geht etwas seltsames vor, denn so alt die Villa auch aussehen mag, laut Professor I.Gidd ist sie erst vor wenigen Tagen aufgetaucht! Und einem Punkt hat Luigi überhaupt keinen Zweifel: Was auch immer es mit der Villa auf sich hat, Bruder Mario ist auf jeden Fall von den Geistern entführt worden! Auch wenn es dem wie Espenlaub zitternden Luigi schwerfällt, ausgerüctet mit Professor I. Gidds Geistersauger Schreckweg 08/16 und dem praktischen Game Boy Horror kehrt er tapfer zurück in die Villa, um dem Spuk ein Ende zu bereiten...

In den dem geisterverseuchten Gemäuer angekommen lassen die ersten Begegnungen der etwas unangenehmeren Art nicht lange auf sich warten und Luigi startet mit dem Staubsauger auf dem Rücken ghostbusterlike in das ungewöhnliche Action-Adventure. Das Spielprinzip hat man schnell raus: Mit Vorsicht und Sorgfalt gilt es, die unzugängliche Villa zu durchforsten, kleinen und großen Geistern den Garaus zu machen und danach mit gefundenen Schlüsseln (und gelegentlich auch mit versteckten Schaltern) weitere Zimmer des verwunschenen Ortes zugänglich zu machen. Neben dem famosen Schreckweg 08/16 der neben Geistern auch noch alles andere einsaugt, was nicht niet- und
nagelfest ist, erweist sich der multifunktionale Game Boy Horror schnell als unverzichtbare Orientierungshilfe, Hinweisgeber und arbeitet später sogar als waschechter Geisterdetektor!

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