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Luigi's Mansion: Luigi als Ghostbuster! - Leser-Test von 7words


1 Bilder Luigi's Mansion: Luigi als Ghostbuster! - Leser-Test von 7words [Quelle: Nintendo]
Was ist denn da los? Nintendo bringt mit dem Gamecube eine neue Konsole auf dem Markt und es ist kein neues Marioabenteuer in Sicht!?!
Stattdessen dürfen wir Marios Bruder Luigi in seinem ersten eigenen Abenteuer im einem Geisterhaus begleiten, um seinen verschollenen Bruder zu retten.

Das Spiel ist jedoch kein klassisches Jump'N'Run geworden, sondern ist eher eine Mischung aus Tüftel- und Geschicklichkeitstest.
Die Aufgabe von Luigi besteht darin, das sehr große Herrenhaus Zimmer für Zimmer von den Gespenstern und deren Vasallen zu säubern.
Hat er dies in einem Zimmer geschafft, geht darin sogleich die Beleuchtung an. Als Hilfsmittel hat der Klempner jedoch nicht viel zur Verfügung: Luigi besitzt im Spiel neben einer Taschenlampe eine Art Universalstaubsauger in seinem Inventar, den er von einem lustig aussehenden Erfinder bekommen hat, der unter der Geisterplage allzu stark leidet. Der Multisauger kann später dann auch noch zu einem Flammen-,Wasser- und Eiswerfer umgerüstet werden.

Um die Geister zu fangen, müssen sie zuerst kurz mit der Taschenlampe geblendet werden, dadurch werden sie mit dem Geistersauger angreifbar. Nun gilt es, die Gespenster nicht aus dem Sog zu entwischen lassen und ihnen die Lebensenergie "abzusaugen", damit sie vollständig im Staubsaugerbeutel verschwinden.

Neben den kleinen Standardgespenstern gibt es naturlich auch zahlreiche Zwischen- und Endgegner wie zum Beispiel ein überdimensioniertes Gespensterbaby. Hier muß man zuallererst deren Schwachstellen finden, oft lassen sie sich mit ihren eigenen Waffen schlagen.
Hat man einen Abschnitt von den Geistern befreit, geht sogleich zurück in das Labor des Erfinders, wo der Staubsauger entlehrt wird. Die Geister werden dort mit Hilfe einer riesigen Maschine in Bilder gebannt, die man sich dann jederzeit in einer Galerie ansehen kann. Außerdem bekommt man für gefundene Münzen, Geldscheine und Edelsteine harte Dollar gutgeschrieben.

Gespeichert wird bei den Toadfiguren(Die mit den Pilzköpfen), die wohl noch jeder aus den früheren Marioabenteuern kennt. Diese sind über das ganze Haus verstreut und müssen oft noch ein wenig aufgemuntert werden.


Grafik
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Das Abenteuer von Luigi läßt grafisch wirklich keine Wünsche offen, das Geisterhaus und dessen Inventar wurde sehr schön und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Das grafische Highlight ist jedoch die Hauptfigur selbst, wie plastisch(Man könnte meinen, man hat eine Knetfigut von Wallace und Gromit auf dem Bildschirm!) und realitätsnah sie sich bewegt und verhält, das muß man einfach gesehen haben. Bei jedem Schritt wackelt die Nase von Luigi im Takt mit und man kann seine Gefühlsregungen an seinen zahlreichen Gesichtsausdrücken regelrecht nachfühlen.
Insgesamt ist das Game grafisch außerordentlich gut gelungen.

Sound
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Die Musik des Spiels paßt sehr gut zu der tollen Atmosphäre, teilweise hört man keine Hintergrundmelodie, sondern nur den Hauptcharakter eben diese Melodie weiterpfeifen, was wirklich sehr witzig ist.
Die Soundeffekte und die Sprachausgabe sind ebenfalls über alle Zweifel erhaben, alles tönt sehr realistisch und kraftvoll aus den Lautsprechern.
Die Musik ist übrigens in Dolby Surround abgemischt, mit einer passenden Anlage und verdunkeltem Zimmer kommt so richtig Gruselstimmung auf.

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