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Lufia 2: Super RPG - Leser-Test von GameSpy


1 Bilder Lufia 2: Super RPG - Leser-Test von GameSpy
Lufia 2: Rise of the Sinistrals erschien bei uns unter dem schlichten Namen Lufia, weil der erste Teil es nie nach Europa schaffte. Es gehört zu den wenigen rundenbasierten RPGs, die überhaupt bei uns für das SNES rauskamen und ist zudem komplett eingedeutscht.
Zur Geschichte: In einer Uralten Prophezeiung ist die Rede von vier Höllenfürsten, die eines Tages Erscheinen werden, um die Menschheit zu vernichten. Diese Fürsten heißen Gades, Amon, Erim und Daos. Es gibt laut der Prophezeiung nur einen Menschen der dieses Unheil abwenden kann. Und dieser Held ist der Protagonist des Spiels Maxim. Maxim ist ein Monsterjäger aus dem Dorf Taia und lebt ein recht normales Leben. Doch eines Tages trifft er in einer Höhle auf eine Frau namens Iris, die ihm sein Schicksal prophezeit. Von da an zieht er durch die Welt, um Krieger um sich zu scharen, mit ihnen stärker zu werden und schließlich im Endkampf den Höllenfürsten gegenüberzutreten.
Lufia ist ein rundenbasiertes Rollenspiel. Das heißt, man macht während der Kämpfe abwechselnd mit den Gegnern seine Züge. Aber glücklicherweise bleibt man von den üblichen Zufallskämpfen zum größten Teil veschont. In den Dungeons sind die Gegner sichtbar und bewegen sich nur, wenn man selber einen Schritt macht. Außerdem gibt es die Möglichkeit, sie mit Pfeilen zu beteuben und sie so besser zu umgehen. Lediglich auf der Oberweltkarte tauchen die Zufallskämpfe noch auf. Aber sie sind dort zum Glück nur sehr selten, sodass man sich kaum an ihnen stört. Nach bestandenen Kämpfen gibt es Erfahrungspunkte und eure Partymitglieder steigen auf. In eurer Party befinden sich bis zu vier Kämpfer und eines von acht unterschiedlichen Kapselmonster. Diese kann man in etwa mit Pokemon vergleichen, denn sie steigen auch in ihren Leveln auf und entwickeln sich manchmal. Das Kampfsystem ist sehr übersichlich gestaltet und man findet sich auf anhieb zurecht. Das gleiche gilt auch für das Menü. Aber der Inhalt der Dungeons besteht nicht nur aus schlichtem Monstermetzeln. Es wurde viel Wert darauf gelegt, dass der Spieler auch seine Grauen Zellen in Form von abwechslungsreichen Rätseln anstrengen muss. Von der Grafik her ist das Spiel eher Mittelklasse und reicht leider nicht an Genrevertreter wie Terranigma heran. Doch die Figuren und Landschaften sind mit sehr viel Liebe gezeichnet. Der Sound ist stets passend und abwechslungsreich. Der Verlauf der Handlung ist zwar sehr liniar, doch gibt es viele Aufgaben zu lösen die praktisch eine eigene Geschichte erzählen und nicht unbedingt die Haupthandlung weiterbringen. So gilt es einmal zwei zerstrittenen Königreichen den Frieden zu bringen oder eine Jugendliebe zu retten. Besonders hervorzuheben ist die sogenannte Ahnenhöhle, die fast ein eigenes Spiel darstellt. Dort kann man in zufällig generierten Dungeons nach Schätzen suchen von denen man ganz spezielle sogsr mit ins eigentliche Spiel einbauen kann. Dieses etwas groß geratene Minispiel kann alleine für Stunden an Spielspaß sorgen.
Lufia ist eines der besten Rollenspiele, die jemals bei uns für das SNES erschienen sind und ein echter Geheimtipp. Wer auf anspruchsvolle RPGs steht, darf sich dieses Meisterwerk einfach nicht entgehen lassen. Mit einem ernomen Umfang und der genialen Ahnenhöhlenfunktion sorgt Lufia für etliche Stunden Spielspaß.

Negative Aspekte:
Etwas zu viele Kämpfe

Positive Aspekte:
Enormer Umfang

Infos zur Spielzeit:
GameSpy hat sich 100+ Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    GameSpy
  • 9.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 10/10
    Sound: 9/10
    Atmosphäre: 10/10
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