Login
Passwort vergessen?
Registrieren

March!: Offworld Recon – Neues Interview


1 Bilder March!: Offworld Recon – Neues Interview
Der russische Publisher Buka Entertainment hat schon vor längerer Zeit einen neuen Egoshooter namens „March!: Offworld Recon“ angekündigt, aber zu diesem Spiel gab es bis jetzt kaum genauere Informationen. Selbst auf der passenden Homepage des Entwicklerteams HBM sind nur ein paar allgemeine Aussagen zu finden. Auf einer englischen Spieleseite wurde nun ein interessantes Interview veröffentlicht, in dem es um verschiedene Themen wie etwa die Hintergrundstory, die Gegner, Waffen und andere Aspekte geht. Als Ergänzung gibt es auch ein paar Screenshots zu sehen.
March! ist wie Red Faction und Cauldrons kommender Egoshooter Chaser auf dem Mars angesiedelt und das Szenario ist dementsprechend ziemlich futuristisch. Die Menschen haben längst Kolonien auf dem roten Planeten errichtet, aber mittlerweile sind sie sogar schon weitergezogen um zusätzliche Himmelskörper zu besiedeln. Auf dem Mars gibt es deshalb nur vollautomatische Fabriken und ein paar militärische Anlagen. Und zusätzlich kreisen auch noch einige Satelliten um den Planeten. Diese übermitteln eines Tages eine seltsame Nachricht und die Leute von der Erde schicken daraufhin ein paar erfahrene Soldaten los. Das Team soll auf dem Mars nach dem Rechten sehen. March! wird den bisherigen Informationen zufolge ein actionlastiges Spiel werden und es geht weniger um Realismus als viel mehr um das Vernichten zahlreicher Feinde. Multiplayerfans können außerdem im LAN oder im Internet gegen ihre Kumpels antreten. Das Team hat vor etwa einem Jahr damit begonnen Games für den PC zu entwickeln und vorher hat die Firma ein paar Konsolenspiele veröffentlicht. In der Zwischenzeit ist auch schon ein erstes Computerspiel erschienen, das aber nur für den russischen Markt bestimmt ist. Anders als in den meisten Egoshootern wird man in March! zwischendurch keine neuen Waffen aufsammeln. Im Prinzip verwendet man in der ganzen Kampagne die selbe Waffe, die aber mit Hilfe von speziellen Upgrades komplett verändert werden kann. Im Einzelspielerteil werden netterweise auch einige interessante Fahrzeuge auftauchen, die man im Multiplayermode leider nicht benutzen kann. Die Gegner sind anscheinend alle Roboter und es gibt natürlich die verschiedensten Modelle, Größen und vor allem ein paar richtige fiese Endbosse. In March! wird man sowohl Innen- als auch Außenlevels zu sehen bekommen und als Beispiele werden die Ebenen und Berge auf der Oberfläche des Planeten sowie labyrinthartige Minen und Schluchten genannt. Der Spieler kontrolliert praktisch ferngesteuerte Roboter, die speziell für Einsätze in solch unwirtlichen Umgebungen entwickelt wurden. Zwischendurch muss man dummerweise die Batterien der einzelnen Teammitglieder aufladen, weil diese nur begrenzte Energiereserven zur Verfügung haben. Man kann den anderen Kämpfern nur sehr eingeschränkt Befehle erteilen und sie handeln recht selbstständig. Der Spieler kann aber zumindest das Ziel festlegen, das bevorzugt angegriffen werden soll. Im Multiplayermode gibt es jedoch ein paar zusätzliche Befehle. Die Feinde sind ähnlich wie in Serious Sam sehr zahlreich und sie greifen häufig in Gruppen an. Die künstliche Intelligenz soll überzeugender sein als im erwähnten Vorbild und die Gegner legen je nach Situation ein anderes Verhalten an den Tag. So rennen die Feinde zum Beispiel weg wenn ihre Gruppe zu stark dezimiert wurde. Bis jetzt weiß man noch nicht ob im fertigen Spiel ein Editor enthalten sein wird, aber die Entwickler denken darüber nach. Und irgendwann wird vielleicht auch eine Demoversion erscheinen. Die Entwickler verwenden die selbe Version der Lithtech-Engine, die auch in Monoliths „Alien vs. Predator 2“ zum Einsatz kam und sie sind damit sehr zufrieden. Im Moment läuft alles nach Plan und man kann davon ausgehen, dass das Spiel wie angekündigt im vierten Quartal erscheinen wird. Zur Zeit ist es zu etwa 30-50 Prozent fertiggestellt.

Ceilans Meinung:
Die Beschreibung kann mich jetzt nicht unbedingt begeistern. Ich mag ja sowieso keine Egoshooter, aber es gibt durchaus Spiele dieser Art die ich zumindest ein bisschen interessant finde. Für Fans des Genres könnte das Interview aber sicherlich einen Blick wert sein. Die Screenshots sind nicht besonders aussagekräftig, aber das ist immerhin besser als gar nichts. Mal sehen ob das fertige Spiel irgendwelche Besonderheiten zu bieten hat, denn sonst kann es wohl nichts gegen die zahlreichen Konkurrenten ausrichten. Im Moment sind einfach zu viele gute Actiongames angekündigt und die Entwickler müssen sich schon etwas einfallen lassen.

Quelle: www.news.jolt.co.uk

e_gz_ArticlePage_Default