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Lost Kingdoms im Gamezone-Test


1 Bilder Lost Kingdoms im Gamezone-Test

Zuerst bedeckte der schwarze Nebel nur einen kleinen Wald, inzwischen erstreckt er sich über einen großen Landstrich und bedroht die dortigen Bewohner. Doch ist dies nicht die einzige Konsequenz die gezogen werden muss. Haben sich bis jetzt die fünf Königreiche voneinander isoliert, denn es war jeglicher Kontakt untereinander verboten, wurden sie nun gezwungen eine Allianz der Verteidigung einzugehen.
Wie in solchen Geschichten üblich gibt es eine Heldin welche als einzige die Welt vor dem Bösen retten kann. In diesem Falle handelt es sich um die hübsche Katia, welche nicht nur mit langem Haar gesegnet ist sondern zusätzlich mit einem Pack Karten bewaffnet, womit sie den Kampf gegen die Monster der Finsternis aufnehmen will. Womit wir auf den Kernpunkt des Spieles gestoßen sind, welches eine Symbiose zwischen einem klassischen RPG und einem Cardgame darstellt. Über 100 Karten der vier verschiedenen Elemente gibt es im Spiel, wovon allerdings immer nur maximal 30 gleichzeitig getragen werden können, was ein intelligentes Kartenmanagement voraussetzt. Die Karten sind direkt mit den Aktionsknöpfen des Gamecube verbunden, was deren schnelle Auswahl und einen damit ebenso schnellen Kampf ermöglicht. Ebenfalls direkt auf dem Pad befindet sich die Steuerung der Kamera, denn diese bewegt sich von alleine keinen Millimeter, ständiges nachjustieren ist also vonnöten. Der größte Kritikpunkt dürfte allerdings das immer wiederkehrende Gameplay sein, welches kaum Abwechslung bietet. Ein geübter Rollenspieler wird so, nachdem er das Kartensystem intus hat, das Spiel locker an einem Wochenende durchspielen und es sicher kein zweites Mal anfassen.

Die gebotene Grafik strotzt vor Special-Effects. Egal ob es der Beam ins Kampfgebiet oder zurück ist oder die eingesetzten Monster welche den Karten entspringen, alles wird von Fullscreen-Filtern überzeichnet und präsentiert sich flott und aufwendig. Schade dass da die verwendete Kamerasteuerung nicht mithält.

Etwas ärmlich präsentiert sich der Sound. Die Hintergrundmusik ist mehr als langweilig und nervt nach kurzer Zeit, ebenso wie das Gegrunze der Charaktere die des Sprechens nicht mächtig sind. Nicht einmal unsere Heldin gibt einen Laut von sich, außer dem "Iiigh" und "Uagh" im Kampf.

  • Peter Grubmair"-"
  • "Lost Kingdoms" ist ein durchschnittliches RPG mit Cardgame Feature allerdings ohne besonderen Spielspaß. Der lineare Ablauf in Verbindung mit dem durchschnittlichen Gameplay kann nicht richtig begeistern, es sei denn man hat eine besondere Vorliebe für TradingCardGames. Dazu gesellt sich ein eher unterdurchschnittlicher Sound und eine ungeschickte Kameraführung die ihr Übriges dazu beitragen die eigentlich recht schöne grafische Präsentation im allgemeinen Durchschnitt untergehen zu lassen.
Lost Kingdoms (GC)
  • Singleplayer
  • 6,5 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 8/10 
    Sound 5/10 
    Steuerung 7/10 
    Gameplay 6/10 
Pro & Contra
Viele grafische Special-Effects
Recht flaches Gameplay
ungünstige Kameraführung
flacher Sound
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