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Loons: Das höllische Casting im Gamezone-Test


1 Bilder Loons: Das höllische Casting im Gamezone-Test

Das höllische Casting

Rocky und Mugsy, diese nichtsnutzigen Halunken, haben sich schon wieder einen fiesen Plan ausgedacht, um stinkreich zu werden. Diesmal wollen Sie ein Hollywoodstudio ruinieren, damit Sie dessen Aktien billig aufkaufen und zu Film-Mogulen werden können. Sie treten als ausführende Produzenten in Erscheinung und haben den unbegabtesten Regisseur der Stadt, Yosemite Sam, angeheuert, dazu die schlechtesten Schauspieler des Planeten Jawohl, die Looney Tunes! Bugs, Bunny, Duffy Duck, Sylvester und den Tasmanischen Teufel. In einer Reihe von Leinwandtests, mit deren Hilfe die Hauptrolle für dieses Kinodesaster besetzt werden soll, gibt Yosemite Sam den Looney Tunes die Gelegenheit, vor 15 verschiedenen Kulissen ihr schauspielerisches Können zu zeigen - während das Budget des Studios unaufhaltsam schrumpft.

Soviel zur Story, welche aber nicht wirklich wichtig ist. Das Spielprinzip ist schnell erklärt: In einem kleinen Level, schlagen sich bis zu vier Spieler gegenseitig auf die Nase. Das es nicht gleich zu Anfang zu langweilig wird, haben wir eine Vielzahl an sehr innovativen Waffen zur Verfügung. Diese können einfach aufgesammelt werden und stehen dann für kurze Zeit zur Verfügung. Da gibt es alles was Comicfilme so zu bieten haben, vom herunterfallenden Tresor bis hin zum Ectoplasma-Strahl. Weitere spezielle Events werden von Zeit zu Zeit automatisch ausgelöst und bringen extra Beliebtheitspunkte. Die Level bieten schon einiges an Abwechslung, aber nach einiger Zeit wird dem Spieler klar, dass es im Prinzip doch nur aus rumlaufen, aufsammeln und schlagen besteht. Im Einzelspielermodus ist dies definitiv zu wenig um länger als eine viertel Stunde an den Bildschirm zu fesseln. Wer allerdings zu viert ins Rennen geht, bekommt doch recht kurzweiligen Spaß geboten, der besonders durch die Minigames aufgefrischt wird. Fans von freischaltbaren Extras werden ihre helle Freude mit diesem Spiel haben, nach fast jedem Level gibt es wieder etwas neues im Extras-Menü zu entdecken.

Grafisch ist "Loons" durchaus in Ordnung, die verwendete Cell-shading-Technik kann stellenweise wirklich überzeugen und ist von manchen Comicfilmszenen nicht mehr zu unterscheiden. Für ein Comicspiel ist die Optik also wirklich gut gelungen.

  • - GreenAcid"-"
  • "Loons" ist für die absoluten Hardcore-Fans von Bugs Bunny und seinen Freunden sicherlich interessant, bietet aber selbst für diese Zielgruppe einfach nicht genug Anspruch um längere Zeit zu begeistern. Im Multiplayermodus macht das Spiel kurze Zeit wirklich Laune und kann durch die witzigen Animationen begeistern. Wer allerdings unbedingt ein Spiel mit den Figuren der Warner Brothers spielen möchte, sollte sich lieber "Taz: Wanted" kaufen, da wird ein wesentlich tiefgängigres Gameplay geboten.
Loons: Das höllische Casting (XB)
  • Singleplayer
  • 5,5 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 8/10 
    Sound 7/10 
    Steuerung 6/10 
    Gameplay 4/10 
Pro & Contra
zu viert wirklich lustig
schöne Comicgrafik
viele Extras
viel zu eintönig
nahezu kein Anspruch
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