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Legion: The Legend of Excalibur im Gamezone-Test


1 Bilder Legion: The Legend of Excalibur im Gamezone-Test

Wieder einmal muss der gute alte König Arthur und sein sagenumworbenes Schwert Excalibur für eine Story herhalten. Diesmal in einem Videospiel von Midway, welches uns nach dem Spielen das Joypad mit gemischten Gefühlen aus der Hand legen ließ.

Zu Beginn des Spiels bekommen wir erst mal alle wichtigen Kommandos in einem interaktiven Tutorial erklärt. Viel gibt es allerdings nicht zu lernen, es gibt jeweils einen Knopf für starke und schwache Angriffe. So beginnt auch kurz darauf die erste Mission, welche noch mit simpelster "Draufhautaktik" bewältigt werden kann.

Später erhalten wir nicht nur computergesteuerte Mitstreiter, die automatisch mit an unserer Seite kämpfen, sondern wir können zwei zusätzliche Partymitglieder im Kampf befehligen oder sogar deren komplette Kontrolle übernehmen. Damit die Mitglieder, die wir gerade nicht steuern, nicht planlos in der Gegen rumstehen, können wir ihnen mittels eines kleinen Menüs Befehle erteilen. Wer also nicht immer Lust hat mit dem Schwert auf die Gegner loszugehen, kann auch mit Pfeil und Bogen der schönen Gwenevere in den Kampf ziehen und jederzeit zu Arthur zurückwechseln. Die Steuerung dieser Teammitglieder kann leider in der Hitze des Gefechts sehr schnell zu kompliziert werden und man muss unnötige Treffer einstecken, während man damit beschäftigt ist seine Teammitglieder zu organisieren.

Ein paar Rollenspielelemente sind ebenfalls in diesem Spiel vorhanden, auch wenn sie neben dem Hack'n'Slay-Gameplay im Stil von "Gauntlet" eine eher untergeordnete Rolle einnehmen. So kann unser Kämpfer durch das Sammeln von Erfahrungspunkten im Level aufsteigen oder auch in einem Shop verschiedene magische Ausrüstungsgegenstände kaufen. Diese wiederum lassen uns Spezialangriffe ausführen oder stärken unsere Abwehr gegen alle möglichen Arten von Angriffen.

Die Missionen sind durchweg relativ lang und wir müssen vor allem mit unserer Gesundheit gut haushalten. Sehr frustig wird das Ganze, wenn man gegen Ende der Mission doch noch seinen letzten Hitpoint aushaucht, da so etwas wie Heiltränke nicht zur Standardausrüstung unserer Helden gehören. Dann heißt es den ganzen Level noch mal spielen und diesmal größeren Sicherheitsabstand zu den Gegnern wahren. Zusätzlich wird das Spiel von diversen Kameraproblemen unnötig erschwert, eine frei dreh- und zoombare Kamera mittels rechtem Analogstick hätte vieles erleichtert.

Grafisch zeigt sich "Legion" nicht immer von seiner Schokoladenseite. Die Texturen der Level ist oft sehr verwaschen und aus der normalen Entfernung lassen sich auch die glänzenden Rüstungen unserer Helden nur sehr schwer ausmachen. Die Spielegrafik erinnert einfach zu oft noch an das Niveau der PsOne. Die gerenderten Zwischensequenzen sind dafür sehr gut gelungen und man erkennt hier besonders gut, dass sehr viel Arbeit in die einzelnen Figuren des Spiels gesteckt wurde.

  • - GreenAcid"-"
  • Die Mischung aus teambasiertem Rollenspiel mit strategischem Prügelfeeling ist nicht ganz gut gegangen. Viele Missionen sind einfach zu schwer und auf Dauer vor allem viel zu eintönig. Besitzer der PS2 sind mit Klassikern wie z.B. "Baldurs Gate" besser beraten. Wer allerdings diesen Titel bereits durch hat und auf der Suche nach etwas vergleichbaren ist, kann sich "Legion: The Legend of Excalibur" durchaus mal anschauen. Das Spiel bietet recht durchschnittliches Gameplay, dass einem nicht unbedingt vom Hocker haut, aber auch nicht wirklich schlecht ist.
Legion: The Legend of Excalibur (PS2)
  • Singleplayer
  • 6,7 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 6/10 
    Sound 7/10 
    Steuerung 7/10 
    Gameplay 7/10 
Pro & Contra
schöne Filmsequenzen
Bonusmaterial mit auf der DVD
schlechte Grafik
teilweise unfair
nicht besonders viel Abwechslung
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