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Neue Infos zu Legion


1 Bilder Neue Infos zu Legion
Vor einiger Zeit gab es schon einmal Screenshots zu diesem Spiel zu bewundern und jetzt wurde ein neues Interview veröffentlicht, in welchem verschiedene interessante Aspekte angesprochen werden. Legion ist ein Strategiespiel des aufstrebenden Entwicklerteams Slitherine. Die Mitglieder des Teams haben zwar schon an den verschiedensten Spiele-Projekten gearbeitet (z.B. Dune 2000, Deus Ex und Urban Chaos), aber Legion ist das erste eigene Game von Slitherine Strategies. Das Spiel soll sowohl Elemente aus Echtzeit- als auch aus Rundenstrategietiteln vereinen. Als Inspirationsquelle dienen dabei vor allem ältere Spiele wie etwa Heroes of Might and Magic, Civilisation und Command & Conquer.
Legion ist zur Zeit der alten Römer angesiedelt. Der Spieler muss sich um die verschiedensten Bereiche wie das Sammeln von Ressourcen, das Rekrutieren von Soldaten und den Aufbau der Städte kümmern. Besonders wichtig sind aber die Echtzeit-Kämpfe, welche auf vorgerenderten Schlachtfeldern ausgetragen werden. In den abwechslungsreichen Umgebungen treffen große Heere aus Hunderten von Soldaten aufeinander und alles soll sehr realistisch werden. Trotzdem wird das Interface nicht übermäßig kompliziert sein, so dass sich auch Neulinge recht schnell zurechtfinden. Die Kämpfe werden vorher genauestens geplant und wenn es erst mal losgeht hat man kaum noch die Möglichkeit irgendwelche Befehle zu erteilen. Der Sieg hängt also nicht von schnellen Reaktionen ab, sondern davon wie durchdacht die Pläne waren. In dieser Hinsicht wird Legion mit einer Fußballmanager-Simulation verglichen, bei der die Spieler als Trainer ja auch schon vor dem Match entscheiden welche Strategien sie nutzen wollen. Die Entwickler haben sich intensiv mit der römischen Geschichte beschäftigt, um zum Beispiel die Uniformen und Gebäude so realistisch wie möglich gestalten zu können. Aber einige Veränderungen mussten einfach vorgenommen werden, damit das Ganze auch genug Spaß macht (wobei die meisten Leute diese kleinen historischen Unkorrektheiten nicht bemerken dürften). Das Spieler wird etwa zwanzig Prozent der Zeit mit Diplomatie verbringen, dreißig Prozent mit dem Management der Städte und der Rest ist auf den Kampf bezogen (Truppenbewegungen festlegen, Pläne für die Schlachten schmieden und natürlich auch das Betrachten der Kämpfe fallen in diesen Bereich).
Das Land ist in Provinzen eingeteilt und wer die jeweiligen Hauptstädte kontrolliert, der beherrscht auch die ganze Provinz. Manche Städte verfügen über viele Bodenschätze während sie beispielsweise fast keine Ackerflächen haben und um solche Defizite auszugleichen muss man neue Gebiete erobern. Außerdem muss man auch darauf achten, dass die Bevölkerung groß genug ist, denn die tollsten Bergwerke sind nutzlos wenn dort niemand arbeitet (was vor allem passieren kann wenn die Armee zu groß ist). Legion soll schon auf relativ schwachen Rechnern laufen und darüber hinaus soll das Spiel sowohl für blutige Anfänger als auch für Strategie-Profis interessant werden. Im Moment ist man noch auf der Suche nach einem ordentlichen Publisher, aber im Prinzip ist das Spiel so gut wie fertig. Ende Februar soll es die Beta-Phase erreichen und theoretisch könnte der Release im Frühjahr erfolgen. Was wiederum davon abhängt ob der betreffende Publisher vielleicht aus strategischen Gründen einen bestimmten Termin für richtig hält. Neue Screenshots gibt es leider nicht zu sehen, aber als Illustrationen zum Text sind ein paar ältere Bilder zu sehen. Direkt zum Interview geht es mit diesem Link: www.loadedinc.com/articles/legion

Ceilans Meinung:
Legion fand ich schon recht interessant als die erste News dazu auftauchte und was die Features betrifft hat das Spiel wohl einiges zu bieten. Wobei die grafische Präsentation offensichtlich nicht gerade auf dem neusten Stand ist. Aber das Römerszenario finde ich persönlich schon mal ziemlich gut und auf jeden Fall besser als beispielsweise irgendwelche futuristischen Spielwelten. Ein großer finanzieller Erfolg wird das Game mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit nicht, aber vielleicht sollte man dem neuen Entwicklerteam wenigstens eine Chance geben.

Quelle: www.turtled.com

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