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Legend of Legaia: Contrails RPG Meisterwerk - Leser-Test von Rpgmaniac-No1


1 Bilder Legend of Legaia: Contrails RPG Meisterwerk - Leser-Test von Rpgmaniac-No1
Die Geschichte von Legend of Legaia erzählt von einer Menschheit und von komischen Steinfiguren die sich Seru nannten. Diese Seru verleihen den Menschen zusätzlich noch spezielle Kräfte und leben friedlich miteinander. Vor zehn Jahren allerdings ist ein dicker Nebel im Land Legaia erschienen und machte die Seru total verrückt. Sie attackierten die Menschen ohne Grund und machten sie zu willenlosen Sklaven. Nur einige Personen konnten sich in ihren Ortschaften schützen und den Seru entkommen. Ein junger Mann Namens Vahn lebt in einer kleinen Ortschaft Namens Rimelm, das sich dank einer großen Felswand des Nebels erwehren kann. Eines Tages jedoch erscheint ein mysteriöser Zauberer, er zerbricht die Wand und setzt das Dorf dem Nebel aus. Unser junger Held bemerkt dass sich keine Seru in der Nähe des Genesis Baumes, in der Stadtmitte befinden deswegen beschließt er sich dort mit den anderen Dorfbewohnern zu versammeln. Plötzlich entsteigt ein ganz außergewöhnlicher Seru der immun gegen den Nebel ist und verbindet sich mit Vahn. Beide zusammen beleben sie den Genesis Baum und vertreiben den Nebel und die Monster. Vahn muss jetzt auch die übrigen Genesis Bäume wieder beleben und dadurch die ganze Welt befreien.

Legend of Legaia ist das zweite Rollenspiel, welches Akira Sato mit programmiert hat. Als das Spiel gegen noch im Jahre 1998 in Japan erschein und viele Rollenspieler begeisterte, erschien es im Frühling 1999 in Amerika und sollte im darauf folgenden September auch nach Europa kommen. Vom Spielprinzip und von der Grafik her erinnert Legend of Legaia etwas an Final Fantasy 7. Allerdings sind bei Legend of Legaia die Umgebungen genau wie auch die Charaktere aus Polygonen. Auch wenn man hier die gerenderte Hintergründe nicht eingesetzt hat, wirken meiner Meinung nach die Locations schön detaliert und bieten auch einige schöne Kameraschwenkungen. Die Charaktere wurden ebenfalls schön animiert und passen perfekt zu der Grafik. Vor allem die viele Städte und Dungeons wurden bis auf das kleinste Detail herausgearbeitet. Ganz besonders erwähnenswert ist der wirklich geniale Soundtrack. Die Lieder hören sich einfach klasse an und erzeugen zugleich noch eine klasse Atmosphäre. Jedes Lied ist zum Spielgeschehen angepasst und wird selbst auf die Dauer nicht eintönig. Zusätzlich kommen noch die vielen einzelnen Sounds die dem Spiel eine gewisse Realität geben. Den Soundtrack kann ich nur weiter empfehlen. Was jedoch Legend of Legaia so besonders macht sind die überaus einfallsreichen Kampfsequenzen. Sie wirken so als ob man ein rundbasiertes 3D Beat' em up spielen würde. Grafisch wirken die Kampfsequenzen echt klasse und lassen den Spieler durch sehr praktisch gestaltetes Menü die Gegner angreifen, Zauber einsetzen oder auch Utensilien benutzen. Bei Legend of Legaia gibt es drei Charaktere Vahn, Noa und Gala die unterschiedliche Kampfstile beherrschen und im Spielverlauf bis zu fünfzehn Specialmoves und jede Menge Zaubersprüche erlernen können. Interessant ist es auch das sich die Specialmoves aus Kombinationen von normalen Angriffen zusammensetzen und auf verschiedenster Weise erlernt werden können. Bei den Zaubersprüchen seiht das ein wenig anders aus. Die Zaubersprüche können bei Legend of Legaia von anderen Gegnern erlernt werden und durch öfters einsetzen der Zauber stärker gemacht werden. Spektakulär fand ich vor allem den Kampfmodus welcher perfekt in die Szene gesetzt wurde. Die Specialmoves wirken ziemlich wuchtig, die Zaubersprüche wurden schön animiert und vor allem die Kamera bewegt sich genial um das Kampfgeschehen. Klasse vor allem fand ich auch die recht einfache Steuerung. Die Charaktere bewegen sich leicht und ohne Probleme durch die große Spielwelt. Die einzelnen Menüs sind sehr übersichtlich und informativ. Das Spiel bietet zusätzlich jede Menge Optionen die man allerdings schon aus vielen anderen Rollenspielen kennt.

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