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Legacy of Kain: Soul Reaver 2 - Raziel’s Comeback - Leser-Test von tom31ush


1 Bilder Legacy of Kain: Soul Reaver 2 - Raziel’s Comeback - Leser-Test von tom31ush
Und der Kampf von (fast) Gut und (auf jeden Fall) Böse geht weiter...

Mehrere Jahre mussten sich Fans der "Legacy of Kain" - Reihe gedulden, um endlich eine Fortsetzung der Geschichte um Raziel, dem untoten Vampir Nosgoths, zu erhalten.
Schon der Vorgänger war den Entwicklern von Crystal Dynamics hervorragend gelungen. Da stellt sich natürlich die Frage, ob wir aufgrund dieser Voraussetzungen einen ähnlich guten zweiten Teil erwarten können. Um es gleich vorweg zu nehmen: "Soul Reaver 2" ist wahrhaftig ein echter Playstation 2 - Hit.

Die Story

Die Geschichte war schon im ersten Teil ein grosses Plus. Die Abläufe waren dermassen geschickt dargelegt, dass man die Story durchaus in einem Hollywood-Film erwarten hätte können.
Soul Reaver 2 setzt nahtlos an der Geschichte des Vorgängers an. Nachdem Kain von Raziel in Möbius' Tempel der Zeit gefunden wurde, flüchtet dieser in die Zeit zurück. Raziel folgt ihm und landet in einer Welt, in welcher die Vampire fast ausgestorben sind. Hier beginnt nun euer Abenteuer mit dem Ziel den Obervampir Kain zu stellen (und wenn möglich zur Strecke zu bringen). Natürlich sind dabei einige Gefahren zu überwinden und das Netz von Lügen, Intrigen und Geheimnissen muss aufgeknotet werden.

Das Gameplay

Bei diesem Spiel handelt es sich um ein Action - Adventure, das sich aus 2 entscheidenden Elementen zusammensetzt:
Einerseits müsst ihr durchaus knifflige Rätsel lösen bzw. bestehen (welche im Vergleich zum ersten Teil komplexer gestaltet wurden), andererseits habt ihr euch in anspruchsvollen Kämpfen zu beweisen.
Man kann sich zwar in der digitalen Welt Nosgoth fast völlig frei bewegen, dennoch ist man gezwungen die Aufgaben in einer vorgegebenen Reihenfolge zu lösen, da sich die Geschichte linear entwickelt.
Dieses Manko wird jedoch die Idee der Zeitreise aufgehoben (im Verlauf des Abenteuers reist man mehrmals durch die Zeit)
So kommen wir in den Genuss die Orte in den verschiedensten Epochen zu begutachten.
Raziel kann wie aus dem Vorgänger schon bekannt zwischen der realen Welt und der Spektralwelt hin- und her wechseln. Befindet ihr euch in der realen Welt, so seit ihr verdammt Seelen zu verschlingen, um euren Energiebedarf zu decken.
In der Welt der Toten füllt sich die Energieleiste langsam selbst wieder auf, jedoch bevölkert diese allerlei Geister und Kreaturen, welche euch nach dem "Vampirleben" trachten.
Praktisch knapp die Hälfte des Spiels seit ihr und eurer Held mit Kämpfen (auch gegen eine Überzahl von Gegnern) beschäftigt. Da ihr die Seelen der Gegner dazu benötigt, um euch in der Welt der Lebenden aufhalten zu können, gehören körperliche Auseinandersetzungen (egal welcher Art) zum Pflichtprogramm.
Das Kampfsystem wurde im Vergleich zum Vorgänger etwas verändert, bleibt aber auch weiterhin Geschmacksache. Ich für meinen Teil halte sie immer noch für gewöhnungsbedürftig. So muss mit der Schultertaste (L1) der Feind anvisiert werden, um ihn immer im Blickwinkel zu behalten, auch wenn ihr euch von ihm wegbewegt. Über Tastenkombis können dann eine starke oder eine schwache Angriffsform ausgewählt bzw. kleinere Combos ausgeführt werden. Wichtig hierbei ist vorallem mit bedacht (Stichwort Ausweichmanöver) vorzugehen, da man sonst ziemlich schnell sein blaues Wunder erleben kann.

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