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Lands of Lore III: Götterdämmerung - Leser-Test von tillitom


1 Bilder Lands of Lore III: Götterdämmerung - Leser-Test von tillitom
Lange hat es damals gedauert, bis dieser Teil von Lands of Lore auf den Markt kam. Die Programmierer von den Westwood Studios wollten wohl sicher gehen, dass ihr neuestes Rollenspiel auch sicher ein Renner wird. Zum Teil wurde es das auch.

Story:
Die Story spielt ein paar Jahre nach dem ersten Teil von Lands of Lore, in dem die böse Hexe Scotia gestorben war. Diese Hexe wollte sich jede Menge an böser Magie aneignen. Dazu sollte ihr eine verschollen geglaubte Magie helfen. Jedoch hat sie es nie soweit geschafft. Als Scotia im Sterben lag, sandte sie noch einen Zauber an ihren Sohn Luther. Dieser sollte wohl ihre Fähigkeiten und die komplette Magie erhalten. Während der Übertragung des Zaubers ist Scotia gestorben und somit ist auch der Zauber abgerissen und hat sich nur in der Schädeldecke des jungen Luthers festgesetzt. Er hat nun die Gabe sich in ein riesiges oder ein ganz kleines Monster zu verwandeln. Das einzige Problem daran, er weiß nicht, wie er diese Fähigkeit steuern soll.
Da Luther Scotias Sohn ist, wurde er schon vor mehreren Jahren in Verlies gesperrt, obwohl er eigentlich nie böse war und sich dann auch noch gegen seine Mutter gestellt hatte. Das interessierte jedoch nicht. Es reichte aus, nur der Nachfolger der bösen Hexe zu sein. Eines Tages nun kommt wieder ein Wächter zu ihm in das Verlies und spottet über ihn und sein Schicksal. Plötzlich wird Luther zu dem erwähnten riesigen Monster und haut den Wächter um. Danach verwandelt er sich in eine Art Wildschwein oder Ferkel um fliehen zu können. Nachdem Luther durch mehrere Höhlen gejagt wurde trifft er auf Draracle, eine ehemalige Gottheit. Draracle erzählt Luther, dass Scotia, als sie die alte Magie entdeckt hat auch einen anderen Gott zum Leben erweckt hat. Dieser sehr böse Gott hatte sich vor langer Zeit in eine Art Gebärmutter verkrochen um irgendwann wiedergeboren zu werden. Er schaffte es, Draracle ihn töten konnte. Der Bösewicht heißt übrigens Belial. Um wiedergeboren zu werden benötigt Belial jedoch sehr viel göttliche Magie, die jedoch fast versiegte, als sich die Vereinigung der Götter, zu denen Draracle und Belial gehörten aufgelöst hatte. Als jedoch Scotia diese alte Magie wiederentdeckte, weckte sie auch Belial auf. Die "Gebärmutter" arbeitet nun wieder und bevor Belial ein neues Leben bekommt überflutet die Maschine die Umgebung noch mit einer Spinnenplage. Nun ist es an dem Spieler, der Luthers Rolle übernimmt, die Welt zu retten.

Gameplay:
Lands of Lore: Götterdämmerung wird mit der Maus und der Tastatur gespielt, was eine abwechslungsreiche Steuerung verspricht. Die Handhabung und Sicht des Helden ist wie bei einem modernen Egoshooter, also in der "Ich-Perspektive". Die Story verspricht schon eine spannende Handlung und allein dadurch ist das Spiel schon super gelungen. Der Held verfügt über ein gut organisiertes Inventarmenü, das über Scrollleisten leicht zu erreichen ist. Im Spiel kommen oft Stellen vor, an denen Sequenzen eingespielt werden, die auf realen Menschen in einer Computergenerierten Umgebung basieren. Das verleit dem Spiel wieder einen eigenen Charakter.

Grafik:
Die Grafik, das ist das einzige Manko, hätte damals besser sein können. Das Problem war anscheinend, dass sich die Westwood Studios etwas zu viel Zeit gelassen hatten, bis das Spiel auf den Markt kam. So kann es passieren, dass man plötzlich durch Felsen und Bäume gehen kann. Auch werden Gegenstände sehr pixelig, wenn man sehr nahe an sie herantritt. Trotzdem wurden die Details sehr liebevoll gestaltet.

Sound:
Der Sound verkündet immer die Lage, in der sich der Held gerade befindet, also ob die Situation gerade spannend oder bedrohlich ist.

Fazit:
Für jeden Rollenspielfan ist Lands of Lore ein Muss gewesen. Heute jedoch wird es wohl keinen Anklang mehr bei der Spielergemeinde finden, da es doch relativ alt ist.

Negative Aspekte:
relativ schlechte grafik

Positive Aspekte:
super story und gameplay

Infos zur Spielzeit:
tillitom hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    tillitom
  • 7.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 8/10
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