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Klassikicker im Gamezone-Test


1 Bilder Klassikicker im Gamezone-Test

Mit "KlassiKicker" präsentiert uns die Hemming AG einen LowBudget-Titel aus dem Hause Procontis, der sich an dem bekannten Tischfußball aus den 70ern orientiert. Genau genommen kopiert er dieses Spielprinzip sogar eins zu eins. Dabei spielen wir auf einer grünen Plastikunterlage mit lauter Mulden, in denen sich die auf Federn montierten Fußballspieler befinden. Durch zurückziehen der einzelnen Spieler kann man so die Stahlkugel, welche den Fußball darstellen soll, über das Spielfeld bugsieren. Die Länge eines Spiels lässt sich von 3 - 30 Minuten einstellen und das Ergebnis landet nach dem Spiel in der Highscore-Tabelle.

So einfach das Spielprinzip auch ist, soviel Spaß kann es mit einem zweiten menschlichen Spieler machen, da hier wirklich das originale Spielprinzip ohne Schnörkel übernommen wurde. Der Computer hingegen scheint immer dieselbe Taktik anzuwenden, nämlich den Ball schön langsam von Spieler zu Spieler bis zum Gegnertor zu schubsen und dann ein Tor versuchen, was meist daneben geht. Er stellt also keine richtige Herausforderung dar. Um trotzdem etwas Abwechslung in die Schachtel zu packen, befindet sich auf der CD auch noch ein Game genannt "Torwandschießen", eine ganz einfache Umsetzung der bekannten Torwand mit zwei Löchern, in die der Ball hineingeschossen gehört.

Die gebotene Grafik entspringt komplett dem Macromedia Shockwave Tool, was man ihr auch ansieht. So gibt es neben dem Spielfeld und nach einem Tor den Schwenk auf die Anzeigetafel, nichts zu sehen. Sind wir am Zug, können wir auch die Kamera frei positionieren, was aber meist nicht nötig ist, da der Blick im Normalfalle gen eigenes Tor gerichtet ist.

Die Soundkulisse besteht eigentlich nur aus dem Klickern der Kugel und dem eingespielten Raunen der Menge, nur unterbrochen von etwas Jubel wenn wir den Ball ins Tor gesetzt haben.

An der Steuerung gibt es nichts zu bemängeln, sie funktioniert auf Anhieb so wie man es erwartet. Klicken wir neben einen Spieler können wir die Kamera drehen, klicken wir auf ihn, können wir ihn in jede Richtung ziehen und bei der gewünschten Schussposition einfach loslassen, woraufhin sich die Kugel in Bewegung setzt. Mehr gibt es nicht zu tun.

  • Peter Grubmair"-"
  • Trotz des einfachen Spielprinzips versteht es "KlassiKicker" die Faszination die dieses Tischfußball früher erzeugte richtig gut einzufangen. Das entstehende Gameplay ist frei von Hektik und versammelt trotz aller Unkenrufe immer eine Menschentraube vor dem Bildschirm. Irgendetwas muss dieses Spiel also haben, was einen immer wieder Hand an die Federfiguren legen lässt. Für die paar Euro für die dieser Titel erhältlich ist, bekommt man also mehr Spielspaß geboten als man glauben könnte, womit er jeden der wenigen Cent wert ist, aber auch keinen mehr.
Klassikicker (PC)
  • Singleplayer
  • 3,8 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 3/10 
    Sound 2/10 
    Steuerung 6/10 
    Gameplay 4/10 
Pro & Contra
Die wenigen Euro des Kaufpreises ist das Game allemal wert
Der CPU-Gegner ist schon sehr schwach
Praktisch keine Abwechslung im Gameplay
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