Login
Passwort vergessen?
Registrieren

King's Quest 4: The Perils of Rosella - Hunting Party - Leser-Test von RAMS-es


1 Bilder King's Quest 4: The Perils of Rosella - Hunting Party - Leser-Test von RAMS-es
Der letzte Teil der KING'S QUEST Reihe liegt jetzt auch schon wieder einige Jahre zurück. Ein gutes Adventure haben wir die letzten drei Jahre auch nicht mehr gesehen. Also lohnt es sich vielleicht doch mal wieder alte Klassiker zu entstauben und sich die Wartezeit so zu verkürzen. Ende der achtziger Jahre waren die Adventures von Sierra äußerst beliebt. Besonders die Abenteuer, aus der Feder von Roberta Williams um Sir Graham und seine Nachfolger erfreute sich zahlreicher Fans.

In KING'S QUEST 4 (The Perils of Rosella) scheint es, daß die Abenteuer der Familie von Sir Graham kein Ende nehmen. Diesmal muß sich allerdings Rosella auf eine lange und gefahrvolle Reise begeben, um ihren unter mysteriösen Umständen erkrankten Vater vom sicheren Tode zu erretten. Während einer kleinen Feierstunde beschloß Sir Graham, seinen Abenteurerhut an jüngeres Blut weiterzugeben. Als er jedoch im Thronsaal seinen Hut in die Luft wirft, durchzuckt ihn jäh ein greller Schmerz und er sinkt geschwächt zu Boden.

Während er nun von seiner besorgten Familie auf sein Lager geschleppt wird, bleibt Rosella, die liebreizende Tochter des Hauses, alleine im Thronsaal zurück. Vom Schmerz über den schlechten Zustand des Vaters geschüttelt, bemerkt sie zunächst nicht den Zauberspiegel, der mit silberner Stimme auf sich aufmerksam macht. Eine gute Fee, die durch den Zauberspiegel mit Rosella Kontakt aufnehmen konnte, erzählt ihr, wie der Vater eventuell noch den unbarmherzigen Klauen des Todes entrissen werden kann. Eine Frucht, die an einem Baum in einem weit entfernten Land wächst, könnte den König noch retten, wenn es gelänge, die Frucht rechtzeitig heranzuschaffen. Da Rosella nichts mehr am Herzen liegt, als das Wohlergehen ihres Vaters, zögert sie keinen Augenblick, das Angebot der Fee anzunehmen, sie in das ferne Land zu befördern.

Unglücklicherweise ist auch die gute Fee nicht ganz frei von Problemen. Eine böse Hexe, die in diesem Land wohnt, hat ihr ein Amulett gestohlen. Da ohne dieses Amulett die Kräfte der guten Fee schwinden, muß Rosella binnen 24 Stunden das Amulett wiederzubeschaffen, um so die Möglichkeit zu erhalten den kranken Vater zu retten. Gekleidet in das Gewand eines Bauernmädchens, macht sich Rosella nun unverzüglich auf ihre Abenteuer zu bestehen.

Rosella findet sich wieder an den Gestaden einer fremden Küste, die Fee, die sie hierher brachte, hat sich verabschiedet, Rosella ist nun auf sich allein gestellt. Das Schloß der bösen Hexe befindet sich im Osten des Landes und die Zeit arbeitet gegen Rosella. Also macht sie sich ins Landesinnere auf, wo es viel zu sehen gibt. So ist beispielsweise eine kleine Brücke zu finden, mit deren Hilfe Rosella trockenen Fußes das Flüßchen überqueren kann. Macht sie sich die Mühe, einmal unter der Brücke nachzuschauen, findet sie einen goldenen Ball. Weiter geht die Reise ins Landesinnere. Ein alter Baum fällt durch ein kleines Fenster in seinem Stamm auf, und Rosella stellt bei näherer Untersuchung fest, daß es sich um das Haus der sieben Zwerge handelt. Da die Tür nicht verschlossen ist, tritt sie ein und findet in der Zwergenhöhle ein Chaos ohne Beispiel. Zwerge sind zwar sehr ausdauernd in ihrer Arbeit, aber Aufräumen war noch nie ihre Stärke. So beschließt Rosella ein wenig Ordnung zu schaffen, und mit liebevoller Hand verwandelt sie die wüste Höhle in ein Schatzkästlein. Die Zwerge lassen sich ihrerseits auch nicht lumpen und überreichen Rosella nach Einnehmen der Suppe einen Beutel Edelsteine.

e_gz_ArticlePage_Default