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Kingdom under Fire: The Crusaders - Die Macht der Schlacht - Leser-Test von Fir3ball


1 Bilder Kingdom under Fire: The Crusaders - Die Macht der Schlacht - Leser-Test von Fir3ball
Die Kingdom under Fire-Reihe ist PC-Zockern sicherlich bestens bekannt. Nun brachte das koreanische Entwicklerstudio Phantagram die Serie mit Kingdom under Fire: The Crusaders auf die Xbox. Ob der Genremix aus Hack 'n Slay, Rollenspiel und Strategiespiel gelungen ist, lest Ihr in unserem Review.

Der immerwährende Kampf

Die gelungene Geschichte des Spiels handelt von einem erbarmungslosen Kampf zwischen dem Bündnis der Menschen und der dunklen Legion, der nach 50 Jahren Frieden wieder ausbricht und bietet neben unzähligen Massenschlachten auch Intrigen, Verrat und Platz für Heldengeschichten.
Das komplette Geschehen spielt sich auf dem Koninent Bersia ab, welcher in die Regionen Ecclesia, Azilla, Hironeiden, Vellond und Hexter aufgeteilt ist.
Doch schlagt Ihr euch im Spiel nicht auf eine Seite, sondern kämpft in den vier Kampagnen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden in der Rolle von vier verschiedenen Charaktären sowohl für das Bündnis der Menschen, als auch für die dunkle Legion. Dabei setzt sich jede Kampagne aus mehreren Missionen zusammen, die euch mittels übersichtlicher 3D-Karte in verschiedene Orte Bersias bringen. So kämpft Ihr im Verlauf des Spiels in Wüsten, Burgen, Städten, Tälern oder Wäldern.
Doch nicht nur die Welt wurde abwechslungsreich gestaltet, sondern auch die nicht linearen Missionen: So müsst Ihr z. B. Freunde eskortieren, feindliche Lager niederbrennen oder Burgmauern einreißen und habt fast immer mehrere Wege, um zum Ziel zu kommen. Dementsprechend passt sich natürlich auch die Story an.
In den knapp 50 Missionen kommt es immer wieder zu Massenschlachten, die ähnlich wie bei der Dynasty Warriors-Reihe komplett in Echtzeit ablaufen. Da die Missionen noch dazu durchaus lang ausfallen, dürft Ihr mit einer Nettospielzeit von knapp 30 Stunden rechnen.

3... 2...1...Fight!

In den zahlreichen Hack 'n Slay Einlagen des Spiels schnetzelt Ihr euch durch riesige Gegnerhorden, natürlich ist die Steuerung dementsprechend einfach ausgefallen: Neben zwei Tasten für Angriffe und Combos, braucht Ihr jeweils eine weitere Taste, um zu Blocken oder Spezialmanöver auszuführen.
Noch dazu findet sich am unteren Bildschirmrand eine Spezialleiste: Ist diese durch Attacken oder schlaue, strategische Entscheidungen gefüllt, dürft Ihr per Knopfdruck einen eurer Offiziere zu Hilfe rufen oder einen bereits erlernten Zauberspruch ausführen.
In jeder erfolgreichen Schlacht und Mission winken Erfahrungspunkte und Gold, die Ihr in eurem Lager gegen bessere Waffen oder Zaubersprüche eintauschen könnt, außerdem dürft Ihr im Lager speichern und neue Einheiten rekrutieren. Dabei ist der Schwierigkeitsgrad relativ hoch ausgefallen, weswegen Ihr so manche Schlacht oder Mission von Neuem beginnen dürft, noch dazu bringt das etwas zu komplexe Gameplay vor Allem Anfänger zur Weisglut.

Mit der richtigen Strategie besiegt man jeden Feind

Der Strategieteil von Kingdom under Fire: The Crusaders ist sehr umfangreich ausgefallen: Neben Elementen wie dem Angriff von einer Anhöhe oder der Formation eurer Truppen spielen aber auch winzige Details eine wichtige Rolle. So gilt es zum Beispiel, den Stand der Sonne oder die Umgebung des Gegners zu beachten: Lasst Ihr eure Bogenschützen gegen die Sonne schießen, sind sie geblendet und treffen schlechter. Sind Gegner von Holz oder trockenem Gras umgeben, zündet Ihr einfach eure Pfeile an und räuchert die Gegner aus.

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