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Studie: Videospieler nehmen mehr Drogen


1 Bilder Studie: Videospieler nehmen mehr Drogen
Wie die Kollegen von "AreaGames" berichten, wurde in den USA eine neue Studie veröffentlicht, die angeblich belegt, dass Videospieler eine erhöhte Anfälligkeit für Drogensucht, erhöhtem Alkoholkonsum und vermindertem Selbstbewusstsein aufweisen.

Die Studienleiterin, Professor Laura Walker, der Brigham Young University in Utah: "Was wir herausgefunden haben ist bemerkenswert: Alles was mit Videospielen zu tun hat, hat einen negativen Effekt! Die Studie hat ergeben, dass Videospiele der Auslöser für viele negative Ereignisse im Leben der Spieler sind."

Im Zuge der fundierten Studie wurden 800 Studenten befragt. 55 Prozent der befragten Männer gaben dabei an in ihrer Freizeit regelmäßig zu spielen. Dagegen gaben lediglich 7 Prozent der Frauen an regelmäßig zu spielen. Die befragten Männer der Studie weisen bezügliche ihres Selbstbewusstseins keine negativen Erscheinungen auf. Allerdings konnte Professor Walker feststellen, das die 7 Prozent der befragten Frauen über ein geringeres Selbstbewusstsein verfügen als die Nicht-Spielerinnen.

Die Studie förderte zudem zu Tage, dass Spieler nicht nur weniger Selbstwertgefühl haben, sie trinken zudem mehr Alkohol und die Wahrscheinlichkeit von explizitem Drogenkonsum liegt um 10 Prozent höher als bei Nicht-Spielern.

Die aber wohl interessanteste Tatsache, welche die Studie aus Utah aufdecken konnte, betrifft die sogenannten Core-Game, diejenigen, die jeden Tag spielen. Diese sind sogar dreimal höher anfällig für Cannabis als jungfräuliche Spieler. Den Grund dafür sieht Professor Walker in folgender Situation: "Das Problem der Abhängigkeit könnte dadurch entstehen, dass viele junge Heranwachsende sich von wichtigen sozialen Aktionen entfremden, um Videospiele spielen zu können. Oder Leute, die Probleme mit Beziehungen haben so einen Weg finden ihre Zeit zu verbringen. Meine Ansicht nach ist es eine Kombination aus beidem, welche schließlich zu einer Art Kreislauf mutiert."

Die nächste Studie von Professor Laura Walker befindet sich bereits in Arbeit. Mit dieser will sie die Auswirkungen von Videospielen auf romantsiche Beziehungen erörtern.

Alex Jensen, ein Mitautor der verfassten Studie: "Die Geschlechtsverteilung wirft natürlich die Frage auf, ob das Erreichen eines Highscores für den Spielenden mehr Wert ist als die Zeit die dieser mit seiner Freundin oder Frau verbringen könnte."

Quelle: www.areagames.de

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