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Kessen: Im Auftrag des Shogun - Leser-Test von The Mole


1 Bilder Kessen: Im Auftrag des Shogun - Leser-Test von The Mole
In Kessen spielt ihr den Krieg zwischen Toyotomi Clan und dem berüchtigten Tokugawa Clan nach. Anfangs könnt ihr nur den Tokugawa Clan spielen , seid ihr mit diesem durch vergnügt ihr euch mit dem Toyotomi Clan. Die genaueren Hintergründe sind interessant , kann ich hier gerade leider nicht ganz erläutern.

Grafisch ist das Game , das ja in der Anfangszeit der Playstation zwei stammt , sehr gut. Riesige Massen von Soldaten bekämpfen sich gleichzeitig. Es kommt da schon mal vor , dass hundert Kämpfer sich simultan auf dem Bildschirm beharken. Dabei bleibt das Geschehen immer flüssig und fehlerfrei. Auch die ganzen Nebel- und Exposionseffekte sind sehr gut und realistisch geworden. Die Zwischensequenzen sind auch ausserordentlich gut , ich würde behaupten fast schon mit Square Niveau (auch wenn da schon noch etwas fehlt) , gelungen. Die Animationen sind ebenfalls über dem Durchschnitt. Leider sind die Hintergründe etwas karg ausgefallen. Auch in der Übersicht ist alles zu simpel , aber zweckmäßig , geworden. Der Detailgrad der Figuren ist dann aber wieder gelungen. Insgesammt leicht zwiespältig , aber sehr gut im Endeffekt.

Der Sound ist oberer Durchschnitt. Während des Kampfes darf man keiner Musik lauschen. Das Schlachtgetümmel und die Synchro sind das einzige. Während die Schlachtatmosphäre sehr gut getroffen wurde , durch Schreie , klirrende Klingen und ähnliches , ist die Synchro eher mittelmäßig. Die Übersetzung kann schon überzeugen , aber die Sprecher sind etwas demotiviert. Das hätte man professioneller machen können \ müssen.

Die Bedienung ist leider etwas umständlich. Die Menüs zur Ausrüstung der Soldaten ist relativ unübersichtlich gestaltet worden. Auch während der Schlacht verliert ihr ab und an mal die Übersicht. Ausserdem sind die Aufrufe , welche Aktionen welche Einheit nun ausführen kann , etwas zu umständlich zu finden. Die Bereitschaft eurer Truppen ist im Allgemeinen von langen Pausen unterbrochen. Hier muss man dran pfeilen.

Das Gameplay ist sehr zwiespältig. Erstmal das Positive. Ihr könnt vor einer Schlacht sowohl bewaffnung eurer Truppen , als auch den zuständigen General wählen. Da die Generäle aber verschieden loyal sind und die Bewaffnung sehr gut gewählt werden muss , kommt schon sehr viel Tiefgang ins Spiel. Da sehr viele Variationen geboten werden , was Waffen und ähnliches angeht , ist experimentieren durchaus möglich und auch sinnvoll. Das ist zwar das beste am Gameplay , aber halt ein gravierender , spasssichernder Faktor. Ausserdem sind die Schlachten nur mit viel Strategie zu gewinnen.
Negative Seiten gibt es aber auch. Ihr habt zum Beispiel sehr wenig Einfluss darauf , wie eure Leute kämpfen. Ihr gebt nur die Befehle. Es ist leider sehr schwer einen leicht daneben gegangenen Befehl zu wiederrufen. Auch die Trefferzahl beziehungsweise der Schaden den ihr anrichtet und erhaltet sind eher Glück oder Pech , als von den Einheiten abhängig. Zwar spielt das grob eine Rolle , aber eine sehr kleine. Oft erinnert das alles eher an Lotto. Leider sind auch die Variationen an Befehlen nicht allzu üppig. Das Gameplay kann aber überzeugen wenn ihr nicht immer alles selber machen müsst.

Die Motivation hält sich leider in grenzen. Zwei Kampagnen à circa 10 Stunden (eher weniger) sind nicht gerade überragend. Ausserdem ist das Game relativ leicht , hat man den Dreh erstmal raus.

Fazit :
Ganz nettes Strategie Spiel , mit genialer Story und guter Grafik , aber einigen spielerischen Mängeln. Spass macht es trotzdem.

Negative Aspekte:
etwas kurz

Positive Aspekte:
Grafik

Infos zur Spielzeit:
The Mole hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    The Mole
  • 7.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 6.5/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 6/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 7/10
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