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Kengo: Master of Bushido - In der Ruhe liegt die Kraft - Leser-Test von HALLofGAME


1 Bilder Kengo: Master of Bushido - In der Ruhe liegt die Kraft - Leser-Test von HALLofGAME
Kampfspiele zeichen sich meist durch unglaublichste Moves und Kämpfer aus, die unmenschlich viel einstecken können. Das es auch anders geht, bewies Squaresoft mit der wesentlich realistischeren Schwertkampf-Simulation "Bushido Blade". Das auch ein Squaresoft-Game wie Blei in den Regalen liegen kann, bewiesen daraufhin die europäischen Käufer. Folgerichtig erreichte auch die Fortsetzung nie Europa. Verdient der Nachfolger "Kengo - Master of Bushido" das gleiche Schicksal als Ladenhüter?

Japan während der Genroku-Dynastie: Die Zeit der grossen Kriege ist vorbei und damit auch die Blütezeit der Samurai. Völlig verblasst der Mythos der Schwertkämpfer jedoch nicht, verspricht er doch im feudalen Japan trotzdem noch Ruhm und Sicherheit. Zu sehr am Leben hängen sollte man zwar nicht, aber mehr hätten die drei wählbaren Samurai-Anwärter im von Ubi Soft gepublishten Kengo - Master of Bushido ohnehin nicht mehr zu verlieren!

Ob Taketsume, letzter Nakayama des Shibata-Clans, Shozaemon Hyuga auf der Suche nach Rache an den Mördern der Eltern oder der des Mordes verdächtigte Bauernsohn Yasumoto Yoshimura: Habt Ihr Euren Favoriten gefunden und seid einem der acht verschiedenen Dojos beigetreten, beginnt Euer mühsamer Aufstieg vom holzschwertschwingenden Niemand bis zum Sieger des grossen kaiserlichen Turniers.

Zuerst übt der Meister des Dojos in einzelnen Lektionen mit Euch die Grundlagen der Steuerung ein. Seid Ihr erfolgreich, wird die nächste Lektion freigeschaltet. Habt Ihr die Grundlagen verinnerlicht, steht endlich das erste Kräftemessen mit einem anderen Schüler des Meisters an. Habt Ihr Euren ersten Kampf siegreich überstanden, stehen nicht mehr nur noch die Punkte Dojo und Sleep (speichern) zur Verfügung, sondern auch die wichtige Option Training, die Ihr ausgiebig nutzen solltet!

Ausgiebig deshalb, weil erst durch die verschiedenen Trainingsübungen die Grundlagen gelegt werden, durch die Euer Kämpfer die im Dojo gewonnen Erfahrungen auch verwerten kann! So sind die Kämpfer zwar mit verschiedenen Charakterwerten ausgestattet wie z.B. Attack Speed, Power, Agility oder Spirit, können die im Dojo erworbenen Erfahrungen aber nur begrenzt aufnehmen.

Ist die Aufnahmebereitschaft Eures Kämpfers in einem der Bereiche erschöpft, sind alle in diesem Bereich gewonnen Erfahrungen im Dojo verloren, Euer Samurai entwickelt sich nicht weiter! Erst wenn Ihr mit der entsprechenden Trainingsübung (Zen-Meditation, Bambus hacken, etc.), meist Fingerübungen a lá Track and Field oder dem in Japan sehr beliebten Bemani-Prinzip, die potentielle Höhe des entsprechenden Charakterwertes erhöht habt, lässt sich der Wert auch im Dojo tatsächlich weiter aufleveln! Etwas Geduld ist da schon gefragt, passenderweise wird die Zeit Eurer Bemühungen in Tagen gemessen und täglich findet immer nur ein Ereignis statt.

Nach den Lektionen im Dojo folgt die Zeut der Tests. Hier kämpft Ihr z.B. gegen stärkere oder schnellere Gegner und schliesslich auch gegen zehn Gegner hintereinander. Ab jetzt profitieren nicht nur Eure Charakterwerte, zusätzlich erlernt Ihr auch neue Moves, die zu Combos zusammengestellt werden und über die Shoulderbuttons aktiviert werden können. Besiegt Ihr schließlich auch noch Euren Meister, erhaltet Ihr Eure erste scharfe Klinge und Zugang zu den anderen Dojos, die Ihr nun herausfordern müsst! Auch hier tretet Ihr nun nach altbewährtem Muster gegen Schüler und Meister an und prügelt deren Health-Balken ins Nichts, um Eure Charakterwerte zu steigern, neue Moves zu lernen und natürlich, um das Schwert des Meisters in Euren Besitz zu bringen.

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