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KKND: Ganz gut ! - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder KKND: Ganz gut ! - Leser-Test von CONQUEROR
KKND - das steht für Krush Kill N' Destroy und genau das sollen sie in diesem Strategiespiel mit dem Gegner machen. Das Schicksal meint es nicht gut mit der Erde. Wieder ist es die komplette, nukleare Vernichtung die sie heimsucht. Städte und Kontinente brennen und Milliarden sterben. Einzig diejenigen die sich rechtzeitig ins Erdreich, in Bunker und Tunnelsyteme flüchten konnten, überleben relativ unbeschadet und ernähren sich von recycelter Nahrung. Jahre später stoßen sie die Luke auf und nennen sich fortan die Survivors - Überlebende. Doch sie sind nicht allein in der postnuklearen Welt. In den Trümmern der einstigen Zivilisation hat auch etwas überlebt: Die Mutanten. Diese finsteren Herren setzen auf Wilde Horden von Kriegern auf Bikes, gezähmten mutierten Riesenelefanten, Skorpionen usw. Logisch dass sich die beiden grundverschiedenen Fraktionen nicht vertragen. Und bald gibt es wieder Krieg auf der Erde - und sie sind mittendrin, als Anführer einer der beiden Fraktionen. In bester Command & Conquer-Manier bauen sie Basen und bilden Einheiten in Kasernen und Fabriken aus. Wachtürme dienen der Verteidigung des Eigenheims vor den streitlustigen Nachbarn. Als Rohstoff für den Bau von Einheiten und Gebäuden dient Öl, welches sie mit Tanklastern befördern. Im Laufe des Spiels erhalten sie Zugriff auf eine Vielzahl von Einheiten. Die Survivors führen weitgehend normale Einheiten ins Feld, MG-Schützen, Panzer usw. sind an der Tagesordnung. Die Mutanten bedienen sich ausgefallenerer Mittel: Ihre Gebäude weisen riesige Knochen auf und wirken fast steinzeitlich. Dafür haben sie gelernt die Mutierte Tierwelt für sich einzusetzen. Das Ergebnis sind die bereits erwähnten Riesenelefanten usw. Während sie also auf die Jagd gehen um eine der beiden Fraktionen im Auftrag der anderen zu erledigen, werden sie hauptsächlich trostlose Landschaften und vereinzelt Städteruinen vorfinden. Doch aufgepasst ! Manchmal ist auch ein intakter Bunker aus der Vorzeit zu finden. Bei dessen Öffnung erwartet sie ein besonders schlagkräftiger Kampfroboter, der von nun an in ihrem Auftrag die Gegner dezimiert. Für Abwechslung ist also gesorgt. Die Grafik ist dabei recht gut gelungen und vermittelt das richtige postnukleare Flair mit seinen verwüsteten Landschaften und Geisterstädten. Auch auf markige Sounds muss man nicht verzichten. An den beiden Kampagnen arbeitet man aufgrund des recht anspruchsvollen Schwierigkeitsgrads auch recht lange, vorausgesetzt man bringt die nötige Geduld und Hartnäckigkeit auf, versteht sich.
Das Szenario ist freilich abgefahren, doch wer Echtzeit-Strategie im Stile von Command & Conquer mag und vor einer Herausforderung nicht zurückschreckt, der ist mit dem abwechslungsreichen KKND sicher gut beraten. Das SPiel ist mittlerweile allerdings deutlich in die Jahre gekommen und es ist fraglich ob man es überhaupt noch im Handel bekommt. Wenn dies allerdings der Fall sein sollte, blättert man sicher auch nicht zuviel für den Oldie hin. KKND reicht zwar nicht an Command & Conquer heran, es ist aber trotzdem eine nette Alternative zu den üblichen Szenarien. Falls sie das Teil also irgendwo sehen sollten, greifen sie ruhig zu.

FAZIT: Empfehlenswert

INFO: Inzwischen ist ein zweiter Teil erschienen, der nochmals einige Jahre nach den Begebenheiten in KKND spielt und die neue Rasse der Roboter einführt. Auch er dürfte momentan zum Budget-Preis zu erhalten sein. Auch hier kann man ruhig zugreifen.

Negative Aspekte:
technisch veraltet

Positive Aspekte:
schräg, herausfordernd, spannend

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 6.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 6/10
    Steuerung: 6/10
    Sound: 6/10
    Atmosphäre: 7/10
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