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K. Hawk: Survival Instinct im Gamezone-Test


1 Bilder K. Hawk: Survival Instinct im Gamezone-Test

Hör mal wer da spricht!

In diesem taktischen Action Adventure übernimmt der Spieler die Rolle von Kitty Hawk, einer jungen Helikopter-Pilotin, die einen Einsatz über feindlichem Luftraum im Pazifik fliegen muss. Ihr Partner Major Jeffrey soll auf einer gegnerischen Militärbasis auf einer Insel einen geheimen Auftrag ausführen. Ihr Helikopter wird beim Anflug auf die Insel entdeckt und von der Luftabwehr abgeschossen. Nur Kitty überlebt den Absturz und kann sich auf die Insel retten. Ganz auf sich gestellt und lediglich mit einer Pistole bewaffnet, lässt sich Kitty auf ein spannendes Abenteuer ein. Sie versucht zunächst Kontakt mit dem Headquarter aufzunehmen - aber Verstärkung ist nicht in Sicht, solange die Flugabwehr der Militärbasis intakt ist.

So beginnt unser Abenteuer auf der fremden Insel, welche von Beginn an nicht gerade einladend wirkt. Schon kurz nach unserer unglücklichen Ankunft, machen sich erste Suchtrupps der feindlichen Söldner auf, um uns zu finden. Das Gameplay gestaltet sich die meiste Zeit so, dass wir unter allen Umständen versuchen müssen nicht entdeckt zu werden. Sehr hilfreich ist dabei unser "EPU", welches vielen bereits aus "Metal Gear Solid" vertraut sein dürfte: Auf diesem kleinen technischen Wunderwerk können wir genau erkennen, wo sich feindlich gesinnte Mitmenschen aufhalten und sogar in welche Richtung sie gerade schauen. So können wir uns fast nur durch Blick auf dieses kleine Anzeigefenster durch die Gegend bewegen. Das ist auch bitter nötig, da man zu Anfang auch mit einer Pistole nicht sonderlich viele Chancen gegen die übermächtigen Soldaten hätte. Später im Spiel ändert sich das natürlich und wir können alle möglichen Arten von Waffen dazu benutzen um unliebsame Gesellen aus dem Weg zu räumen. In erster Linie sollten wir aber dennoch versuchen unentdeckt zu bleiben.

So schleichen wir über die Insel uns später durch unterirdische Gänge, welche neben Soldaten auch noch kleine, aber gemeine Kameras beherbergen. Diese Stealth-Missionen sind auf Dauer etwas zu lang und werden recht schnell langweilig. Wer Glück hat kann auch einfach durch die alarmierten Gegnerscharen hindurchrennen und sich ein paar Räume weiter hinten verstecken. Dadurch verliert man zwar einiges an Lebensenergie, aber lange nicht so viel Zeit. Nicht das wir dieses Spielprinzip nicht mögen würden, aber die tolle Stealth-Action aus "Metal Gear Solid" ist eben noch lange kein eigenständiges Spielprinzip.

Grafisch ist das Spiel wirklich gut gelungen. Zwar werden keine besonderen Spezialeffekte der neuesten Grafikkarten verwendet, aber die Inszenierung der Level kann sich durchaus sehen lassen. Besonders die Zwischensequenzen sind sehr schön gemacht und vor allem durch die Sprecher der Figuren wird dem Spiel unglaublich viel Atmosphäre eingehaucht. Nicht umsonst führt JoWood dies als eines der Hauptverkaufsargumente an: Die wohl berühmtesten Stimmen des deutschsprachigen Raums geben sich bei K.Hawk die Ehre: Daniela Hoffman (Julia Robers, Calista Flockhart), Frank Glaubrecht (Al Pacino, Kevin Costner), Manfred Lehmann (Bruce Willis) und Joachim Kerzel (Jack Nicholson, Antony Hopkins) sind mit dabei und lassen jedes Sprachsample absolut professionell klingen. Man merkt sofort, dass hier echte Profis am Werk waren und dies ist auch für das Spiel ein riesiger Pluspunkt. Wir würden uns auf jeden Fall noch mehr Spiele mit solch professionellen Sprechern wünschen.

  • - GreenAcid"-"
  • K.Hawk verbindet sehr geschickt ein paar Genres, orientiert sich aber hauptsächlich an den Stealh-Abschnitten von "Metal Gear Solid". Trotz sehr gut gemachter Inszenierung, toller Grafik und einem wunderbaren Tutorial kann dieses dominierende Spielprinzip nicht ganz überzeugen. Zu schnell wünscht man etwas mehr Abwechslung im Gameplay und wird ungeduldig. Die berühmten Sprecher tragen viel zur Atmosphäre bei und man merkt, daß sich die Entwickler von Similis wirklich viel Mühe bei der Verwirklichung der Story des Spiels gegeben haben. Wer also nicht mehr länger auf Titel wie z.B. Splinter Cell warten will, sollte sich K.Hawk auf jeden Fall mal anschauen!
K. Hawk: Survival Instinct (PC)
  • Singleplayer
  • 7,5 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 7/10 
    Sound 9/10 
    Steuerung 8/10 
    Gameplay 7/10 
Pro & Contra
geniale Sprecher
gute Grafik
tolles Tutorial
nicht genug Abwechslung im Spielverlauf
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