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K. Hawk: Survival Instinct - nettes MGS - Remake - Leser-Test von agony


1 Bilder K. Hawk: Survival Instinct - nettes MGS - Remake - Leser-Test von agony
Schaut man sich die sehr schön gelungene Verpackung von K. Hawk genauer an, so erinnert das Spielprinzip sehr an einen Mix aus Lara Crofts Tomb Raider und dem Spielehit Metal Gear Solid.

Man übernimmt die Rolle von Kitty Hawk, einer jungen Helikopter-Pilotin, welche über einem feindlichen Luftraum im Pazifik abgeschossen wird. An Bord ist auch ein Major, der eine Geheimoperation auf einer Insel ausführen soll. Wie der Zufall es so will, stirbt dieser beim Absturz, Kitty überlebt und landet genau dort, wo sie gewiss nie landen wollte. Die Aufgabe ist nun: Befreie Dich aus der grünen Hölle und flüchte von dieser Insel.

Grundsätzlich muss eine "Fusion" aus bekannten Spiele-Elementen nicht schlecht sein, die Programmierer von Similis haben ihre Hausaufgaben wohl nicht schlecht gemacht.

In K. Hawk steuert man die besagte Kitty durch eine 3D-Welt aus 3rd-Person-Perspektive und muss allerlei Aufgaben lösen. Insgesamt besteht das Spiel aus 10 Kapiteln, welche jeweils gewisse Missionen beinhalten. Das erste Kapitel beginnt z. B. auf der Pazifik-Insel und man darf versuchen, sich an gegnerischen Wachen vorbeizuschleichen, um zu einem Funkgerät zu gelangen. Zum Glück hat die Hauptdarstellerin von Anfang an einen Kommunikator. Damit kann sie ihre aktuellen Missionsziele abfragen, welche natürlich auch sehr wichtig sind. Zu Beginn besitzt man keinerlei Waffen. Wieso auch, denn Kitty ist ja eigentlich eine Pilotin.


Nach den ersten Minuten bemerkt man, dass es sich bei K. Hawk nicht um einen einfachen Shooter oder Action-Titel handelt. Denn läuft man öffentlich in der Landschaft umher, wird man von den Wachen erkannt, verfolgt und evtl. auch getötet. Hier gilt es, vorsichtig an den Gegner vorbeizuschleichen und keine unnötigen Geräusche zu erzeugen. Langsames Kriechen ist wohl die optimale Lösung, denn sowohl normales Gehen als auch Rennen erzeugt zu viel Aufsehen. Taktik und Strategie sind gefragt.

Auf dem Bildschirm wird ständig ein Radar angezeigt, welcher den Spieler darüber Auskunft gibt, wo sich ein Gegner befindet. In einer Art Lichtkegel erkennt man, wohin die Wache z. B. schaut. Läuft man mit Kitty in diesen Kegel hinein, so bedeutet dies, dass man erkannt wurde. Der ehemals grüne Kegel verändert sich zu einem roten und nun heißt es: WEGRENNEN. Bereits einige andere Spiele wie eben Metal Gear Solid benutzen auch dieses recht intelligente Prinzip, welches das Spiel durchaus realistischer erscheinen lässt.


Erst später erhält man einige Waffen(die man im Spielverlauf findet), mit denen man sich auch verteidigen darf. Doch auch hier gilt: Wildes SCHIESSEN lohnt sich nicht. Abgesehen davon, dass die Munition meist sehr knapp ist, kann ein Schuss unnötigen Lärm verursachen und andere Gegner eilen evtl herbei.

Spielt man die gut durchdachten Missionen weiter, so erfährt man einiges über die Insel und dem mysteriösen Colonell, welcher offensichtlich ein verrückter Commander der US-Force ist. Kitty versucht nun, den Colonell aufzuhalten und weitere Geheimnisse zu lüften. Die Hauptaufgabe besteht somit aus Schleichen, Schießen und Lösen von einfachen Rätseln, die auch ohne viele ÜBERLEGUNGEN leicht zu meistern sind. Die Gesamtspielverlauf ist linear, was auch auf längere Zeit motivieren kann.

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