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Jet Set Radio: JEET SEET RAADIIOO - Leser-Test von Payne


1 Bilder Jet Set Radio: JEET SEET RAADIIOO - Leser-Test von Payne
Jet Set Radio ist mal wieder ein typisches SEGA-Spiel: Innovativ, doch nicht ein völlig neues Spielkonzept.

JSR spielt in der erfundenen japanischen Metropolle Tokyo-to, in der die Kids genug von der Politik und der Regierung haben. Stattdessen gruppierten sich die Teenager zu Streetgangs und "bekämpfen" sich gegenseitig mit ihren Tags & Logos, also ihren Graffities.

Der Spieler gehört den GGs an und muss, kurz gesagt, entweder in einem bestimmten Zeitlimit ein bestimmtes Gebiet in der City vollsprayerm, wobei ihm die Polizei auf den Versen ist, oder der Spieler fährt ein Rennen gegen bestimmte Computergegner, die dann auch ab und zu die GGs beitreten. Dabei ist der Spieler stets auf elektischen Inlineskates unterwegs. Am Ende jeder großen Mission tritt man noch gegen eine gesamte gegnerische Gang an, um diese "totzutaggen", also innerhalb einer bestimmten Zeit alle Gegner eine bestimmte Menge mal anzusprayen.

Hier einige Streetgangs:
-Der Spieler gehört den schon erwähnten GGs an. Er kann vor jeder Mission zwischen Gum, dem ersten Girl im Team, Beat (der neue im Team) oder Tab (irgendwie der "freakigste" unter allen) auswählen. Durch die lineare Handlung werden weitere Charaktere freigeschaltet, die sich in Lebensenergie, verschiedenen Tags und Beweglichkeit unterscheiden.
-Die Posion Jam wollen ihre Rivalen durch ihre furchteinflößenden Masken beeindrucken.
-Die Noise Tanks sind die einzig wahren Techno-Freaks, da sie stehts mit Kassettenrekordern, die die Umgebungsgeräusche aufnehmen und Nachtsichtgeräten herumfahren.

Professor K, der Moderator des Piratensenders Jet Set Radio kommentiert während den Missionen die Geschichte und produziert einen Non-Stop Mix aus allen möglichen Musikrichtungen für die Kids von Tokyo-to.

Die Steuerung ist denkbar einfach: Per Daumenstick bewegt der Spieler den Skater. Mit A springt er über Hindernisse wie Polizisten oder springt an Stangen, um dann automatisch in spektakulärer Weise zu grinden. Ist man in der Nähe einer Spraylocation und hat genug Cans (Graffittidosen) eingesammelt, drückt man den linken Trigger, um in den Tagmodus zu gelangen. Nun sieht der Spieler verschiedene Richtungen als Symbol dargestellt, die er möglichst fehlerlos mit dem Daumenstick ausführen muss, wodurch mehr oder weniger schnell der Tag ensteht. Weiterhin gibt es neben diesen Monstertags noch kleine, bei denen man einfach vorbei fahren/grinden und den L-Trigger drücken muss, um zu sprayen. Mit dem rechten Trigger hingegen, kann man zeitlich begrenzt zur zusätztlichen Skate-Geschwindigkeit beschleunigen, wodurch man erstens schneller vorankommt und zweitens die Kugeln der Polizei einem nicht treffen.

Das Auffälligste an JSR ist die Grafik: Dieser 3D-Comicstyle ist unter dem Namen Cell-Shading bekannt und er kam das erste Mal in JSR richtig zum Einsatz. Weiterhin gibt es keine wirklich besonderen Grafikeffekte, die erwähnenswert sind. Die Menüs sind wie das gesamte Spiel bunt durchgestylt.

Jet Set Radio bietet dem Spieler keine eintönige Musikrichtung. Von Rock bis Funk zu Dance ist alles dabei. Einige Lieder prägen sich dabei wirklich langsam in den Kopf ein ... ;-)

Fazit: Jet Set Radio ist tatsächlich ein sehr gutes Spiel, das jeder DCler zumindest mal angespielt haben sollte. Sicher wird nicht jedem dieser Skate-Mix mit trashigem Ambient gefallen, Geschmäcker sind ja verschieden. Das Spiel kann nicht auf Ewig beeindrucken, jedoch macht es nach ein paar Monaten immer mal wieder Spaß, Jet Set Radio für eine Stunde in die Dreamcast zu legen.

Negative Aspekte:
auf Dauer eintönig

Positive Aspekte:
Sound, Cellshading-Technologie, Spielewitz

Infos zur Spielzeit:
Payne hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Payne
  • 8.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 8.8/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 9/10
    Atmosphäre: 9/10
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