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Jet Rider: Ich düse im Sauseschritt - Leser-Test von pineline


1 Bilder Jet Rider: Ich düse im Sauseschritt - Leser-Test von pineline
Ich mag Videospiele, die sich mit den sogenannten Funsportarten befassen und so war es für mich als stolze Besitzerin einer Playstation überhaupt keine Frage, dass ich mir "Jet Rider" einmal genauer anschauen musste. Es muss 1997 / 98 gewesen sein, als ich mir dieses Playstationspiel für einen Tag aus der Videothek auslieh und wenige Tage später dann auch kaufte. Damals war das Spiel schon mindestens ein halbes Jahr draußen und daher musste ich nur noch knapp 40 DM bezahlen, was sicherlich fast schon als Schnäppchen zu bezeichnen ist. Bereut habe ich den Kauf nachher keineswegs und woran das liegt, sage ich Euch jetzt.

Bei den Jet Ridern handelt es sich um Amphibienfahrzeuge, auf denen Ihr mit einem Wahnsinnstempo Jagd auf Rekordzeiten macht. Das Gelände, durch das Ihr düst, unterscheidet sich deutlich voneinander, denn sowohl Kurse auf Asphalt, Schotter und Wasser stehen zur Auswahl. Schnell wird klar, dass der Schwerpunkt dieses Spiels in der rasanten Action liegt, eine realistische Rennsimulation zu verwirklichen, war eindeutig nicht das Ziel der Entwickler. Eure Gefährte verfügen über Antigravitationsmotoren, so dass Ihr phasenweise nicht den Gesetzen der Schwerkraft gehorchen müsst und immer ganz knapp über dem Boden gleitet. Des weiteren ist Euer Jet Rider mit Düsentriebwerken bestückt, welche für eine blitzartige Beschleunigung aber auch plötzliche Bremsmanöver verantwortlich sind.

Somit seid Ihr bestens gerüstet, um es alleine mit den Computergegnern aufzunehmen oder auch ein Duell gegen einen menschlichen Mitspieler zu starten. Dabei rast Ihr über das Meer oder auch über Eis, düst durch tiefe Wälder und Sumpfgebiete und flitzt an malerischen Küstengebieten und Sandstränden vorbei, insgesamt stehen Euch zehn Kurse zur Verfügung. An Fahrern steht Euch eine erstaunlich große Auswahl zur Verfügung, aus bis zu 20 verschiedenen Bikern dürft Ihr wählen. Jeder Fahrer verfügt natürlich über ein individuelles Gefährt, welches jeweils ganz eigene Fahreigenschaften aufweist, besonders im Hinblick auf Steuerung, Fahrverhalten, Beschleunigung, Bremsen und Kurvenlage. Letztlich liegt es natürlich an Euch, wie erfolgreich Ihr seid, denn ganz unabhängig davon, welchen Jet Rider Ihr ausgewählt habt, ist ein hohes Konzentrations- und Reaktionsvermögen absolute Pflicht bei diesem Funracer. Untalentierte oder ungeduldige Videospieler werden aller Voraussicht nach ansonsten schon nach einer Stunde das Joypad frustriert in die Ecke werfen, da bin ich mir ziemlich sicher.

Zunächst müsst Ihr Euch im Schwierigkeitsgrad "Amateur" mit den grundlegenden Dingen Eures Jet Riders vertraut machen. Dann sollte es nach relativ kurzer Zeit losgehen mit dem Saison-Modus. Belegt Ihr in den drei Kursen am Strand und in den Sümpfen immer den ersten Platz, dürft Ihr zu den Wettbewerben für Profis, woraufhin weitere vier Kurse auf Euch warten. Habt Ihr auch den Professional-Modus erfolgreich bewältigt (was wirklich extrem schwer ist und leider auch oft vom Glück abhängt), habt Ihr Zugang zu den Veteranen-Turnieren, noch drei weitere Kurse habt Ihr dann freigespielt.

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