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James Bond 007: Agent im Kreuzfeuer - Im Auftrag der Königin - Leser-Test von Ultraschall


1 Bilder James Bond 007: Agent im Kreuzfeuer - Im Auftrag der Königin - Leser-Test von Ultraschall
Die Firma Electronic Arts ist ja bekannt für ihre Videospielserie, die sich um den britischen Geheimagenten James Bond dreht. Schon auf der Playstation 1 kamen zwei Teile dieser Serie auf den deutschen Markt. Mit "Der Morgen stirbt nie" und "Die Welt ist nicht genug" konnten die Entwickler von Eletronic Arts damals schon einen kleinen Achtungserfolg für sich verbuchen. Letztes Jahr schließlich kam dann auch entlich eine James Bond-Version für die Playstation 2 auf den Videospielemarkt, der den klangvollen Namen "007 - Agent im Kreuzfeuer" trug.

In diesem Spiel, dass eine Mischung aus einem Ego-Shooter und einem missionsbezogenen Rennspiel darstellt, schlüpft ihr wieder in die Rolle des Agenten James Bond, um in zwölf verschiedenen Level der Unterwelt auf die Pelle zu rücken. Dabei wird der größte Teil des Spiels in der Ego-Perspektive gespielt, wo ihr mit der Waffe im Anschlag in verschiedenen Umgebungen um Ecken schleicht und euch mit den unterschiedlichsten Gangstern herumschlagen müßt. Mitunter müßt ihr dabei allerlei Rätzel lösen, um im Spiel selbst voran zu kommen. Hierbei werdet ihr vor jeder Mission von eurem genialen Ausrüster "Q" mit den nettesten und besten Ausrüstungsgegenständen versorgt, die er selbst erfunden hat. Darunter befindet sich zum Beispiel, die Q-Kralle, mit der ihr euch über Abgründe hangeln könnt. Dazu kommt noch ein Laser, mit dessen Hilfe ihr mühelos Schlösser öffnen und Stromkabel abtrennen könnt. Ausserdem erhaltet ihr noch eine Kamera, ein Entschlüsslungsgerät für Sicherungscodes und eine Sonnenbrille, die es euch ermöglicht versteckte Geheimtüren zu entdecken.
Dagegen ist das Waffenarsenal eigentlich typisch für einen James Bond, denn neben der guten alten Walter PPK hat man euch nur noch mit einer Schrotflinte, einem Maschinengewehr und einem Raketenwerfer ausgestattet.
Für genügen Abwechslung wird in diesem Spiel natürlich auch gesorgt, denn in einigen Levels habt ihr die Möglichkeit den sogenannten "Bond-Move" einzusetzen. Das heißt, ihr könnt in typischer James Bond-Manier eure Gegener ausschalten. Das sieht dann ungefähr so aus, dass ihr an manchen Stellen des Spiels den richtigen Ausrüstungsgegenstand benützen müßt, um mit Bonds typischer Eleganz eure Gegner aus dem Weg zu räumen, ohne sie einfach nur umzuballen.
Ebenso habt ihr in den wenigen Automissionen die Chance entweder die Rolle des Beifahrers zu übernehmen, um euch auf das Abschiessen der Gegner zu konzentrieren. Oder ihr klemmt euch selbst hinter das Steuer und lenkt euren Wagen selbst, wobei ihr nebenher natürlich eure Feinde noch abzuschiessen habt.
Dabei überwiegt in den Beifahrermissionen natürlich der Einsatzs eurer vorgegebenen Feuerkraft und ihr habt hier die Aufgabe alles aus dem Weg zu räumen, dass nur irgendwie nach einem feindlichen Wagen aussehen könnte. Solltet ihr aber selbst euren Wagen lenken, dann gestallten sich die Missionen ganz anders. In diesen Missionen verfolgt ihr die herumfahrenden Ganoven in eurem Boliden und bedient euch der Bordkanone oder dem eingebauten Rakettenwerfer, um sie zu stoppen. Während dieser halsbrecherischen Verfolgungsjagten liegen ab und an auf den Strassen ein paar Goodies herum, die ihr durch das Überfahren einsammeln könnt. Darunter befindet sich zumeist Munition für die Waffen oder andere Spielereien, die euch nützlich sein könnten.
Die Langzeitmotivation des Spiels liegt dann schließlich darin, das ihr in den zwölf Missionen durch schnelles Handeln und durch elegants Spielen an die Auszeichnungen kommt, die euch im späteren Spielverlauf bessere Waffen und unbegrentze Munition feischalten. Sollte mann aber nicht für ein mehrmaliges Durchspielen der einzelnen Level sein, dann ist man bei diesem Spiel recht bald am Ende angelangt.

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