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Jak and Daxter: The Precursor Legacy - Tolles Spiel mit kl. Fehlern - Leser-Test von Andy1977


1 Bilder Jak and Daxter: The Precursor Legacy - Tolles Spiel mit kl. Fehlern - Leser-Test von Andy1977
Endlich frei: Das dürften sich die meisten Crash Bandicoot-Fans gedacht haben, als sie Naughty Dogs neuestes Spiel Jak & Daxter zum ersten Mal spielen durften. Keine eingeschränkte Bewegungsfreiheiten wie beim Klassiker, sondern eine frei zugängliche 3D-Welt wie in Super Mario 64. Und auch wenn Naughty Dog ein paar Fehler gemacht hat: Jak & Daxter ist das beste Jump'n'Run des Jahres 2001, dies sei vorweg genommen.

Die Story ist unspektakulär: Alles dreht sich um die Energie Eco. Mit Eco können Sie ungeahnte Kräfte entwickeln, wie z.B. schießen oder Verletzungen heilen. Es gibt Eco in den unterschiedlichsten Farben: Grün, Rot, Blau, Gelb und Schwarz. Das schwarze Eco birgt jedoch Gefahren mit sich und gilt als unkontrollierbar.

Unter der Aufsicht von Samos, dem Weisen und Experten über das grüne Eco, sollen Jak und Daxter die Welt erkunden, um mehr Geheimnisse der Eco-Energien zu lüften. Im Laufe des Spieles entdecken die beiden, dass die anderen Weisen (über das rote, blaue und gelbe Eco) verschwunden sind. Sie scheinen von jemanden entführt worden zu sein. Zudem werden die friedlichen Dörfer Zielscheibe feindseliger Kreaturen. Jak und Daxter haben also einiges zu tun.

Sie steuern vornehmlich Jak. Daxter ist sein kleiner Wegbleiter, welcher bequem auf Jaks Schulter reisen kann. Durch den unfreiwilligen Kontakt mit schwarzem Eco wurde Daxter nämlich in ein kleines Tier verwandelt, dessen Art man nur schwer beschreiben kann. Er hat nun braunes Feld, besitzt ein ausgeprägtes Grinsen und ähnelt einer Mischung aus Ratte und Frettchen. Der Charakter der beiden ist recht simpel zu beschreiben: Jak ist der Held, der kein Wort spricht. Daxter ist der freche Sidekick, der mit vielen fehlgezündeten Witzen für Stimmung sorgen soll.

Das Spiel selbst ist wie schon erwähnt ein Jump'n'Run in 3D. Die Welt ist in verschiedene Szenarien eingeteilt, welche jedoch keine abgetrennten Ein- oder Ausgänge besitzen: Ein Szenario geht fließend in das nächste über. In jedem Szenario müssen mehrere Aufgaben erledigt werden, um Energiekristalle zu erlangen. An wenigen Stellen brauchen Sie eine bestimmte Anzahl von solchen Kristallen, um die Welt weiter erkunden zu können (vergleichbar mit den Sternen in Super Mario 64, mit denen Sie Türen zu höheren Levels öffnen konnten).

Die Aufgaben sind auf den ersten Blick vielfältig: Von einfachen Kletterpartien, aktivieren von Schaltern bis hin zum Endgegnerkampf gibt es genügend Möglichkeiten, an Kristalle heran zu kommen. Manchmal treffen Sie auch auf Dorfbewohner, die Ihnen per Aushändigung von sogenannten Precursor-Orbs einen Kristall anbieten können. Nur eine Aufgabe ist überall gleich: In jedem Szenario gibt es sieben Spähfliegen, die Sie einsammeln sollten.
Insgesamt sollte man die Aufgabenvielfalt nicht überbewerten: Die Herausforderungen sind meist die selben. In der Regel suchen Sie etwas oder müssen besonders geschickt springen können.

Manchmal gibt es aber zusätzliche Probleme, da Sie manche Ziele nur per Eco-Kraft erreichen können. Mit blauem Eco sind Sie etwas schneller und können Sprungpads benutzen, welche Sie hoch nach oben katapultieren lassen, um anderswo landen zu können. Zudem wirkt dieses Eco auf Gegenstände wie ein Magnet, d.h. Sie müssen nicht direkt zum Gegenstand hinlaufen, sondern können daneben stehen und ziehen selbigen automatisch an. Als letztes werden spezielle Schwebepads oder Türen nur dann aktiviert bzw. geöffnet, wenn Jak mit blauem Eco aufgeladen ist.
Das rote Eco dient der Schlagkraft, womit Sie auch Kisten aufkriegen, die per normaler Kraft zu wiederstandsfähig sind. Mit dem gelben Eco können Sie einen ähnlichen Effekt erzielen, jedoch schlagen Sie nicht, sondern Sie schießen mit einem gelben Energieball. Zu guter letzt können Sie mit dem grünen Eco Ihre Energie auffrischen.
Eingesammelte Eco-Energie verbraucht sich übrigens nicht bei Benutzung auf, sondern nur mit der Zeit.
Hier gleich ein Meckerpunkt: Man hätte aus der Eco-Geschichte mehr machen können. Nur zwei der vier Energien sind richtig wichtig und helfen dem Aufgabendesign in Punkto Abwechslung.
Vorsichtig sollten Sie bei den schwarzen Eco-Kisten sein: Die explodieren bei Kontakt und ziehen Ihnen Energie ab.

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