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Iron Storm im Gamezone-Test


1 Bilder Iron Storm im Gamezone-Test

"IronStorm" versetzt uns in eine alternative Realität: Die Story spielt zwar im Jahr 1964, leider in einem anderen 1964, denn die Welt hat in dieser Fiktion nie das Ende des ersten Weltkriegs erlebt. Die gesamte westliche Welt befindet sich nun im Krieg mit einem mächtigem russisch-mongolischem Reich, dessen Grenze sich mitten durch Deutschland zieht. Hier, an der Front, findet seit 50 Jahren ein erbitterter und blutiger Stellungskrieg statt. Wir befinden uns als Lieutenant James Anderson mitten drin und haben einige spannende Abenteuer zu überstehen.

"IronStorm" ist zwar ein klassischer Egoshooter, bietet aber ein paar feine Besonderheiten, die ihn durchaus spielenswert machen. So haben wir grundsätzlich die Möglichkeit das ganze Spiel auch aus der 3rd-Person-Perspektive zu spielen. Für den normalen Egoshooter-Fan ist dies natürlich völlig uninteressant, die "Lara Croft-Fraktion" könnte daran aber durchaus gefallen finden. Neben einer großen Auswahl an allerlei Waffen, ist besonders das Scharfschützengewehr hervorzuheben, denn damit müssen wir uns relativ oft gegen den Feind zur Wehr setzen. Der stufenlose Zoom per Mausrad ist dabei sehr praktisch und es macht einfach Spaß sich auf die Lauer zu legen und wie in so manchem Kriegsfilm die Scharfschützen aus den Glockentürmen zu fegen.

Besonders gut sollte man mit seiner Gesundheit haushalten, denn allzu viele Verbandskästen sind nicht unbedingt in den Schützengräben verstreut. Auch Munition findet man nicht immer dann wenn man sie braucht, es ist also auch hier sparen angesagt. Die Kriegsatmosphäre kommt wirklich gut rüber, nicht zuletzt aufgrund der toll gemachten Soundeffekte.

Grafisch kann das Spiel leider nicht mit der aktuellen Technik mithalten. Die Optik liegt ungefähr auf dem Niveau eines "CounterStrike", wird manchmal aber durch schnuckelige Lens-Flare-Effekte aufgepeppt. Ziemlich schlimm hat es die Modelle der Darsteller erwischt, hier sind nicht nur extrem wenige Details in den Texturen zu erkennen, sondern auch in den Modellen selbst. So eckig und lieblos gestaltete Figuren haben wir schon lange nicht mehr über unseren Bildschirm wandern sehen.

Etwas bitter sind uns ein paar kleinere Bugs aufgefallen. So war es uns zum Beispiel nicht möglich die Tastenbelegung umzustellen - das Spiel stürzte bei jedem Versuch kommentarlos ab. Hoffentlich hilft hier bald ein Patch weiter, denn die Standard-Tastenbelegung ist nahezu unbrauchbar.

  • - GreenAcid"-"
  • "IronStrom" bietet absolut brauchbare Egoshooter-Action, die dank der abwechslungsreichen Waffen und den spannenden Sniper-Einlagen absolut fesseln kann. Grafisch ist das Spiel leider stark angestaubt, was wiederum den Vorteil mit sich bringt, dass es auch auf älteren System flüssig läuft und vor allem kaum feststellbare Ladezeiten hat. Wer auf klassische FPS-Action in Kriegsszenarien steht, sollte sich das Spiel auf jeden Fall einmal anschauen.
Iron Storm (PC)
  • Singleplayer
  • 7,4 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 7/10 
    Sound 8/10 
    Steuerung 7/10 
    Gameplay 7/10 
Pro & Contra
spannende Story
packende Sniper-Action
auch als 3rd-Person-Shooter spielbar
teilweise sehr detailarme Darstellung
kleinere Bugs
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