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Indiana Jones and the Last Crusade: Der letzte Kreuzzug - Leser-Test von tillitom


1 Bilder Indiana Jones and the Last Crusade: Der letzte Kreuzzug - Leser-Test von tillitom
Damals hieß Lucas Arts wohl noch Lucasfilm Games, denn von dieser Firma wurde Indiana Jones and the last Crusade vertrieben. Es erschien 1989 auf dem Markt. Ob es nun der erste oder zweite, oder dritte Teil der Kinofilmreihe war weiß ich leider nicht mehr. Jedoch dürfte damals der dritte Teil von Indiana Jones gerade im Kino laufen.

Story:
Wie im Film kommt Indiana von einer Expedition zurück, die ihn mal wieder beinahe das Leben gekostet hätte. Er wird von dem Forscher Walter Donovan gefragt, ob er nicht nach dem heiligen Gral suchen wollen würde. Doch Indi lehnt ab. Doch plötzlich bekommt Indi mit, dass sein Vater Henry in Venedig auf mysteriöse Weise verschwunden ist. Er erhält per Post ein Päckchen von diesem, in dem er das Tagebuch seines Vaters findet. Dort werden allerhand Infos über den heiligen Gral beschrieben. Dieses Handbuch findet sich auch in der Spieleschachtel. In Venedig angekommen beginnt das Abenteuer erst richtig komisch zu werden. Wer den Film gesehen hat, wird sich bei diesem Game nicht allzu schwer tun, um wenigstens zu wissen, was als nächstes getan werden muss. Trotzdem gibt es einige Rätsel, die wirklich nicht leicht zu schaffen sind.

Gameplay:
Wie auch in Maniac Mansion oder Zak McKracken legte Lucas hier sehr viel Wert darauf, dass das Handling des Indiana Jones nicht allzu schwer ist. Hier gibt es wie in den anderen Games auch das "Verben Menü". Hier stehen diesmal nur einige Verben mehr drin. Zum Beispiel gibt es jetzt die Funktion etwas ein- bzw. auszuschalten. Will Indi zum Beispiel einen Gegenstand aufheben, so klickt man zuerst auf "Pick Up" und dann auf den Gegenstand. Ist dieser Gegenstand unwichtig, so sagt Indi irgendetwas wodurch der Spieler erkennen kann, dass er diesen Gegenstand nicht weiter zu beachten braucht. Mit Hilfe des Tagebuchs von Indi Vater Henry lassen sich in mehreren Räumen die dort vorhandenen Rätsel lösen, wie auch im Film gezeigt wird. Teilweise gibt es in dem Game Prügeleien, bei denen Indi erst bestehen muss, um weiter zu kommen. Diese Prügeleien sind von Gegner zu Gegner unterschiedlich. Der eine ist ein Türsteher, der andere ein "Penner". Wer ist da wohl härter zu schlagen. Auch gibt es eine Aktionseinlage wie im Film, die Flucht per Flugzeug. Auch muss Indi durch Labyrinthe, in denen er so gut wie nichts sieht, oder Rätsel losen, die mehrere Lösungswege zulasse.

Grafik:
Die Grafik ist eigentlich die Gleiche wie in den vorherigen Spielen von Lucas. Sehr verpixelt, aber gut und lustig dargestellt.

Sound:
Der Sound hatte nicht wirklich eine sehr gut Qualität. Da sich die Geräusche, die Indi machte sehr komisch anhörten, gingen einem diese nach einiger Zeit richtig auf die Nerven.

Fazit:
Indiana Jones wurde durch Harrison Ford zu einem wahren Kult. Durch die Filme kam es natürlich auch dazu, dass die Games bis heute noch ihre Magie nicht verloren haben und viele Gamer gern nocheinmal die Missionen von Indiana Jones durchspielen, nur weil es eben Indi ist. Im Grossen und Ganzen war Indiana Jones and the last Crusade ein Meilenstein in der Adventurespielentwicklung. Auf dieses Game bauten noch drei weitere auf, die sich in nichts nachstehen.

Negative Aspekte:
schwere rätsel

Positive Aspekte:
super rätselspass

Infos zur Spielzeit:
tillitom hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    tillitom
  • 7.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 7/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 8/10
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