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Indiana Jones: Das größte Abenteuer - Leser-Test von perfect007


1 Bilder Indiana Jones: Das größte Abenteuer - Leser-Test von perfect007
1981 wurde der erst Indiana Jones Film „Jäger des verloren Schatzes“ mit Harrison Ford als Hauptdarsteller gedreht. George Lucas feierte einen grandiosen Erfolg mit diesem Film. Zwei weitere Teile folgten (Tempel des Todes und der Letzte Kreuzzug), die nicht weniger erfolgreich waren. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis man diese Filme auch auf dem Super Nintendo umsetzen würde und somit entstand das Spiel „Indiana Jones Greatest Adventures“. Für die Umsetzung war damals schon die Firma Factor 5 zuständig, die auch heute noch Spiele für Lucas Arts programmieren.

Dieses Spiel stellt, wie der Name es schon sagt, das größte Abenteuer von Indy dar. Alle drei Kinofilme von George Lucas dienten als Vorlage für dieses Spiel. Generell kann man es in drei Abschnitte einteilen, die auch den drei Filmen entsprächen. In insgesamt achtundzwanzig Level durchlebt man die komplette Storyline der Filme nochmals. Alles beginnt natürlich mit „Raiders of the Lost Ark“, dem ersten Indiana Jones Teil. Nachdem man sich in die Tiefen des peruanischen Tempels begeben hat, dürfte man schon mal mit dem Spielprinzip vertraut sein. Kleine Sprungpassagen über Abgründe gehören hier genauso dazu, wie die bekannte Peitsche des Archäologen. Den Umgang mit dieser Waffe sollte man übrigens bestens einstudieren, denn dieses Werkzeug wird das Wichtigste sein, dass man in dem Spiel besitzt. Diese kann zum Vertreiben der Gegner genutzt werden, oder aber auch um über Abgründe hinwegzukommen. Dafür muss man diese um einen Pfosten oder einer Stange befestigen und einfach hinüberschwingen. Die einfachsten Übungen dazu bekommt man, wie gesagt in dem Anfangslevel. Später findet man gelegentlich auch mal Handgranaten oder eine Pistole. Mit diesen Waffen kann man dann für richtigen Wirbel sorgen, nur sind diese halt recht selten. Des weiteren wäre es zum Vorteil, wenn man den Gebrauch der Schulterrolle einstudiert hat. Mit dieser kann sich Indy durch kleine Öffnungen hindurchquetschen. Nachdem man sich nun mit den Grundfunktionen der Steuerung beschäftigt und das erste Level absolviert hat, kann man sich auch schon richtig ins Abenteuer stürzen. Die Level der drei Episoden können schon fast gar nicht abwechslungsreicher sein. Nach dem Anfangslevel muss man zum Beispiel auch ein Autoscroll-Level meistern. In diesem gilt es so schnell wie nur möglich durch das Level zu rennen und den Fallen sowie Abgründen auszuweichen, denn eine riesige Steinkugel verfolgt (wie im Film) den Helden. Die Reise führt dann schon in optisch komplett andere Level, in die verschneiten Berge von Nepal. In einer brennenden Kneipe gilt es dann letztendlich den ersten Endgegner des Spieles zu besiegen. Dieser Fight findet auf einem Bildschirm statt. Man muss dabei den Attacken des Gegners ausweichen und seinerseits mit der Peitsche angreifen, bis dieser aufgibt. Die weitere Reise nach Kairo stellt dann wieder den optischen Gegensatz zu den verschneiten Gebirgen dar. Letztendlich kommt man dann in den zweiten und dritten Teil des Spieles und folgt strickt dem Filmverlauf.

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