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Incoming: Incoming - Leser-Test von vollpropeller


1 Bilder Incoming: Incoming - Leser-Test von vollpropeller
Mit Incoming zauberten die Entwickler der Firma Rage ein Actionspektakel, welches zur damaligen Zeit frei von jeglicher Konkurrenz war. Ihre Hauptaufgabe in Incoming besteht darin, die angreifenden Aliens zurück zu schlagen und die Welt somit vor dem Untergang zu bewahren. Im Solomodus geht es dabei zu Beginn ganz einfach in einem kleinen Geschützturm zur Sache, mit dem Sie angreifende Aliens vom Himmel holen. Die Missionsziele sind stets sehr simpel gehalten, und können meist mit einem „Zerstöre – einfach – alles – was ankommt“ umschrieben werden. Wie schon erwähnt, sitzen Sie in der ersten Mission in einem kleinen Geschützturm, und nach und nach kommen immer mehr Aliens mit deren Raumschiffe auf Sie zu. Angefangen bei kleinen Raumjägern, welche Sie nach wenigen Treffern beseitigt haben, bis hin zu schweren, runden UFO’s, welche stark an den Film „Independence Day“ erinnern. Ihre Munition ist dabei unbegrenzt, lediglich mit den Raketen, welche automatisch ihr Ziel finden, müssen Sie sparsam umgehen. Bei Missionen, in denen Sie in einem Geschützturm sitzen, müssen Sie meist eine Basis beschützen, welche durch ein paar gewaltige Gebäude und Satelliten – Schüsseln dargestellt ist. Schaffen es die Aliens, Ihre Basis zu zerstören, haben Sie die Mission nicht bestanden. Zu Beginn sind die Missionen jedoch recht einfach, die Aliens kommen nacheinander hergeflogen, und meist müssen Sie Ihr Geschützturm nur in eine Richtung ausrichten, und dann aus allen Rohren ballern, da jedes Alien – Schiff direkt reinfliegt. Von einer richtigen Gegner KI kann also nicht die Rede sein.
Im weiteren Missionsverlauf sind Sie dann auch mal in einem Düsenjet, einem Kampfhubschrauber, oder einem Panzer unterwegs. Dabei gilt stets, dass Sie Ihr Vehicle von der Außenperspektive heraus steuern. Die Missionsziele ändern sich auch nur geringfügig. So müssen Sie gelegentlich auch mal ein bestimmtes Gebäude zerstören, und werden dabei von Aliens angegriffen, oder müssen zuerst zu einer Basis fahren, und diese dann vor einem Angriff beschützen. Auch in der Luft verhalten sich die Aliens nicht sehr schlau. Sie fliegen Ihnen zwar gelegentlich hinterher, lassen sich aber leicht wieder abschütteln. Eine unbegrenzte Flughöhe gibt es übrigens nicht, schon kurz über den Wolken ist Schluss mit dem Höhenrausch.
Die Steuerung der einzelnen Vehicle ist stets sehr actionlastig, von Simulation kann nicht die Rede sein. Am Steuer eines Düsenjets bekommt man gar das Gefühl, einen Raumschiff - Spiel in einer alten Spielhalle zu spielen.
Ihr Waffenarsenal besteht grundsätzlich immer nur aus einer Maschinenkanone, meist doppelläufig, sowie Raketen.
Die Grafikeffekte können sich dafür sehen lassen. Die Maschinenkanonen ziehen Rauchschwaden aus dem Lauf heraus, die Raketen zischen mit einem schönen Rauchschweif gen Himmel. Auch die Gegner explodieren sehr eindrucksvoll mit sehr spektakulären Effekten, wie zum Beispiel einem sich ausbreitenden, lilafarbenen Explosionsring.
Meist sind Sie in eher öden Landschaften unterwegs, die wenig Abwechslung bieten. Gelegentlich bekommen Sie aber auch mal eine größere Stadt, oder ein ganzes Schiff zu Gesicht.
Im Verlauf des Spiels werden die Missionen nur in der Hinsicht schwerer, dass immer mehr Gegner besiegt werden wollen. So kommt es schon mal vor, dass der ganze Himmel voll ist mit feindlichen Alienschiffen. Auf eine richtige Belohnung für erfolgreich absolvierte Missionen haben die Entwickler verzichtet.
Der Sound ist zwar nicht sehr abwechslungsreich, bietet aber ein paar nette Effekte. Vor allem das tiefe Knallen bei den Maschinenkanonen der Geschütztürme lässt es in den Boxen krachen.

Die Anforderungen an den PC sind sehr gering, da die Grafikengine doch schon einige Jahre alt ist, so dass Sie Incoming schon ab einer 350 Mhz CPU inklusive 3D Karte ohne Probleme spielen können.

Incoming bietet den Fans des 3D Action Genres nicht sehr viel Abwechslung, dafür aber eine ganze Menge Action. Es erinnert stark an die Zeit der alten Konsolenspiele, wo schlichtes losballern auf alles was sich bewegt, angesagt war. Für Zwischendurch ist Incoming genau das Richtige, vor allem, weil man in einem Splitscreen Modus mit einem Freund zusammen spielen kann. Wer jedoch eine tiefgründige Story, sowie viel Abwechslung sucht, ist bei Incoming fehl am Platz.

Negative Aspekte:
wenig Abwechslung

Positive Aspekte:
Grafik, Steuerung

Infos zur Spielzeit:
vollpropeller hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 6/10
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