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Incoming Forces im Gamezone-Test


1 Bilder Incoming Forces im Gamezone-Test
Zwanzig Jahre nach der erfolgreichen Verteidigung der Erde hat diese eine Streitmacht aufgebaut wie sie die Galaxie noch nicht gesehen hat. Beseelt vom Gedanken an Rache und aus der Verzweiflung heraus kennen sie keinen Halt mehr und vernichten alle Rassen der sie habhaft werden können.
Hier kommen wir ins Spiel, indem wir in die Rolle der angegriffenen Macht schlüpfen und versuchen die Invasion zu verhindern. Dazu bedienen wir uns verschiedenster Panzer, Geschütztürme und Fluggeräte. In einigen Missionen können wir sogar zwischen den Einheiten wechseln, indem wir ein Fahrzeug oder Gerät betreten. Schon zu Beginn werden wir mit den irdischen Invasoren konfrontiert und dürfen uns mit der ersten, zugegeben noch etwas schwachen, Waffe gegen sie wehren. Dabei überflutet uns eine Grafikpracht wie in nur wenigen Shootern. Der Versprechung auf der Verpackung, dass wir in diesem Game "die größten Explosionen, die es je gab" zu sehen bekommen, darf man getrost glauben. Selbst ein am Horizont explodierender Panzer schickt seine Druckwellen durch das komplette Sichtfeld, was wirklich ein kleines Erlebnis ist. Generell ist die grafische Präsentation von "Incoming Forces" hervorragend. Man könnte fast meinen Krieg ist ein einziges buntes Feuerwerk. Leider hinkt das Gameplay der Grafik gehörig hinterher. Egal in welchem Vehikel man sich befindet und wie das Ziel der Mission lautet, im Grunde verbirgt sich hinter der Grafikpracht ein recht einfach gestrickter Shooter, der sich noch dazu alle Mühe gibt eine gewisse Atmosphäre aufzubauen, die aber in der allgemeinen Sterilität verloren geht. Da helfen auch die neu hinzukommenden Waffen und Gefährte nicht viel.
Mehr Spaß bringt da schon der Multiplayer-Mode, welcher über das lokale LAN genauso wie über das Internet gespielt werden kann. Zwar bietet er nur zwei Arten zu spielen an, nämlich "Deathmatch" und "Team Deathmatch", die unterscheiden sich aber dahingehend vom Singleplayer-Mode, dass alle Fabriken und Produktionsanlagen deaktiviert sind und durch PowerUps ersetzt wurden. So kann man sich im Deathmatch ganz alleine auf die Ballerei konzentrieren.

"Incoming Forces" bietet im vergleich mit seinem Vorgänger kaum Neues. Die Grafik ist nach wie vor hervorragend, der Sound Mittelklasse und das Gameplay etwas flach. Wer sich allerdings schon für "Incoming" oder ähnliche Games begeistern konnte, sollte sich diesen Titel einmal näher ansehen, den die Grafik ist es schon wert einmal hergezeigt zu werden.

Incoming Forces (PC)
  • Singleplayer
  • 7 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 8/10 
    Sound 7/10 
    Steuerung 7/10 
    Gameplay 6/10 
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