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Impossible Creatures – Neue Screenshots plus Interview


1 Bilder Impossible Creatures – Neue Screenshots plus Interview
Impossible Creatures soll nach Homeworld der zweite Strategiehit aus dem Hause Relic Entertainment werden und dabei wird vor allem ein Feature das Spiel zu etwas ganz Besonderem machen. Denn in diesem Game kann man bekanntlich eigene Einheiten erschaffen indem man die Körperteile verschiedener Tiere (und damit ihre Eigenschaften) miteinander kombiniert. In einem Interview bei HomeLAN beantworten der Produzent und einer der Designer einige Fragen zum Spiel und dabei geht es unter anderem um das Szenario, die zugrundeliegende Idee und das Zusammenbauen der Fantasietiere. Passend zum Interview wurden außerdem zwei wirklich hübsche Screenhots veröffentlicht, auf denen einige der seltsamen Kreationen und ein paar schicke Spezialeffekte zu sehen sind.
Die Idee kam Alex Garden eines Tages in den Kopf als er gerade in einem Cafe vor sich hinträumte. Er dachte darüber nach was passieren würde wenn man Tiere mit Menschen kombiniert und nach und nach entstand so das Konzept für Impossible Creatures (das Spiel hieß ursprünglich aber „Sigma“). Und da die Leute von Relic gerne Echtzeitstrategie-Titel spielen und auch entwickeln ist daraus eben ein weiteres RTS-Spiel geworden. Die Spieler können praktisch ihre eigenen Regeln aufstellen und man kann unzählige verschiedene Strategien einsetzen. Impossible Creatures ist in den 30er Jahren angesiedelt, weil es angeblich wunderbar zu den Abenteuergeschichten dieser Zeit passt. Darüber hinaus könnte die so genannte Sigma-Technologie mit der die Tiere erschaffen werden aus einem alten Roman oder einem B-Movie stammen. Die beiden Helden Rex Chance und Lucy Willing kämpfen gegen einen geheimnisvollen Geschäftsmann, der mit Hilfe der Sigma-Technologie und vor allem mit Hilfe der damit erschaffenen Tiere die Welt erobern will. Die Entwickler wollten Tiere auswählen, deren Fähigkeiten den Menschen bekannt sind. So weiß zum Beispiel jedes Kind dass ein Gepard schnell ist und dass ein Skunk stinkt. Kombiniert man die beiden Tiere entsteht eine schnelle Kreatur, die Feinde mit stinkenden Wolken verscheuchen kann. Man kann das Stinktier aber auch mit einem Nashorn kreuzen und man erhält dadurch ein besonders starkes Tier, das seine Feinde erst betäubt um sie anschließend über den Haufen zu rennen. Für jedes Tier muss man aber eine bestimmte Menge an Ressourcen investieren und kompliziertere Kreaturen können erst nach längerer Wartzeit benutzt werden. In manchen Situationen sollte man also eher auf kleine aber pfiffige Kämpfer setzen. Ein „Lemming-Stinktier“ kann sich zum Beispiel im Sand verstecken um die Feinde anschließend von hinten anzugreifen. Die Gegner werden dann betäubt und die größeren Einheiten können sie mühelos ausschalten. Im Multiplayermode (entweder gegen menschliche Gegner oder den Computer) stellt man eine eigene Armee zusammen und man hat dabei nur eine bestimmte Zahl von „Slots“ zur Verfügung. Man muss also darauf achten eine ausgewogene Truppe in den Kampf zu schicken. Im Singleplayermode funktioniert es recht ähnlich, aber Rex muss zuerst „Baupläne“ für die verschiedenen Tierarten finden. Diese Vorlagen landen in einer genetischen Datenbank und man kann sie später vermischen. Damit alles ordentlich ausbalanciert ist werden die Anschaffungskosten für das jeweilige Tier genau berechnet und dabei werden Eigenschaften wie etwa die Lebensenergie, die Stärke und eben auch die Spezialangriffe berücksichtigt. In beiden Modes gibt es verschiedene Landschaften wie etwa Wüsten, Schneegebiete, Savannen und tropische Regionen und im Einzelspielerbereich gibt es zusätzlich einige Orte die nicht im Mehrspielerteil auftauchen. Impossible Creatures ist schon spielbar und alle wichtigen Elemente sind bereits eingebaut. Im Moment wird alles getestet und ausbalanciert. Das Spiel soll im Sommer erscheinen, wobei kein genaues Datum verraten wird.

Ceilans Meinung:
Im Text werden dann noch ein paar andere Themen angesprochen und Leute die sich für Strategiespiele interessieren können sich den Text durchaus anschauen. Ich finde die Beschreibungen immer wieder interessant und das Spiel fasziniert mich eigentlich schon seit der ersten Ankündigung. Die Idee mit den vielen verschiedenen Einheiten gefällt mir sehr gut und man kann endlich mal so richtig kreativ sein. Solange auch wirklich alles gut ausbalanciert ist könnte vor allem der Multiplayermode recht lustig werden. Und die Geschichte im Einzelspielerteil ist wohl auch ganz nett. Ich werde mir das Spiel auf jeden Fall genauer anschauen, auch wenn die Konkurrenz im RTS-Bereich nicht zu verachten ist. Die Screenshots sind wieder sehr interessant und die Effekte sehen sogar noch besser aus als sonst.

Quelle: www.homelanfed.com

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