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Impossible Creatures – Neue Infos


1 Bilder Impossible Creatures – Neue Infos
Relic, die Macher von Homeworld, arbeiten zur Zeit bekanntlich an einem weiteren Echtzeitstrategiespiel mit 3D-Grafik und zu diesem interessanten Projekt wurde jetzt bei GameSpy ein neuer Artikel veröffentlicht. Das Spiel wurde offensichtlich gerade bei einer Presseveranstaltung vorgeführt und im Text geht es unter anderem um die wichtigsten Features und die Story des Games.
Impossible Creatures hieß ursprünglich Sigma, aber der neue Name fasst die größten Besonderheiten des Spiels deutlich besser zusammen. Denn anders als in typischen Strategiespielen kontrolliert man keine vorgefertigten Einheiten verschiedener Völker sondern man kann individuelle Kämpfer erschaffen, indem man die Körperteile der unterschiedlichsten Tierarten miteinander kombiniert. Jede Kreatur hat dadurch besondere Stärken und Schwäche und keine Partie soll der anderen gleichen. Die einzelnen Szenarien sollen actionreicher sein als gewohnt und man kann oft loslegen ohne dass vorher zum Beispiel erst ein funktionierendes Wirtschaftssystem aufgebaut werden muss. Die Geschichte wird teilweise durch schwarz-weiße Zeichnungen vorangetrieben und ein Erzähler fasst die wichtigsten Ereignisse zusammen. Anschließend gibt es jeweils richtige Zwischensequenzen in Spielgrafik und die unterschiedlichen Missionen werden erklärt. Die Story soll angeblich sehr spannend sein. Man schlüpft in die Rolle des Abenteurers Rex Chance, der eines Tages einen Brief von seinem seit längerer Zeit verschwundenen Vater erhält. Der alte Mann hatte zusammen mit einem anderen Wissenschaftler namens Dr. Upton Julius gentechnische Experimente an Tieren durchgeführt. Rex macht sich auf den Weg um seinen Vater zu suchen und er landet auf einer Insel in der Nähe der südamerikanischen Küste. Kaum dort angekommen wird er auch schon von seltsamen Wesen angegriffen, die aussehen wie eine Mischung aus Skorpion und Tiger. Glücklicherweise wird er von einer hübschen Unbekannten gerettet und mit der Zeit wird ihm klar was auf der Insel wirklich los ist. Mehr wollen die Leute von Epic aber noch nicht verraten. Im Spiel gibt es zwei Ressourcen, nämlich Kohle und Elektrizität. Mit Hilfe dieser Rohstoffe kann man Gebäude errichten und Einheiten erschaffen. Die einzelnen Mutantentiere werden in speziellen Räumen zusammengebastelt. Es gibt eine Abteilung für Landtiere, eine für Wasserbewohner und eine Art Vogelhaus für alle fliegenden Geschöpfe. In Impossible Creatures gibt es fünf Technologiestufen und mit der Zeit können immer mächtigere Tiere erschaffen werden. In den Einzelspieler-Missionen muss man erst die passenden Kreaturen auf der Insel einsammeln und dann werden die verschiedenen Gebäude errichtet. Hat man auch noch genug Ressourcen kann die Monsterzucht beginnen. Wie in den meisten anderen RTS-Titeln muss man die Einheiten nur anklicken um sie zum Beispiel an einen anderen Ort zu schicken und man kann unter anderem Wegpunkte und verschiedene Aufgaben festlegen. In einzelnen Szenarien darf man (als Ergänzung zur Kampagne) gegen einen Computergegner antreten und dabei können auch sechs vorgefertigte Armeen mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen ausgewählt werden. Aber die Kombinationsmöglichkeiten sind nach wie vor die große Stärke des Spiels und im Text wird ein interessantes Beispiel genannt. Wenn man den Körper und den Schwanz eines Haifischs mit dem Kopf und den Füßen eines Adlers verbindet kann das neue Tier schwimmen und mit seinem Schnabel bzw. mit seinen Krallen angreifen. Nimmt man aber den Körper und den Schwanz des Adlers und den Kopf des Hais kann das neue Wesen zwar nicht mehr schwimmen, aber dafür kann es fliegen. Was dazukommt ist eine mächtige Bissattacke. Die fertigen Kreaturen kann man „fotografieren“, benennen und nach Wunsch in einer Datenbank speichern. So muss man sich nicht alle komplizierten „Rezepte“ merken falls man später noch einmal das selbe Tier herstellen möchte. Im Artikel werden dann noch einige der enthaltenen Tierarten genannt: Ameise, Armadillo (=Gürteltier), Gottesanbeterin, Gorilla, Skorpion, weißer Hai, Waran, Adler, Geier, Piranha, Nashorn, Nilpferd, Tiger, Löwe, Hummer und Killerwal. Im fertigen Spiel werden aber noch viele andere auftauchen und im Internet soll außerdem pro Monat ein weiteres Tier veröffentlicht werden. Und wahrscheinlich wird auch noch en passendes Tool-Set erhältlich sein, mit dem die Fans eigene Veränderungen vornehmen können. Das Spiel ist schon fast fertig, aber es muss noch eine ausgedehnte Testphasen durchlaufen bevor es (voraussichtlich im Sommer) erscheint.

Ceilans Meinung:
Passend zum Text gibt es auch einige wirklich coole Screenshots auf denen ein paar Kombinationen und Umgebungen zu sehen sind. Ich kannte die Bilder zwar schon, aber sie wurden hier noch nicht erwähnt. Impossible Creatures sah schon immer recht vielversprechend aus, aber jetzt ist es sogar noch schöner geworden. Ich finde die Effekte jedenfalls ausgesprochen hübsch. Und das Spielprinzip ist einfach genial. Endlich kann man mal so richtig schön an den Einheiten herumbasteln und die Möglichkeiten sind ja fast unbegrenzt. Ich freue mich schon seit Monaten auf das Spiel und der neue Preview-Text samt Statements des Relic-Chefs ist wirklich sehr interessant. Echtzeitstrategiespiele gibt es zwar wie Sand am Meer, aber dieses Exemplar scheint mehr als innovativ zu sein.

Quelle: www.gamespy.com

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